Mannheim – Corona: Katholische Kirche passt Infektionsschutz-Maßnahmen weiter an – Pfarrbüros und Dienststellen werden für Besucher geschlossen – Weitere Einschränkungen bei Trauerfeiern, Beerdigungen, Besuchsdiensten, Taufen und Trauungen

        Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar. „Die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus‘ ist das Gebot der Stunde. Wir als Katholische Kirche in Mannheim haben da eine Vorbildfunktion und unterstützen daher die Behörden durch unser eng abgestimmtes Handeln bei der Umsetzung all dieser Schutzmaßnahmen“, betont der katholische Stadtdekan Mannheims, Karl Jung. Daher müssen nun auch die Pfarrbüros der sieben Kirchengemeinden und Dienststellen bis auf Weiteres für den öffentlichen Besucherverkehr geschlossen werden. Sie sind aktuell nur noch telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Da die Stadt Mannheim inzwischen auch Versammlungen von mehr als zehn Personen verboten hat, sind davon interne Treffen ebenso betroffen wie Trauerfeiern und Bestattungen. Taufen und Trauungen bleiben bis auf Weiteres ganz ausgesetzt und werden verlegt. Die Besuchsdienste und Hauskrankenkommunionen werden bis auf Notfälle ebenfalls vorerst eingestellt. Das diene dem Schutz sowohl der Besuchenden als auch der Besuchten, so Jung. „Wir empfehlen unseren Ehrenamtlichen telefonisch Kontakt zu halten und zu Geburtstag bis auf Weiteres nur Glückwünsche per Post zu senden.

        In den Kliniken entscheiden die Klinikseelsorger in Absprache mit der Klinikleitung.“ Die Kirchen können zum persönlichen Gebet vorerst geöffnet bleiben, wobei auch hier gilt, dass sich nicht mehr als zehn Personen gleichzeitig in der Kirche aufhalten dürfen. Darüber wurden für die Kirchenräume zusätzliche hygienische Maßnahmen angeordnet: Um ein Infektionsrisiko zu minimieren, stehen die Türen – wo das möglich ist – offen, damit die Türklinken nicht berührt werden müssen, um in die Kirche hinein- oder hinauszugelangen. Außerdem werden Oberflächen regelmäßig gereinigt. „Mancher mag sich angesichts der bereits ergriffenen Maßnahmen als Opfer fühlen. Doch keine der Einschränkungen wurde und wird aktuell unüberlegt oder gar willkürlich getroffen“, appelliert Jung an die Solidarität eines jeden Einzelnen.

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