Mannheim – VR Bank Rhein-Neckar eG unterstützt Mitglieder und Kunden auch während der Corona-Krise


        Mannheim / Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar.

        Solides Geschäftsergebnis 2019 sichert Zukunft

        Die Eindämmung der Corona-Pandemie führte zu bisher nicht vorstellbaren Maßnahmen von Bund und Ländern. Unser Alltag hat sich zwangsweise dramatisch verändert und das gesellschaftliche Leben ist annähernd zum Erliegen gekommen. „Für uns alle erwachsen hieraus immer neue Herausforderungen. Wir als VR Bank Rhein-Neckar sind in besonderer Weise gefordert, unsere Mitglieder und Kunden gerade in dieser Krise zu begleiten und zu unterstützen. Binnen kürzester Zeit waren wir gezwungen Prozesse, Strukturen und Kommunikationswege neu zu denken und ohne Testphase zu implementieren. Außergewöhnliche Ereignisse erfordern besondere Maßnahmen.“ so der Vorsitzende des Vorstands Dr. Wolfgang Thomasberger.

        Nach einem zufriedenstellenden Ergebnis 2019 gilt es jetzt die anspruchsvollen Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich bringt, zu bewältigen. „Wir haben unser Geschäftsmodell im vergangenen Jahr konsequent und ausbalanciert weiterentwickelt und so eine solide Basis für die Zukunft geschaffen“, so Thomasberger.

        Die VR Bank Rhein-Neckar hat 2019 ihr Kreditgeschäft in der Region weiter ausgebaut. „Auch im zunehmend schwierigen Zinsumfeld stehen wir unseren Kundinnen und Kunden als zuverlässige Finanzierungspartner zur Seite“, unterstreicht der Vorsitzende des Vorstands Dr. Wolfgang Thomasberger.
        Die Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) stelle eine steigende Herausforderung dar. „Sie belastet die Sparerinnen und Sparer, erhöht die Gefahr von Altersarmut und wirkt sich – wie ökonomische Studien zeigen – langfristig negativ auf die gesamte Volkswirtschaft aus“, so Thomasberger.

        Der schwierigen Zinssituation zum Trotz flossen der Genossenschaftsbank 2019 weitere Kundeneinlagen zu. Deren Volumen erhöhte sich um 206 Millionen Euro auf 3.688 Millionen Euro. Kräftig wachsen konnte die Bank auch im Kreditgeschäft: 306 Millionen Euro Zuwachs konnte verbucht werden. In der Folge wuchs die Bilanzsumme der Bank um 296 Millionen Euro auf 4.464 Millionen Euro. Zudem stiegen die verwalteten Gelder der VR-Bank-Kundinnen und -kunden in Wertpapierdepots und bei genossenschaftlichen Partnerinstituten wie der Union Investment, Bausparkasse Schwäbisch Hall oder der R+V-Versicherung um 11,5 Prozent.

        86.083 Mitglieder tragen die VR Bank Rhein-Neckar.
        „Unsere Mitglieder honorieren unsere wichtige Rolle im regionalen Kredit- und Einlagengeschäft. Dieses ist für uns ein zentraler Teil unseres genossenschaftlichen Förderauftrages. Wir begleiten unsere Kunden partnerschaftlich in jeder Lebenssituation!“, so Thomasberger.

        „Eine bedeutsame Rolle spielen wir zudem als Arbeitgeber und Ausbilder. In 2019 beschäftigen wir 651 Menschen, darunter 51 Auszubildende“, unterstreicht der Vorsitzende des Vorstands „Auch als Steuerzahler leisten wir einen relevanten Beitrag für unsere Region und darüber hinaus.“ Für 2019 zahlt die VR Bank Steuern in Höhe von über 8 Millionen Euro.

        Die Ergebnisentwicklung der VR Bank Rhein-Neckar war zum einen geprägt von einem nachhaltig schwierigen Umfeld für Geschäftsbanken. So waren die operativen Ergebnisse unter Druck. Das Zinsergebnis sank trotz erhöhtem Geschäftsvolumen leicht um 1,5 Millionen Euro auf 61,5 Millionen Euro. Ebenso ging das Provisionsergebnis leicht um 0,4 Mio. Euro auf 27,9 Millionen Euro zurück.

        Durch eine konsequente Kostendisziplin konnte der Verwaltungsaufwand um 0,7 Millionen Euro auf 59,5 Millionen Euro zurückgefahren werden. Gleichzeitig wurden umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur getätigt so z. B. 1,7 Millionen Euro in die Modernisierung der Filialstandorte Mannheim-Rheinau, Dannstadt-Schauernheim und Ludwigshafen-Maudach.
        Die VR Bank Rhein-Neckar profitierte in 2019 zudem von positiven Einmaleffekten und wird daher zur weiteren Stärkung insgesamt 38,7 Millionen Euro dem Eigenkapital zuführen. In Summe ergibt sich ein leicht gesteigerter Bilanzgewinn von 9,98 Millionen Euro.

        Die für den 25. Mai 2020 geplante Vertreterversammlung wird zum Schutz der Gesundheit aller Teilnehmenden und angesichts der aktuellen behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus digital stattfinden. Selbstverständlich ist bei dieser digitalen Form der Vertreterversammlung gewährleistet, dass die Vertreter all ihre satzungsgemäßen Rechte vollumfänglich wahrnehmen und unter anderem über den Bilanzgewinn entscheiden. Mit dem erzielten Bilanzgewinn 2019 ist die VR Bank Rhein-Neckar grundsätzlich in der Lage, eine Dividende in Höhe von vier Prozent an ihre Mitglieder zu zahlen. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses war dies auch so geplant. Da derzeit die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie noch lange nicht einschätzbar sind, ist es vorausschauend, die vorhandenen Mittel zunächst nicht auszuzahlen. Unter Einhaltung der dringenden Empfehlung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und unter Abwägung aller Interessen schlägt der Vorstand gemeinsam mit dem Aufsichtsrat nunmehr vor, auf eine Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2019 zu verzichten und den zunächst dafür vorgesehenen Betrag komplett auf das Jahr 2020 vorzutragen.

        „Trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen und der aktuellen Einflüsse durch die Corona-Pandemie sind wir zuversichtlich, auch 2020 in der Region für unsere Mitglieder und Kunden erfolgreich zu wirken“, so Thomasberger.

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