Ludwigshafen – Öffnung des Freibads unter Corona-Bedingungen ab 25. Juni


        Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar
        Sportausschuss beschließt Öffnung des Freibads unter Corona-Bedingungen

        In seiner Sitzung vom 17. Juni 2020 hat der Sportausschuss dem von der Verwaltung vorgeschlagenen Konzept zur Öffnung des Freibads zugestimmt. Geplant ist, dass das Freibad am Willersinnweiher am Donnerstag, 25. Juni 2020, unter den neuen Corona-Bedingungen und mit einem strengen Hygienekonzept seinen Betrieb aufnimmt. “Wir können unseren Badegästen nun ein Angebot machen, ihre geliebte Freizeitaktivität wieder aufzunehmen. Es gibt Einschränkungen, und es sind Regeln zu beachten, trotzdem ist es ein weiterer Schritt nach vorne”, sagt Oberbürgermeisterin und Sportdezernentin Jutta Steinruck.

        Mit dem Hygienekonzept für Freibäder und Badeseen vom 5. Juni 2020, das das Land Rheinland-Pfalz ergänzend zur neunten Corona-Bekämpfungsverordnung (9. CoBeVO) vom 4. Juni 2020 veröffentlicht hat, liegt der Stadtverwaltung die rechtliche Grundlage zur Inbetriebnahme des Freibades unter den Bedingungen der Corona-Pandemie vor. Auf der Grundlage der Verordnung und des Hygienekonzeptes hat die Stadtverwaltung Rahmenbedingungen und Regeln erarbeitet, die die Inbetriebnahme des Bades ermöglichen. Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck hat die verschiedenen Varianten, insbesondere zur Kontaktdatenerfassung und zu Modellen einer ganztägigen oder stundenweisen Öffnung, den Stadtratsfraktionen bereits im Vorfeld der Sitzung des Sportausschusses zur Entscheidung vorgelegt. Die Fraktionen entschieden sich mehrheitlich für eine Kontaktdatenerfassung, die mit einem Online-Ticketing-
        System kombiniert wird. Die Fraktionen sprachen sich zudem mehrheitlich dafür aus, dass es begrenzte Zeitfenster für Schwimmer*innen gibt.

        Zeitfenster und Online-Reservierung
        Geplant ist daher, das Freibad an drei Tagen die Woche (dienstags, mittwochs und donnerstags) für die Frühschwimmer*innen von 7 bis 9 Uhr zu öffnen. Montags bis freitags wird es dann zwei weitere Öffnungszeitfenster geben, und zwar von 9.30 bis 14 Uhr und von 15 bis 19.30 Uhr; samstags und sonntags öffnet das Bad dann in Zeitfenstern von 8 bis 13.30 Uhr und von 14.30 bis 20 Uhr. Zwischen den Zeitfenstern erfolgt eine zusätzliche Reinigung. Pro Zeitfenster können maximal 500 Badegäste das Bad nutzen. Sie müssen sich ihren Einlass ins Bad vorab online reservieren, wobei die Kontaktdaten sogleich erfasst werden. An einer Bezahlfunktion, sodass man bei der Reservierung online per PayPal bezahlen kann, wird bereits gearbeitet. Ein Restkartenkontingent wird für die Bezahlung vor Ort vorgehalten. Das Konzept wird gegebenenfalls angepasst werden.

        Eine weitere Neuerung ist, dass Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 14 Jahren nur in Begleitung eines/einer Erwachsenen das Freibad betreten dürfen. Die bisherige Altersgrenze lag hier bei acht Jahren. Im Bad gelten die gewohnten Abstandsregeln. Innerhalb von Gebäuden und im Kassenbereich ist eine Mund-Nasen-Abdeckung zu tragen. Die Rutschen am Nichtschwimmerbecken stehen abwechselnd, nicht mehr gleichzeitig zur Verfügung.

        Neue Preise
        Mit dem neuen Konzept hat die Verwaltung zudem auch eine neue Preisgestaltung vorgeschlagen. Diese soll vom Stadtrat in seiner Sitzung am 29. Juni 2020 beschlossen werden. Pro Zeitfenster zahlen dann Erwachsene drei (statt vier) Euro Eintritt. Kinder und Jugendliche (sechs bis 18 Jahre) zahlen einen ermäßigten Eintritt von zwei Euro. Dieser Eintritt soll auch für Menschen mit einer Behinderung ab 80 Prozent GdB (Grad der Behinderung) gelten. Bei dieser Gruppe ist am ehesten überprüfbar, ob sie tatsächlich zum ermäßigten Eintritt berechtigt sind. Bisher zählten zu der Gruppe der “Ermäßigten” auch Student*innen, Auszubildende und FSJler*innen. Fürs Frühschwimmen werden zwei Euro Eintritt erhoben.

        “Leider müssen wir mit der Badesaison etwas später starten. Das hat unter anderem damit zu tun, dass wir die Hygienevorgaben verantwortungsvoll umsetzen und auch technische Anpassungen vornehmen”, sagt Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck. “Ich freue mich aber, dass wir das Freibad diesen Sommer öffnen werden und somit Familien, die nicht in Urlaub fahren, ermöglichen, etwas Erholung im Freibad zu erhalten. Seit Bekanntgabe des Öffnungstermins für Freibäder von Seiten des Landes Rheinland-Pfalz hat der Bereich Sport mit Hochdruck daran gearbeitet, die Voraussetzungen für die Badöffnung zu schaffen. Ich danke allen Beteiligten für die geleistete Arbeit.”

        Durch die neuen Bedingungen (Online-Ticket-Verfahren, mehr Personal zur Überwachung, Zwischenreinigungen) rechnet
        die Stadtverwaltung mit Mehrkosten von voraussichtlich rund 226.000 Euro. Die Finanzierung erfolgt über die Landeszuschüsse des Landes Rheinland-Pfalz zur Bewältigung der Corona-Pandemie und gegebenenfalls über eine weitere Nachtragshaushaltssatzung für den Doppelhaushalt 2019/2020. Aufgrund der eingeschränkten Besucherzahlen, angepasster Eintrittspreise sowie dem späteren Saisonbeginn rechnet die Stadtverwaltung mit Mindereinnahmen von 35 bis 50 Prozent (etwa 62.500 bis 88.500 Euro weniger) im Vergleich zum Haushaltsansatz.

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