Mannheim – IHK-Umfrage: Gedämpfte Lage zu Jahresbeginn

        Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar.

        Aufwärtstrend zeichnet sich ab, Unsicherheit durch Coronavirus

        Zu Jahresbeginn bleibt die konjunkturelle Dynamik im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar gedämpft. „Die Lagebeurteilungen der Unternehmen bleiben verhalten positiv, wir beobachten wieder eine Aufwärtsbewegung bei den Erwartungen an das Jahr 2020. Die Industrie hofft auf das Auslandsgeschäft, der Handel und das Dienstleistungsgewerbe wirken stabilisierend auf die regionale Konjunktur, ein leichter Aufwärtstrend zeichnet sich ab“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Nitschke zu den Ergebnissen der aktuellen Konjunkturumfrage, an der sich 489 Unternehmen beteiligt haben. Der IHK-Konjunkturklimaindex steigt erstmals seit zwei Jahren wieder etwas an und liegt aktuell bei 118 Punkten. Während des Befragungszeitraums zum Jahresbeginn waren die aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus in China noch nicht abzusehen. Nitschke dazu: „Das Coronavirus ist ein neuer Belastungsfaktor im ohnehin schon unsicheren außenwirtschaftlichen Umfeld. Es ist jedoch noch zu früh für konkrete Folgeabschätzungen.“

        Nach einem deutlichen Dämpfer im Herbst legen die Exporterwartungen aktuell kräftig zu. Der Saldo der Exporterwartungen steigt um 16 Punkte auf +13 Prozentpunkte und liegt damit nach einem starken Rückgang im Herbst 2019 wieder im positiven Bereich. „Der Handelskonflikt zwischen den USA und China bleibt nach wie vor ungeklärt, doch wir beobachten eine gewisse Beruhigung der Situation“, so Nitschke zu den Entwicklungen auf diesen wichtigen Märkten für die exportorientierte Industrie der Region. „Das Geschäft mit den Ländern Europas stabilisiert sich, doch die Unsicherheiten rund um den Brexit bestehen auch nach dem 31. Januar weiter. Die Unternehmen haben sich mittlerweile auf den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU eingestellt, nun brauchen sie vor allem Rechtssicherheit bei ihren Geschäften“, kommentiert der IHK-Hauptgeschäftsführer.

        Die Industrieunternehmen der Region sind bei ihren Lageeinschätzungen zu Jahresbeginn zwar zurückhaltend, doch steigende Auftragszahlen aus dem Ausland lassen sie zuversichtlicher in die Zukunft blicken. Der Saldo der Geschäftserwartungen erhöht sich um 17 Punkte und liegt mit +7 Prozentpunkten wieder im positiven Bereich.

        Das die Kauflaune der inländischen Verbraucher auch nach dem Weihnachtsgeschäft gut ist, stimmt die Händler der Region zuversichtlich: Jeder dritte Betrieb schätzt seine Lage per saldo als positiv ein. Von den nächsten 12 Monaten erwarten sich die Unternehmen im Groß- und Einzelhandel jedoch insgesamt keine größeren Impulse für ihre Geschäfte.

        Die Dienstleister zeigen sich positiv bei der Einschätzung ihrer Geschäftslage. Bei ihren Erwartungen an die nächsten Monate sind sie deutlich zuversichtlicher als in der Vorumfrage.

        Wie sich bereits im Herbst angekündigt hatte, geht der langjährige Beschäftigungsabbau vorerst zu Ende, die Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibt stabil. „Die Unternehmen erwarten für dieses Jahr tendenziell eine gleich bleibende Entwicklung ihrer Mitarbeiterzahlen“, so Nitschke. 15 Prozent der Betriebe erwarten steigende, 68 Prozent gleich bleibende und 17 Prozent fallende Beschäftigtenzahlen. Die Arbeitslosenquote im IHK-Bezirk beträgt im Januar 2020 4,4 Prozent, 0,4 Prozent mehr als im Januar 2019.

        Die Unternehmen planen mit leicht steigenden Investitionen auf dem niedrigen Niveau der Vorumfrage. Der Saldo liegt aktuell bei +4 Prozentpunkten, 14 Punkte niedriger als zu Beginn 2019. Dabei rechnen 22 Prozent mit höheren, 47 Prozent mit gleich bleibenden und 18 Prozent mit sinkenden Investitionsausgaben in den nächsten 12 Monaten.

        Der Fachkräftemangel bleibt Geschäftsrisiko Nummer 1 für die Betriebe der Region. „Zwar ist die Binnennachfrage bislang noch stark, doch vor allem die Industrieunternehmen sehen in einer Abschwächung der Inlandsnachfrage aufgrund tendenziell sinkender Auftragszahlen aktuell ein größeres Hemmnis als im Herbst“, so Nitschke zum zweitgrößten Geschäftsrisiko der regionalen Wirtschaft. Auf Platz 3 der Risiken stehen zu Jahresbeginn hohe Arbeitskosten.

        Der aktuelle IHK-Konjunkturbericht ist abrufbar unter www.rhein-neckar.ihk24.de/konjunktur

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