Germersheim – Zusätzliche Busse für Germersheimer Schulen

        Landkreis Germersheim / Germersheim / Metropolregion Rhein-Neckar.
        Landrat Dr. Fritz Brechtel und Schuldezernent Christoph Buttweiler drängen auf rasche Verbesserung der Schülerbeförderung
        Dank der Initiative des Landkreistages, insbesondere auch von Landrat Dr. Fritz Brechtel (Germersheim), hat das Thema „Verbesserung der Schülerbeförderung“ Fahrt aufgenommen. Im gestrigen Gespräch der Kommunen mit der Landesregierung hat diese zugesagt, den Schulträgern vor Ort bis zu 250 zusätzliche Busse zu vermitteln und auch weitgehend zu finanzieren. Landrat Brechtel: „Dieses Angebot ist ein Erfolg unserer Schülerbeförderungsinitiative. Wir wollen nun dafür sorgen, dass es im Kreis Germersheim zur Verbesserung der Schulbussituation auch umgesetzt wird. In Zeiten steigender Corona-Fallzahlen ist dies besonders wichtig und dringend.“
        Schon in Kürze werden demnach im Landkreis Germersheim zusätzliche Busse rollen. Das soll die Situation überfüllter Linien entschärfen – auch und gerade vor dem Hintergrund weiterer Infektionsrisiken in Sachen Corona. Prüfen, diskutieren, entscheiden, handeln – für den Germersheimer Landrat, Dr. Fritz Brechtel, und Kreisbeigeordneten Christoph Buttweiler, ist die Marschrichtung klar. Die Umsetzung soll schnell erfolgen, schließlich hatte Brechtel bei der Landesregierung in Mainz Druck aufgebaut, als die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig in einem Interview noch die Auffassung teilte, Schülerbeförderung sei allein Sache der Kommunen. Inzwischen hat sich die Landesregierung zu Ihrer Mitverantwortung bei der Lösung dieser Aufgabe bekannt.
        „Klar sind wir für die Umsetzung der Schülerbeförderung zuständig. Allerdings gibt das Land die gesetzlichen Rahmenbedingungen vor. Und wenn es da heißt, dass die Busse wie in der Zeit vor Corona mit Stehplätzen und ohne die Möglichkeit des Abstandhaltens zulässig sind, dann sind uns als Kommune die Hände gebunden. Das Land ist daher aufgefordert, die Kommunen zu unterstützen. Zum Beispiel durch Änderung des Schulgesetzes, durch zusätzliche Busse oder andere rasche Möglichkeiten.“ Brechtel hat als Vertreter der Landräte diesen Standpunkt in Mainz vorgetragen. Das Land ist schließlich dieser Argumentation gefolgt und hat zusätzliche Bus-Kapazitäten freigegeben, die jetzt von den Kommunen abgerufen werden können.
        Am Freitagvormittag machte sich Brechtel gemeinsam mit dem Ersten Kreisbeigeordneten und Schuldezernenten Christoph Buttweiler ein Bild von der Lage vor Ort. Bei einem Besuch des Germersheimer Busbahnhofes war zu erkennen, dass nicht bei allen Buslinien tatsächlich Stehplätze in Anspruch genommen wurden. In Zusammenarbeit mit den Schulen und den Busunternehmen soll rasch ausgelotet werden, welche Strecken am stärksten frequentiert sind und wo die Kapazitäten ausreichen. Am Montag werden weitere Gespräche mit den Schulleitern geführt. Hier soll insbesondere die Möglichkeit des versetzten Schulbeginns ausgelotet werden. Die bedeutet, dass klassenweise der Beginn nicht auf die erste Schulstunde, sondern auf die zweite Schulstunde verlegt wird. Damit bietet sich die Möglichkeit, die Schülermenge auf weitere Busse zu verteilen und so die Situation bei der Schülerbeförderung deutlich zu verbessern.
        „Wir werden natürlich auch mit den relevanten Bus-Unternehmen vor Ort sprechen und die Elternvertretungen informieren. Sobald wir wissen, wo wir zusätzliche Busse benötigen und alle Beteiligten einverstanden sind werden die Linien entsprechend eingerichtet“, betonen Brechtel und Buttweiler. Bereits am Montag soll der Kreisausschuss über die neueste Entwicklung unterrichtet werden, damit möglichst rasch die Umsetzung erfolgen kann. Der versetzte Unterrichtsbeginn und die Zusatzbusse könnten zunächst während des gesamten ersten Schulhalbjahres eingeführt werden, so Brechtel und Buttweiler abschließend.

        Quelle Kreisverwaltung Germersheim

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