Frankenthal – Friedhof Terminvereinbarung für Trauerfeiern ab 11. Mai wieder möglich

        Frankenthal/Metropolregion Rhein-Neckar. Der Eigen- und Wirtschaftsbetrieb (EWF) plant die Trauerhallen aller Frankenthaler Friedhöfe für Trauerfeiern im engsten Familienkreis zu öffnen. Ab dem 11. Mai können hierfür Termine vereinbart werden. Aufgrund der neuen Lockerungen, sind 45-minütige-Trauerfeiern in der Trauerhalle – unter Auflagen – wieder zulässig: In den Trauerhallen werden nur begrenzte Plätze zur Verfügung gestellt. Eine Erfassung der persönlichen Daten der Trauernden zur Rückverfolgung ist Pflicht. Es besteht weiterhin die Mundschutzpflicht, Hände können vor dem Betreten der Halle desinfiziert werden. Das Betreten und Verlassen der Trauerhalle sollte mit dem nötigen Abstand erfolgen. Eine durchgehende Belüftung der Trauerhalle ist während der gesamten Zeremonie gewährleistet. Die Trauerfeier kann musikalisch von einem Sänger begleitet werden, sofern ein Abstand von drei Metern eingehalten wird.

        Die Vorgaben der Abteilung Friedhofswesen sind nachfolgend aufgelistet:
        Die Anzahl der Trauernden ist weiterhin begrenzt. Vorerst darf nur der engste Familienkreis an der Trauerfeier und Beisetzung teilnehmen. Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen und Nachbarn gehören diesem Personenkreis leider nicht an. Die Anzahl der Angehörigen darf eine Person pro 10 m2 Grundfläche nicht übersteigen. Die Sitzmöglichkeiten in der Trauerhal-le werden so angepasst, dass die Teilnehmer einen Abstand von 1,5 m einhalten können. Die Anzahl an Trauernden in der Halle, richtet sich nach der zur Verfügung gestellten Anzahl an Stühlen. Die Aufteilung in Frankenthal gestaltet sich wie folgt: in der Trauerhalle des Haupt-friedhofs können maximal 18 Plätze zur Verfügung gestellt werden. In Eppstein 13, Flomers-heim zehn, Studernheim zehn und Mörsch sieben. Auch müssen die persönlichen Daten zur Rückverfolgung der Teilnehmer erfasst werden. Hierzu werden den Angehörigen durch die Bestatter die notwendigen Formulare vorab aus-gehändigt. Dieses ist an die Mitarbeiter vor Ort zurückzugeben. Das Formular kann ebenfalls vorab auf der städtischen Homepage abgerufen und ausgedruckt werden. Für Teilnehmer ohne Formular, liegen diese zusätzlich am Eingang bereit. Der Zugang kann nur mit einem ausgefüllten Formular gewährt werden.

        Trauerhalle
        Die Mundschutzpflicht besteht weiterhin. Der Zugang zur Trauerhalle erfolgt nur mit einem Mund-Nasen-Schutz (MNS). Dieser darf während der Trauerfeier nicht entfernt werden. Eine Ausnahme bildet der Pfarrer. Der EWF stellt für Trauernde ohne MNS, Einmal-Masken zur Verfügung. Desinfektionsmittel wird den Trauernden bereitgestellt, damit die Hände vor Ein-tritt in die Trauerhalle desinfiziert werden können. Um ein geregeltes Betreten und Verlassen der Trauerhalle zu gewährleisten, wird ein Wege-system auf dem Boden vorhanden sein. Der Eintritt erfolgt über die Vorderseite der Trauer-halle. Das Verlassen der Trauerhalle ist nur durch den hinteren Ausgang möglich. Um eine durchgehend gute Lüftung zu gewährleisten, bleiben während der gesamten Trauerfeier die Türen geöffnet. Die Türen der Trauerhalle bleiben hierzu im vorderen Bereich auch während der Trauerfeier geöffnet. Ebenfalls sind die hinteren Türen soweit wie möglich geöffnet, ohne einen Einblick in die Trauerhalle zu geben und ohne die Trauerfeier zu stören. Leider ist das Singen für die Gemeinde sowie der Einsatz eines Chores oder Blasinstrumen-ten nicht erlaubt. Aber die Trauerfeier kann musikalisch von einem Kantor/Sänger mitgestaltet werden, der einen Abstand von drei Metern zu den Besuchern einhält. Das Abspielen von Musik auf CDs oder einem USB-Stick ist ebenfalls möglich. Die Dauer der Trauerfeier ist auf maximal 45 Minuten beschränkt.

        Beisetzung

        Die Särge und Urnen werden durch das Personal der Abteilung Friedhofwesen beigesetzt. Die Mitarbeiter tragen ihren Mund-Nasen-Schutz. Die Trauernden müssen einen Abstand zu den Mitarbeitern von drei Metern einhalten. In Einzelfällen, bei denen zur Beisetzung des Sar-ges der Einsatz von sechs Mitarbeitern nötigt ist, werden zwei Mitarbeiter von externen Be-stattungsunternehmen gestellt, um die Trennung der Friedhofskolonnen weiterhin zu gewähr-leisten. Sollte dies nicht möglich sein, erfolgt die Beisetzung komplett durch eigene Mitarbei-ter, die sofort nach dem Einsatz wieder in ihre ursprüngliche Kolonne zurückkehren.

        Kosten
        Trotz des erhöhten Aufwands durch Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen, bleiben die geltenden Gebührensätze in Höhe von 290 Euro bestehen.

        Kontakt
        Die Abteilung Friedhofswesen des EWF wird weiterhin die Möglichkeit schaffen, Trauerfeiern nachzuholen. Die Friedhofsverwaltung ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Mitar-beiter sind weiterhin telefonisch 06233 89 684 oder per E-Mail ewf-friedhofswesen@frankenthal.de zu erreichen.

        Hintergrund

        Gemäß §4 Abs. 5 der geltenden 5. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (5. COBeLVO). Aufgrund der vorangegangenen Rechtsverordnung waren die Trauerhallen auf den Frankenthaler Friedhöfen ab dem 18.03.2020 für Trauerfeiern geschlossen. Die Einhaltung der Maßnahmen wird durch die Mitarbeiter der Abteilung Friedhofswesen so-wie die zuständigen Bestatter überwacht. Mit der Umsetzung der Maßnahmen tragen alle Beteiligten einen wichtigen Beitrag zur epidemiologischen Entwicklung bei.

        • PREMIUMPARTNER
          Pfalzbau Ludwigshafen


          PREMIUMPARTNER
          Ideenkind Werbeagentur Ludwigshafen


          PREMIUMPARTNER
          HAUCK KG Ludwigshafen

          PREMIUMPARTNER
          Autohaus Henzel Frankenthal


          PREMIUMPARTNER
          VR Bank Rhein-Neckar

          PREMIUMPARTNER
          Hochschule Ludwigshafen


          PREMIUMPARTNER


        • NEWS AUS FRANKENTHAL

          >> Alle Meldungen aus Frankenthal


        • AKTUELLE TOPMELDUNGEN

            Mannheim – Erhebliche Verspätungen im Fernverkehr der DB auf der Bahnstrecke Mannheim – Fulda – Erfurt wegen Großbrand

          • Mannheim – Erhebliche Verspätungen im Fernverkehr der DB auf der Bahnstrecke Mannheim – Fulda – Erfurt wegen Großbrand
            INSERATRhein-Pfalz-Aktiv.de Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar – Aufgrund beschädigter Signaltechnik nach einem Großbrand in Gleisnähe ist die Strecke zwischen Fulda und Bad Hersfeld derzeit gesperrt. Die Züge werden zwischen Fulda und Eisenach umgeleitet. Die Halte Bad Hersfeld, Hünfeld und Halle(Saale) entfallen. Zum Teil halten die Züge ersatzweise in Bebra. Betroffen ist davon auch folgende Verbindung im ... Mehr lesen»

          • Lorsch/B47- Fahrzeug gerät in Brand

          • Lorsch/B47- Fahrzeug gerät in Brand
            INSERATRhein-Pfalz-Aktiv.de Lorsch/B47/Metropolregion Rhein-Neckar (ots) – Am Dienstagmorgen (4.8.), gegen 9.50 Uhr, geriet ein Volkswagen im Bereich der Auffahrt zur Bundesstraße 47 in Fahrtrichtung Worms in Brand. Die 57 Jahre alte Fahrerin aus dem Kreis Bergstraße war mit ihrem Wagen auf der Kreisstraße 31 unterwegs. Als sie auf die Bundesstraße 47 in Fahrtrichtung Worms auffahren wollte, ... Mehr lesen»

          • Mannheim – Masterplan Mobilität 2035: Verkehrsentwicklungsplan geht in die nächste Runde

          • Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar. INSERATRhein-Pfalz-Aktiv.de Der Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Mannheim soll fortgeschrieben werden. Damit wird das Ziel verfolgt, einen Handlungsrahmen und Strategien zur Steuerung des Mobilitätsverhaltens und des Verkehrs in der Stadt für die nächsten 15 bis 20 Jahre festzulegen. Daher hat die Stadt Mannheim seit 2018 mit dem Runden Tisch Mobilität bestehend aus Politik, ... Mehr lesen»

          • Mannheim – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle erhöht sich

          • Mannheim – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle erhöht sich
            Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar INSERATRhein-Pfalz-Aktiv.de Aktuelle Fallzahlen – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle erhöht sich auf 575 Dem Gesundheitsamt wurde bis heute Nachmittag, 04.08.2020, 16 Uhr, ein weiterer Fall einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim auf insgesamt 575. Das Gesundheitsamt ermittelt grundsätzlich die weiteren Kontaktpersonen aller nachgewiesen Infizierten, insbesondere im ... Mehr lesen»

          • Viernheim – 66-Jähriger mit #Messer verletzt / Polizei nimmt 21-jährigen Tatverdächtigen fest

          • Viernheim – 66-Jähriger mit #Messer verletzt / Polizei nimmt 21-jährigen Tatverdächtigen fest
            INSERATRhein-Pfalz-Aktiv.de Viernheim / Metropolregion Rhein-Neckar(ots) – Am Dienstagvormittag(4.8.) kam es “Am Straßenheimer Weg” zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, wobei ein 66 Jahre alter Mann verletzt wurde. Der 66-Jährige aus dem Kreis Bergstraße traf gegen 11.30 Uhr beim Spaziergang auf einen ihm unbekannten Mann, der sich an einem dortigen Brunnen auffällig verhalten haben soll. Als ... Mehr lesen»

          >> Alle Topmeldungen

          

          web
stats

          ///MRN-News.de      
          NACH OBEN SCROLLEN
          X