Mainz – DAK-Rheinland-Pfalz: Kaum Rückgang bei zehn- bis 15-jährigen #Komasäufern


        Mainz / Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar.
        • 1.296 Kinder und Jugendliche landeten 2018 nach Alkoholmissbrauch in rheinland-pfälzischen Kliniken
        • Insgesamt Rückgang um 10,5 Prozent
        • Neuer Einsendeschluss für DAK-Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ ist der 15. September
        In Rheinland-Pfalz ist nach neuester Statistik die Zahl der alkoholbedingten Klinikeinweisungen bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren im Vergleich zu älteren Jugendlichen kaum zurückgegangen. Während bei den zehn bis unter 20-Jährigen insgesamt die Zahl der Betroffenen mit nunmehr 1.296 um 10,5 Prozent sank, ging die Zahl bei den Jüngeren nur um rund vier Prozent zurück. Bei den Jungen unter 15 Jahren wurde fast die geringe Zahl vom Jahr 2000 erreicht wird – die Anzahl bei den Mädchen liegt immer noch um 76 Prozent höher. Die DAK-Gesundheit bezieht sich auf bislang unveröffentlichte Zahlen* des Statischen Landesamtes Rheinland-Pfalz für das Jahr 2018. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und die DAK-Gesundheit setzen ihre Bemühungen in der Alkoholprävention konsequent fort und suchen im Rahmen der Kampagne „bunt statt blau“ zum elften Mal in Rheinland-Pfalz die besten Plakate gegen Komasaufen. Aufgrund der Corona-Einschränkungen in den Schulen endet der Plakatwettbewerb in diesem Jahr am 15. September. Alle Infos gibt es unter www.dak.de/buntstattblau.
        In Rheinland-Pfalz wurden im Jahr 2018 nach der gerade veröffentlichen Statistik 764 Jungen und 532 Mädchen im Alter von zehn bis unter 20 Jahren nach Alkoholmissbrauch in einer Klinik behandelt. Die Zahl der männlichen Betroffenen sank im Vergleich zum Vorjahr um 12,9 Prozent, bei den weiblichen Behandlungen ging die Anzahl um 8,8 Prozent zurück. Michael Hübner, Leiter der DAK-Landesvertretung in Rheinland-Pfalz sagt: „Der Rückgang ist insgesamt sehr erfreulich. Allerdings sehe ich die Situation bei der jüngeren Altersgruppe mit Besorgnis.“ Im Vergleich zu Jahr 2000 ist bei den unter 15-jährigen Jungen die Anzahl (68) fast auf das frühere Niveau (64) gesunken. Bei den Mädchen waren es 55 und sind jetzt 97. „Wir bedanken uns bei Ministerin Bätzing-Lichtenthäler für die Zusammenarbeit und setzen gemeinsam die erfolgreiche Alkohol-Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ in Rheinland-Pfalz fort. So bringen wir das wichtige Thema in den Schulalltag.“
        Die Schirmherrschaft der Kampagne übernahm in diesem Jahr erneut Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz. Die meisten der 100.000 Teilnehmer der vergangenen zehn Jahre nahmen im Rahmen des Schulunterrichts an der Aktion teil. Die Aufklärung über die Gefahren eines riskanten Alkoholkonsums gelinge mit dem Wettbewerb sehr gut, erläutert Michael Hübner. „Mit ihren bunten Plakaten bekennen die jungen Künstler Farbe. So kommen Schüler und Lehrer bei dem schwierigen Thema Alkoholmissbrauch neu ins Gespräch.“
        Beim Wettbewerb „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ sind zum elften Mal Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Wie geplant sollen auch in diesem Jahr Bundes- und Landessieger des Kreativwettbewerbs gekürt werden – nur später als sonst. „Viele Schülerinnen und Schüler haben sich angemeldet, oft auch ihre kreativen Werke begonnen und einige Plakate haben uns bereits erreicht. Für die, die wegen der Schulschließungen noch nicht so weit sind, soll durch diese Maßnahme das bisher Geleistete nicht umsonst gewesen sein“, sagt Michael Hübner. Deshalb wurde der Einsendeschluss in diesem Jahr auf den 15. September verschoben. In den kommenden Wochen und Monaten können die jungen Künstler weiter an ihren Plakaten arbeiten. Auch neue Anmeldungen von Teilnehmern sind problemlos möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.dak.de/buntstattblau.

        * aus Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz entlassene vollstationäre zehn- bis unter 20-jährige Patienten
        Credit: DAK-Gesundheit/Wigger

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