Heidelberg – „Corona-Sonderbetrieb“ im Tiergartenbad startet am Freitag, den 19. Juni

        Heidelberg/Metropolregion Rhein-Neckar. Nun steht es fest: Am Freitag, den 19 Juni 2020, um 8 Uhr startet das Tiergartenbad mit einem „Corona-Sonderbetrieb“ für die Öffentlichkeit in den besonderen Badesommer 2020. Hier die Regeln zum Schutz der Gesundheit: Um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren, wird die Anzahl der Besucher, die gleichzeitig im Bad sind, deutlich reduziert. Damit innerhalb dieses Rahmens aber möglichst vielen Gästen über den Tag verteilt der Zutritt möglich ist, wird die Besuchszeit parallel begrenzt. Werktags gibt es 4 Zeitblöcke von je 1,5 oder 3 Stunden, samstags, sonntags und feiertags 3 á 3 Stunden. Hinzu kommt jeweils eine halbe Stunde als Einlasszeit. Das sind die Zeitblöcke:

        Details und ggf. künftige Anpassungen finden sich unter www.swhd.de/oeffnungszeiten. Die erste halbe Stunde des gebuchten Zeitblocks dient als Einlasszeit. Die Badegäste können in dieser Zeit ihre Reservierung an den Kassen des Bades gegen ein Eintrittsticket eintauschen. Um das Bad am Ende der gebuchten Zeit pünktlich verlassen zu können, ist genug Zeit für das Ankleiden nach dem Verlassen der Becken einzuplanen. Sobald das Bad leer ist, wird es gereinigt, bevor der nächste Block beginnt. Pro Zeitblock kommen maximal 200 Personen in das Bad, pro Becken können maximal 100 Personen schwimmen. Zum Vergleich: An Hochsommertagen sind oft zwischen 6.000 und 8.000 Menschen am Tag im Bad.

        Zugänglich ist das Bad nur nach der Reservierung eines Zeitblocks maximal drei Tage im Voraus für ein oder zwei Personen oder für eine Familie bis zu 6 Personen: Die Reservierung ist online unter www.swhd.de/baederpreise möglich. Wer keinen Online-Zugang nutzen kann, hat auch die Möglichkeit, während der Öffnungszeiten im ENERGIEladen, Hauptstraße 120, oder im Kundenzentrum der Stadtwerke Heidelberg, Kurfürsten-Anlage 42-50, zu reservieren und sich dort den Reservierungsschein ausdrucken zu lassen. Die Stadtwerke Heidelberg bitten darum, dieses Angebot nur zu nutzen, wenn es keine Alternative gibt.

        Weitere Eckpunkte des Konzepts:

        › Das Bad wird nach jedem Block gereinigt und desinfiziert. Im Einlassbereich, auf den Laufwegen vor der Kasse sowie an weiteren Engpassstellen im Bad sind Abstandsmarkierungen angebracht.

        › Der Aufenthalt in den Becken ist reglementiert: Der Zugang ist über einen kontrollierten Eingang möglich. Jeweils zwei Bahnen sind zusammengefasst und von zwei weiteren Doppelbahnen abgetrennt. So wird „Einbahnschwimmen“ möglich: Alle Gäste schwimmen in eine Richtung auf einer Bahn hin und auf der anderen zurück. Das Bäder-Team weist jedem Gast einen Platz auf einer Doppelbahn zu. Vorher ist der Zutritt ins Becken nicht gestattet.

        › In den Umkleiden ist der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Damit dies besser gelingt, sind einige Spinde geschlossen. Die WC-Bereiche dürfen von maximal zwei Personen gleichzeitig betreten werden. Die Duschanlagen bleiben geschlossen, die Duschen in den Durchschreitebecken können zum Abduschen mit Seife genutzt werden.

        › Geschlossen sind zudem das Kinderbecken, da dort die Einhaltung der nötigen Abstände kaum kontrollierbar ist, und die kleine Rutsche. Das Volleyball- und das Badmintonfeld sind jeweils von zwei Personen nutzbar. Der Sprungturm und, falls es der Betrieb zulässt, auch die große Rutsche sind probehalber geöffnet.

        › Auch die Liegewiese ist geöffnet. Um die Gäste beim Einhalt des geforderten Mindestabstands zu unterstützen, sind weiße Kreise auf die Wiese gezeichnet. Darin können sich die Gäste mit Personen aus dem eigenen Haushalt aufhalten.

        „Corona-Eintrittskarten“
        Für die Corona-Badesaison gelten folgende Eintrittspreise: Bei einem Besuch von 1,5 Stunden kostet der Normal- und der Ermäßigten-Eintritt jeweils 3 €. Ermäßigungsberechtigte zahlen diesen Preis auch für einen dreistündigen Aufenthalt. Der Normaleinritt bei einem dreistündigen Besuch beträgt 4,50 €. Kinder bis 6 Jahre kommen ebenso kostenfrei ins Bad wie Jugendliche bis 17 Jahre ab einem Grad der Behinderung von 50 %.

        „Es wird im Sommer 2020 keinen normalen Badebetrieb geben“, betont Peter Erb, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Bäder. „Damit wir einen gut funktionierenden Badebetrieb sicherstellen können, der gleichzeitig den erforderlichen Gesundheitsschutz gewährleistet, benötigen wir die Mithilfe aller unserer Besucher. Daher meine Bitte: Halten Sie die gebotenen Regeln ein. Zudem bitten wir Sie um Geduld und Nachsicht, wenn etwas nicht ganz rund funktioniert. Sprechen Sie uns gerne direkt im Bad an, wenn Sie einen Verbesserungsvorschlag haben. Lassen Sie uns gemeinsam das Bestmögliche aus der Situation machen.“ Häufige Fragen zum „Corona-Sonderbetrieb“ und Antworten darauf finden sich unter www.swhd.de/baeder-gesundheitsschutz.

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