Landau – Wertstoffhof öffnet am 4. Mai – EWL bietet vorab kostenlose Bündelsammlung in der Woche ab 20. April – Schritt bei Digitalisierung

        Landau/Metropolregion Rhein-Neckar. Gartenfreunde haben ihre Freude, denn Niederschläge zu Ostern lassen das Grün in Landau kräftig sprießen. Doch der Wertstoffhof des Entsorgungs- und Wirtschaftsbetriebs Landau (EWL) ist geschlossen. „Das bleibt die nächsten Tage auch so, denn wir müssen zunächst die Voraussetzungen für einen geregelten und leistungsfähigen Betriebsablauf unter den Rahmenbedingungen der Pandemie sicherstellen. Dazu gehört die Gesundheit des verantwortlichen Personals, denn dieses kümmert sich auch um den Betrieb der angrenzenden Kläranlage“, unterstreicht Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron als Verwaltungsratsvorsitzender des kommunalen Betriebes. Er bittet die Bürgerinnen und Bürger mit Blick auf die Entsorgung von Rasen- und Heckenschnitt noch um etwas Geduld. Der EWL bereitet die vollständige Öffnung des Wertstoffhofes für den 4. Mai vor. Diese erfolgt in zwei Stufen:

        Schritt 1: Kostenlose Grünbündelsammlung
        In der Woche ab dem 20. April sammelt der EWL mit der regulären Bioabfallsammlung zusätzlich kostenlos gebündelte Zweige und Äste. Über die Details informierte das kommunale Unternehmen am 15. April die Medien; Infos sind auch auf der EWL-Website verfügbar.

        Schritt 2: Wertstoffhof startet wieder
        Ab Montag, den 4. Mai wird der Wertstoffhof dann seine Pforten wieder öffnen. Derzeit rüstet der EWL die Mitarbeiterkabine sowie die Einfahrt zum Wertstoffhof mit einer Gegensprechanlage aus und schafft weitere bauliche und organisatorische Vorkehrungen, um die Grünschnittannahme zu ermöglichen. Dazu gehört auch eine EDV-Lösung, die Wiegescheine künftig komplett digital erstellt und automatisiert in Gebührenbescheid und Bezahlvorgang überführt. Diese Lösung minimiert den Personenkontakt im Wertstoffhof deutlich. „Das ist ein weiterer wichtiger Schritt bei der Digitalisierung, den wir jetzt vorziehen“, freut sich Dr. Maximilian Ingenthron. Auch die Einfuhrkontrolle erfolgt fortan digital und ohne direkten Mitarbeiterkontakt: Kameras erfassen die Ladung auf mitgeführten Anhängern und in Form von Stichproben auch bei geöffneter Kofferraumklappe. Diese visuelle Prüfung ist wichtig, um den Anliefernden den kürzesten Weg zu den passenden Abladestellen auf dem Areal zu weisen.

        Für Andrang gerüstet
        In der ersten Woche vom 4. bis zum 9. Mai wird die Annahme von Grüngut und anderen Wertstoffen sogar durchgängig, also ohne Mittagspause, zwischen 7:30 Uhr und 16:30 Uhr möglich sein. Zusätzlich wird der EWL für eine klare Verkehrsregelung sorgen um die Gefährdung an der Zufahrtsstraße „Am Hölzel“ durch wartende Fahrzeuge zu minimieren. „Es ist im Sinne aller Beteiligten, dass es zu keinen langen Rückstaus kommt. Deshalb sorgen wir im Rahmen unseres Schutzkonzeptes auch bei diesem Aspekt vor“, unterstreicht Bernhard Eck, Vorstandsvorsitzender des EWL. Er kann den Bedarf der Bürgerinnen und Bürger nach komfortablen Entsorgungslösungen nachvollziehen, bittet diese aber um Verständnis und Mitwirkung. Denn Schwätzchen unter Nachbarn oder das Zusammenstehen in Gruppen außerhalb der Fahrzeuge in der Warteschlange sei in dieser Situation kontraproduktiv. Bernhard Eck appelliert deshalb, auch die frühen Stunden der Öffnung und die Mittagszeit in der ersten vollen Maiwoche zu nutzen.

        Service und Sicherheit
        „Wir freuen uns, dass wir jetzt diese Lösung bieten können, bei der viel Technik unterstützt. So schützen wir unsere Mitarbeiter und stellen die systemrelevante haushaltsnahe Abfallsammlung und die Abwasserreinigung dennoch sicher“, sagt Bernhard Eck. Das hat der EWL in seinem betrieblichen Pandemieplan festgelegt. „Diesen haben wir Mitte März erarbeitet. Er dokumentiert aus gutem Grund klare Regeln für die aktuelle Corona-Pandemie“, unterstreicht Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron. Gut vorbereitet nehme der EWL den Betrieb des Wertstoffhofes ab dem 4. Mai wieder auf, obwohl es private, wenn auch kostenpflichtige Abnahmestellen für Grüngut in erreichbarer Nähe gibt, erläutert Bernhard Eck. Wichtig ist ihm dabei auch ein sauberes abgestimmtes Vorgehen mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden: Anderenorts, wo man sich für die Öffnung der Recyclinghöfe entschieden habe, habe man feststellen müssen, dass überwiegend ältere Personen, die eindeutig der Risikogruppe für Covid-19 angehören, gekommen seien.

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