Mannheim – Ergebung und Widerstand Karfreitag – Der Mannheimer Fernsehgottesdienst kommt ökumenisch aus der Christuskirche

        Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar. An Karfreitag kommt der inzwischen 5. Mannheimer Fernsehgottesdienst in ökumenischer Verbundenheit aus der Christuskirche. Er wird am 9. April um 10 und um 14 Uhr auf Rhein-Neckar-Fernsehen ausgestrahlt. Der nächste, ebenfalls ökumenische Fernsehgottesdienst wird am Ostersonntag, 12. April ebenfalls um 10 und um 14 Uhr gezeigt und kommt aus der katholischen Kirche St. Aegidius, Seckenheim. Erstmals feiern die Evangelische und die Katholische Kirche in Mannheim an Karfreitag einen zentralen Gottesdienst gemeinsam. Es ist schmerzlich, die Karwoche und Ostern in diesem Jahr nicht wie sonst miteinander begehen zu können. Viele erleben die Passionszeit in Zeiten von Corona in einer anderen Intensität. Zum Gedächtnis des Leidens und Sterbens Jesu Christus gestalten am Karfreitag der evangelische Pfarrer Stefan Scholpp und sein katholischer Kollege Dr. Oliver Wintzek von der Seelsorgeeinheit Mannheim Johannes XXIII den Gottesdienst in der Christuskirche.

        So können beide Konfessionen den Menschen nah sein aus der Distanz. Nach der Begrüßung stimmt Kantor Carmenio Ferrulli an der Orgel mit „Erbarm dich mein, o Herre Gott“ von Johann Sebastian Bach auf den Gottesdienst ein. Kirchenälteste bringen sich in der Lesung ein, musikalisch ist auch das „Ensemble Corona Vocalis“ eingebunden. Der Gottesdienst trägt den Titel „Ergebung und Widerstand“. Im Kirchenjahr gilt die Karwoche vor Ostern als die wichtigste Woche. In ihr wird an das Leiden und Sterben Jesu sowie an die Auferstehung Christi von den Toten erinnert. Karfreitag und Ostersonntag sind die beiden höchsten Festtage der Christenheit und werden seit der Frühzeit der Kirche gefeiert. Die Bezeichnung der Karwoche stammt wohl aus dem Althochdeutschen und leitet sich ab von „kara“, was Klage und Trauer bedeutet. Beides steht am Todestag Jesu im Mittelpunkt der Gottesdienste.

        Hintergrund: Seit 22. März strahlt das Rhein-Neckar-Fernsehen (RNF) immer sonntags um 10 und um 14 Uhr einen Gottesdienst aus. Damit ermöglichen Dekan Ralph Hartmann und sein katholischer Kollege Karl Jung einen neuen Weg, einen Mannheimer Gottesdienst zu Hause mitfeiern zu können, am Fernseher und an den mobilen Endgeräten. Damit wollen die Dekane ergänzend zu den Online-Angeboten ein wichtiges Signal setzen, um die lange Phase bis 15. Mai zu überbrücken, in der in Mannheim keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden können. Foto: ChristusFriedenGemeinde (dv/schu)

        Mit freundlichen Grüßen

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