Ludigshafen – IHK-Vorschläge in der Corona-Krise – Mit unkonventionellen Maßnahmen neu starten

        Ludwigshafen/Metropolregion Rhein-Neckar. Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Rheinland-Pfalz haben der Landesregierung ein Bündel an Maßnahmen vorgeschlagen, um den Neustart aus der Corona-Krise zu gestalten und eine Rezession im Anschluss möglichst rasch zu überwinden. Die Eindämmung der Corona-Krise sowie die gleichzeitige Rettung von Unternehmen und Arbeitsplätzen sei eine beispiellose Herausforderung, so die IHKs. „Priorität hat jetzt das sukzessive Wiederhochfahren der Wirtschaft“, analysiert Dr. Tibor Müller, Hauptgeschäftsführer der IHK Pfalz, die Situation. „Mit jedem weiteren Tag wird der wirtschaftliche Schaden größer und Insolvenzen nehmen zu. Unternehmen wie Arbeitnehmer brauchen jetzt eine Perspektive.“ Staatliche Betriebsschließungen sollten überall dort aufgehoben werden, wo die Einhaltung von hygienischen Regeln für Mitarbeiter und Kunden sichergestellt werden kann. Die Hygieneregeln, die in den momentan geöffneten Geschäften mittlerweile zur Routine geworden sind, ließen sich auf den gesamten Handel ausweiten.

        Für die rasche Überwindung der Rezession nach der Krise seien zudem unkonventionelle Maßnahmen erforderlich, die die Binnennachfrage stärken, damit der Einzelhandel, die Dienstleister und alle anderen betroffenen Branchen wieder Tritt fassen. Hierzu könnte zum Beispiel eine Zusage der Landesregierung gehören, bis mindestens Ende 20121 auf Steuer- und Abgabenerhöhungen zu verzichten. Müller schlägt verschiedene Maßnahmen für verschiedene Branchen und Personengruppen vor: „Dem Handel können zusätzliche verkaufsoffene Sonntage bis zum Jahresende helfen, den Restaurants das Aussetzen von Gebühren für Außengastronomie im öffentlichen Raum. Die Sommerferien könnten verkürzt werden, um ausgefallenen Unterricht aufzuholen. Anträge auf zusätzliche Sonn- und Feiertagsarbeit sollen schneller und einfacher bewilligt werden. Auch Azubis sollten Kurzarbeitergeld bekommen können. Neugründungen könnten mit einem Gründerstipendium gefördert werden.“

        Die vollständige Resolution der vier rheinland-pfälzischen IHKs steht zum Download unter www.pfalz.ihk24.de, Nummer 4764472, bereit. Corona-Hotline der IHK Pfalz: Tel. 0621 5904-1456, www.pfalz.ihk24.de/corona.

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