Frankenthal – Landtagsabgeordneter Martin Haller (SPD): Die Stadt Frankenthal, der Rhein-Pfalz-Kreis und der Bezirksverband Pfalz erhalten über 783.000 Euro für digitale Endgeräte.

        Frankenthal/Metropolregion Rhein-Neckar. Für die Anschaffung von Laptops und Tablets für Schülerinnen und Schüler fließen im Rahmen des „DigitalPakt Schule“ der Bundesregierung 783.873,69 Euro in den Rhein-Pfalz-Kreis und die Stadt Frankenthal. Dies teilt der Landtagsabgeordnete Martin Haller mit. Davon erhält die Stadt Frankenthal 429.669,51 Euro, die Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim 16.444,21 Euro und Bobenheim-Roxheim 15.720,20 Euro. Der Rhein-Pfalz-Kreis erhält insgesamt 234.500,77 Euro, wovon auch die Realschule plus in Bobenheim-Roxheim profitieren wird. Auch die freien Träger, wie der Walddorfschulverein in Frankenthal (8630,08 Euro) und die Michael-Sattler-Schule in Heßheim (3277,67 Euro) erhalten entsprechende Mittel. Darüber hinaus erhält der Bezirksverband Pfalz 75.631,25 Euro, die auch dem Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation in Frankenthal zu Gute kommen. Insgesamt erhält Rheinland-Pfalz 24,1 Millionen Euro aus dem 500 Millionen Euro starken Sofortausstattungsprogramm des Bundes, das den „DigitalPakt Schule“ ergänzt. „Die Corona-Pandemie hat unsere Schulen vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt. Nicht alle Schülerinnen und Schüler hatten beim Unterricht zuhause die gleichen Voraussetzungen. Die digitale Ausstattung zuhause darf nicht über den Bildungserfolg entscheiden. Es ist daher eine gute Nachricht, dass Schülerinnen und Schüler, die ein digitales Endgerät benötigen, damit künftig von den Schulen ausgestattet werden können“, sagt Martin Haller.

        Die Verteilung der Mittel an die Schulträger erfolgt in Rheinland-Pfalz nach einem Sozialindex. Mit den Geldern sollen die Schulträger Laptops oder Tablets anschaffen, die dann dauerhaft an Schülerinnen und Schüler verliehen werden können. Damit werde sichergestellt, dass die Gelder bei denjenigen Schülerinnen und Schülern ankommen, die zuhause über keinen eigenes Gerät verfügen“, so Haller. Die Gelder werden den Schulträgern auf der Grundlage einer Förderrichtlinie bereitgestellt. Anträge können bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz gestellt werden. An der Ausgestaltung des Sofortausstattungsprogramms in Rheinland-Pfalz waren neben dem rheinland-pfälzischen Bildungsministerium auch die kommunalen Spitzenverbände und die Vertretungen der kirchlichen und freien Schulträger beteiligt.

        Weitere Informationen: www.digitalpakt.rlp.de

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