Frankenthal – Experten zum Pilgerpfad Erste erfolgreiche Beteiligungs-Aktion mit 300 Menschen auf Jakobsplatz

        Frankenthal/Rhein-Pfalz-Kreis/Metropolregion Rhein-Neckar. Von Angesicht zu Angesicht, wenn auch mit Abstand und mit Maske, fand Ober-bürgermeister Martin Hebich am Samstag auf dem Jakobsplatz heraus, wo die Be-wohnerinnen und Bewohner des Gebiets Pilgerpfad der Schuh drückt. Nachdem die Planung des Investors ProConcept, zwei Hochhäuser am Jakobsplatz zu bauen, wieder in die Schublade gelegt wurde, will die Stadtverwaltung nun herausfinden, wie der Stadtteil besser zu entwickeln ist, so dass die Menschen gerne dort wohnen. Dafür wünscht sich die Verwaltung eine breite Beteiligung der Bevölkerung – ana-log und digital, für Jung und Alt. Startschuss für diesen Prozess war ein coronafester Info-Vormittag am vergangenen Samstag, den rund 300 Interessierte besuchten und für einen fruchtbaren Dialog nutzten. Der Klassiker: Viel Müll und Hundekot sowie erhöhte Geschwindigkeiten im Straßenverkehr und zunehmender Parkdruck beschäftigten die rund 300 Bewohnerinnen und Bewohner des Gebiets „Pilgerpfad“ beim Info-Vormittag am vergangenen Samstag. Mindestens 350 Klebe-zettel mit Anmerkungen, Hinweisen, Stärken und Schwächen sammelten sich im Laufe der mehr als drei Stunden auf dem großen Plantisch, der das Gebiet als Luftaufnahme zeigte und so eine gute Orientierung ermöglichte.

          Doch der Oberbürgermeister und das Team des ex-ternen Büros „Stadtberatung Dr. Sven Fries“, das die Bürgerbeteiligung für das Projekt konzi-piert und begleitet, erfuhren noch mehr: Auf den Zetteln und in persönlichen Gesprächen war von der Sorge vor zunehmender sozialer Schieflage die Rede und davon, dass ein Restau-rant auf dem Platz fehle. Auch dass sie sich nachts nicht mehr raustrauten, erzählten einige, weil nachts häufig die Polizei auf den Jakobsplatz kommen müsse, und sie beschrieben ihre „Angsträume“ – Stellen, an denen sie sich unsicher fühlen. Auch Selbstkritik wurde laut: Die Bevölkerung gehe nicht gut mit ihrem Stadtteil um, hieß es. Gelobt wurde hingegen etwa die Pilgerwiese und der gute Nahverkehr zur Innenstadt. Das war genau das lokale „Expertenwissen“, das sich die Stadtverwaltung und das Bera-tungsbüro erhofft hatten, denn mit Unterstützung der Bewohnerinnen und Bewohner soll her-ausgefunden werden, welche Stärken und welche Schwächen nicht nur der Jakobsplatz, sondern das ganze Gebiet „Pilgerpfad“ aus der Sicht derjeniger hat, die dort leben. Weitere Ansprechpartner vor Ort waren Mitglieder der Bürgerinitiative „Frankenthal – Jakobsplatz“ und ein Vertreter des Projektentwicklers ProConcept. Wer am Samstag den ersten Termin verpasst hat, kann sich auch während des zweiten Info-Vormittags am 18. August von 8:00 bis 11:30 Uhr beteiligen oder die Aktion am 4. September von 13:00 bis 16:30 Uhr besuchen. Weitere Mitmach-Möglichkeiten, etwa die große Bürge-rumfrage oder die Jugendaktionen, sind auf der Prozesswebsite www.frankenthal.de/pilgerpfad zu finden.

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