Mannheim – Über Neuenheim ins Viertelfinale? – VfR ist am Sonntag (17:00 Uhr) beim Heidelberger Landesligisten ASC Neuenheim gefordert

        Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar. Der bfv-Pokal bietet in dieser speziellen Saison vorerst keine Möglichkeit für eine Verschnaufpause. Die ersten drei Runden sind bereits Geschichte und der VfR Mannheim zählt zu den 16 glücklichen Vertretern, die sich seit Anfang August schadlos hielten und nach wie vor im Kampf um den Pott mitmischen. Damit auch der Sprung ins Viertelfinale glückt, muss am FußballCampus Heidelberg der ASC Neuenheim aus dem Weg geräumt werden. Eine sicherlich machbare, gleichzeitig aber auch nicht zu unterschätzende Aufgabe. Zuletzt landete Neuenheim einen Achtungserfolg gegen den SV Waldhof. Die nachgeholte Halbfinalbegegnung der bfv-Pokalsaison 2019/2020 entwickelte sich nämlich nicht zu jenem Spaziergang des Drittligisten, den einige vielleicht erwartet hätten, sondern zu einer zähen Angelegenheit. Grund hierfür war vor allem eine äußerst stabile Neuenheimer Abwehr, die speziell in der ersten Halbzeit bravourös verteidigte und den SVW sehr gut in Schach hielt. Da Neuenheim im diesjährigen Pokalwettbewerb ein Freilos hatte, griff das Team vom ehemaligen VfR-Trainer Ulrich Brecht erst eine Runde später ein. Doch sowohl die SG Horrenberg (1:0) als auch der FC Grünsfeld (4:1), beides Landesligisten, konnten in die Schranken gewiesen werden.

        Spieler wie Marcus Meyer, der über 100 Regionalligaspiele für den FC Astoria Walldorf auf dem Buckel hat, oder der mittlerweile aus dem Urlaub zurückgekehrte Neuzugang Thorsten Kniehl bringen für einen Landesligisten auch noch ein gehöriges Maß an individueller Klasse mit. Andreas Backmann, Coach des VfR, sind die Qualitäten des Gegners bekannt: „Neuenheim zeigte zuletzt gute Leistungen. Sie spielen einen sehr dynamischen Fußball und sind vor allem im athletischen Bereich stark“, betont Backmann, der die Trainingseinheiten vor dem Pokalspiel bewusst auf dem Kunstrasenplatz am Josef-Bußjäger-Weg absolvieren lässt. Denn genau auf solch einem Geläuf wird am Sonntag gespielt. Man sieht: Der VfR geht die Herausforderung Neuenheim mit maximalen Respekt an. So groß die Anerkennung gegenüber dem Gegner aber auch sein mag, so klar ist schlussendlich auch das Ziel, welches für Sonntag ausgerufen wird. Die Rasenspieler befinden sich zurzeit in einer guten Verfassung und möchten diese auch in Neuenheim unterstreichen: „Der neuformierten Mannschaft haben die letzten Spiele richtig gut getan. Selbstverständlich wollen wir gewinnen und den Lauf beibehalten“ betont ein mit der aktuellen Entwicklung zufriedener Andreas Backmann.

        Zwar gab es auch in den letzten Partien Punkte, die bemängelt werden konnten: mal haperte es in der Chancenverwertung, ein anderes Mal unterliefen im Spielaufbau zu viele Fehler. Insgesamt zeigt die Tendenz aber nach oben. Ein Pokalviertelfinale vor heimischer Kulisse gegen Mutschelbach oder Nöttingen dürfte dementsprechend auch realistisch sein, wenn der VfR am Sonntag mit einer konzentrierten und disziplinierten Leistung zu Werke geht.

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