Heidelberg – Geringe Fallzahlen: Betrieb des Heidelberger Corona-Testzentrums ruht ab 1. Juli! Infrastruktur auf dem Messplatz bleibt erhalten – Testzentrum in Schwetzingen übernimmt die Abstrich


        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Aufgrund der aktuell geringen Fallzahlen ruht der Betrieb des von der Stadt Heidelberg betriebenen Corona-Testzentrums auf dem Kirchheimer Messplatz ab Mittwoch, 1. Juli 2020, bis auf Weiteres. Die aktuell durchschnittlich 21 Testungen pro Tag werden vom Testzentrum in Schwetzingen übernommen. Insbesondere gegenüber der Anfangszeit der Coronavirus-Pandemie ist die Anzahl der Testungen deutlich gesunken. Damals wurden durchschnittlich 56 Personen an einem Tag getestet. Die aktuell geringe Zahl an Testungen steht nicht im Verhältnis zu dem finanziellen Aufwand, den der Betrieb eines eigenen Heidelberger Zentrums bedeutet.

        Die gesamte Infrastruktur, also unter anderem die Container und die Technik, bleibt auf dem Messplatz erhalten. So kann die Stadt auf möglicherweise steigende Infektionszahlen schnell reagieren und das Testzentrum mit wenig Aufwand wieder in Betrieb nehmen. Die Stadt Heidelberg hat das als „Drive-In“ konzipierte Abstrichzentrum gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) organisiert. Seit Inbetriebnahme Ende März 2020 ist dort von fast 2.500 Personen ein Abstrich genommen worden.

        Auch für das Corona-Testzentrum in Schwetzingen müssen alle Patientinnen und Patienten grundsätzlich einen Termin haben. Termine werden über die Hotline des Gesundheitsamts (06221 522-1881) vermittelt. Auf keinen Fall sollten Personen ohne Termin direkt zum Testzentrum kommen. Das Testzentrum ist von Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr mit fünf Mitarbeitern vor Ort.

        Die Fieberambulanz wird vorerst weiterbetrieben

        Heidelbergs Fieberambulanz auf dem Kirchheimer Messplatz – ein Projekt der kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg – wird vorerst weiterbetrieben. Dort sind die Untersuchungszahlen mit durchschnittlich elf Fällen am Tag momentan gleichbleibend. Die Fieberambulanz ist die zentrale Anlaufstelle für Menschen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Auf diese Weise wird die Ansteckungsgefahr in allen anderen Arztpraxen reduziert.

        Sie ist von Montag bis Freitag, 10 bis 14 Uhr, für Erwachsene und von 16 bis 18 Uhr für Kinder und Jugendliche geöffnet. In der Fieberambulanz untersuchen Ärzte die Patienten mit Fieber und Atemwegsinfekten oder Corona-Infizierte mit einer Verschlechterung des Zustands. Bei Bedarf wird ein Abstrich vorgenommen. Der Weg für die Patienten in die Fieberambulanz führt in erster Linie über eine telefonische Absprache mit den Hausärzten und Kinderärzten. Falls die Patienten ihren Hausarzt nicht erreichen oder keinen Hausarzt haben, können sie über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) oder die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar (06221 522-1881) gehen. Auf keinen Fall sollen Patienten direkt ohne vorherige Anmeldung in die Fieberambulanz kommen.

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