Landau – Schutz gegen Wasser im Haus – EWL empfiehlt die Rückstauklappen zu prüfen und zu reinigen

        Landau/Metropolregion Rhein-Neckar. Der nächste Starkregen kommt bestimmt. Damit dieser nicht gleich zu einer Überschwemmung im Haus führt, empfiehlt der Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL), die Rückstauklappen zu prüfen. „Aktuell verbringen viele Menschen mehr Zeit zu Hause und bringen Heim und Garten auf Vordermann – da empfehle ich ganz dringend einen kritischen Blick auf dieses Detail zu werfen“, unterstreicht Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, Verwaltungsratsvorsitzender des EWL – in Erinnerung an die Starkregenereignisse im Juni und Juli 2018.

        Sicherheit durch regelmäßige Kontrolle
        Die Rückstauklappe ist eine wichtige Barriere zwischen Abwasserkanal und tiefer liegenden Gebäudeteilen. Aber nur, wenn sie gewartet und voll funktionsfähig ist, kann sie ihre Schutzfunktion auch erfüllen. Dr. Markus Schäfer, Leiter der Abwasserabteilung beim EWL, bezeichnet „eine solche Einrichtung am Hausanschluss als extrem wichtig“. Es lohne sich auch ein nachträglicher Einbau. Markus Schäfer verweist auf die Gebäude- und Hausratversicherungen: „Fast immer ist das Vorhandensein einer Rückstauklappe, manchmal sogar einer elektronischen, Voraussetzung für eine Regulierung von Wasserschäden im Keller.“ Der nachträgliche Einbau einer elektronischen Rückstauklappe kostet rund 3.000 Euro. Die elektronische Vorrichtung meldet, wenn die Klappe nicht schließt. Hauseigentümer können sich dazu von ihrem Installateur beraten lassen. Im Vergleich dazu: Ein Wasserschaden kann schnell Kosten im mittleren fünfstelligen Bereich nach sich ziehen – vom Ärger ganz zu schweigen.

        Prüfender Blick für bauliche Details

        Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer sollten die Rückstauklappe regelmäßig überprüfen, empfiehlt der EWL. Denn oft sammeln sich am Scharnier der Klappe Flusen und andere Partikel aus Ausgüssen und Waschmaschinenabfluss. Dann kann die Rückstauklappe nicht komplett schließen und im Fall der Fälle drückt Wasser aus dem Kanal in Waschbecken oder Toiletten in Gebäudeteilen, die unter der Rückstauebene (10 cm über Straßenniveau) liegen. Eine Reinigung schafft hier Sicherheit. Neben einer Rückstauklappe können auch druckwasserdichte Fenster und Eingangstüren im Untergeschoss sinnvoll gegen Hochwasser im eigenen Keller vorsorgen. Immer wieder hat der EWL bei Begehungen bei Betroffenen festgestellt, dass solche präventiven Einrichtungen die Schäden weitgehend verhindert hätten. „Starkregen ist ein Aspekt der klimatischen Veränderungen, darauf müssen wir uns alle einstellen“, ordnet Markus Schäfer ein. Als Impuls für Hauseigentümer hat der EWL einige Tipps zusammengestellt. Diese finden Bürgerinnen und Bürgern jederzeit im Download-Bereich unter www.ew-landau.de.

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