Frankenthal – Stadt erhält 1,7 Mio. Zuwendungsmittel für 2020


        Frankenthal / Metropolregion Rhein-Neckar.
        Förderprogramm „Aktive Stadt – Lebendiges Zentrum“
        Frankenthal erhält für „Städtebauliche Erneuerung“ Bundesmittel in Höhe von insgesamt 1,7 Millionen Euro

        Die Stadtverwaltung Frankenthal erhält für die „Städtebauliche Erneuerung“ – „Aktive Stadt – Lebendiges Zentrum“ im Jahr 2020 Zuwendungsmittel für die Maßnahme „Innenstadt“ in Höhe von bis zu 1,2 Millionen Euro. Für die Maßnahme „Westlich und östlich vom Hauptbahnhof“ werden aus dem gleichen Programm bis zu 500.00 Euro bereitgestellt. Die Bundesmittel kommen aus dem Teilprogramm „Aktive Stadt – Lebendiges Zentrum“.

        „Wir freuen uns, dass beide Maßnahmen in die Planungen für 2020 passen und uns der Zuwendungsbescheid zugegangen ist. Die Gelder werden für die aktuell laufende wichtige Vorarbeit benötigt, um die Planungen für die städtebauliche Aufwertung der Innenstadt und des Bahnhofsumfeldes weiter zu konkretisieren“, so Oberbürgermeister Martin Hebich: „Aktuell finden beispielsweise die Workshops mit den Bürgerinnen und Bürgern statt, deren Ergebnisse in das Konzept einfließen.“

        Eckpunkte der Landesinitiative für Frankenthal sind eine vierjährige Laufzeit, ein Fördersatz von 90 Prozent und ein förderungsfähiges Investitionsvolumen von rund 6.200.000 Euro bzw. ein Fördermittelvolumen von rund 5.600.000 Euro. Die Stadt Frankenthal trägt einen Eigenanteil von 10 Prozent.

        Das Schreiben der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz ging am Donnerstag, 20. Februar, bei der Stadtverwaltung ein.

        Mithilfe des Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt – Lebendiges Zentrum“ wird in den kommenden Jahren ein Schwerpunkt auf die Innenstadtentwicklung gelegt. Leuchtturmprojekt ist dabei die Sanierung und Neugestaltung des Erkenbert-Museums inklusive einer Aufwertung der umliegenden Straßenräume der Carl-Theodor- und Elisabethstraße, des Parkplatzes am Dathenushaus und des angrenzenden Teilbereiches der Kanalstraße.

        Mehr zum Förderprogramm „Aktive Stadt – Lebendiges Zentrum“

        Mit den Fördermitteln aus der Landesinitiative zur Stärkung der Investitionsfähigkeit der Oberzentren und großen Mittelzentren soll die Innenstadt aufgewertet und im Rahmen eines ganzheitlichen und nachhaltig ausgelegten Innenstadtentwicklungsprozesses als Standort von Handel, Dienstleistung, Gewerbe, Wohnen und Tourismus gestärkt werden. Zudem kann das bestehende Stadtumbaugebiet „Westliche und Östliche Umgebung des Hauptbahnhofes“ erweitert werden.

        Diese Initiative bietet für die Stadt Frankenthal große Entwicklungschancen. Als Leuchtturm-projekt soll dabei die Sanierung und Neugestaltung des Erkenbert-Museums dienen. Weitere Leitprojekte sind die Neugestaltung des Rathausplatzes, der benachbarten Willy-Brandt-Anlage sowie der angrenzenden Carl-Theodor-Straße. Dabei soll ein Gesamtkonzept erarbeitet werden, wie dieser zentrale öffentliche Raum seinem historischen Umfeld wieder gerecht werden kann. Ferner sollen die zentralen Achsen der Innenstadt die Bahnhofs-, sowie die Wormser- und Speyerer-Straße funktional und gestalterisch aufgewertet werden. Dazu zählen bspw. ein Lichtkonzept für den öffentlichen Raum, eine einheitliche Stadtmöblierung, die Schaffung von zusätzlichen Sitzmöglichkeiten sowie die Aufwertung des Straßenraums.

        Fördermöglichkeiten für Hauseigentümer
        Im Rahmen des Programmes „„Aktive Stadt – Lebendiges Zentrum““ können neben öffentlichen auch private Sanierungsmaßnahmen gefördert werden. Daher haben die Hauseigentümer im Fördergebiet Innenstadt von der Verwaltung Post erhalten, u.a. ein Fragebogen. Mit Hilfe dieses Fragebogens möchte die Verwaltung Einschätzungen der Bewohner zur aktuellen Situation in der Innenstadt (Stärken, Schwächen, Handlungsfelder) sowie zum Zustand der Gebäude und möglichen Sanierungsmaßnamen gewinnen.

        „Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)“
        Voraussetzung für die Zuteilung der Gelder aus dem Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt – Lebendiges Zentrum“ ist ein von der Verwaltung zu erarbeitendes so genanntes „Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)“. Dabei bindet die Stadt Bürgerinnen und Bürger sowie weitere wichtige Akteure der Innenstadt im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprozesses aktiv ein.

        Die Auftaktveranstaltung fand am Donnerstag, 23. Januar 2020, um 19 Uhr im Spiegelsaal des Congress-Forums statt. erste Eindrücke und Stimmungen der Bürgerinnen und Bürger über die aktuelle Situation der Frankenthaler Innenstadt gewinnen kann.

        Nach der Auftaktveranstaltung folgen im Februar drei verschiedene Arbeitsgruppensitzungen, in denen wichtige Themen und Herausforderungen der Innenstadtentwicklung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern betrachtet und Vorschläge für Projekte und Maßnahmen zur Stärkung und Aufwertung der Innenstadt erarbeitet werden sollen. Hier werden beispielsweise die Themen „Leben und Wohnen in der Innenstadt / Stadtgestaltung“, „Einzelhandel“ oder „Verkehr und Mobilität“ näher beleuchtet.

        Hintergrund

        Das Fördergebiet umfasst den Kernbereich der Innenstadt zwischen Westlicher Ringstraße, Neumayerring, Europaring, Carl-Theodor- und Elisabethstraße.

        Im Dezember 2018 erhielt die Stadt Frankenthal den Bescheid für das Städtebauförderungsprogramm, das damals noch „Aktive Stadtzentren“ hieß.

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