Ludwigshafen – IHK Pfalz: Zu wenig Gewerbeflächen in der Region

        Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar.
        Regionale Gewerbeflächenstudie Metropolregion Rhein-Neckar
        Zu wenig Gewerbeflächen in der Region

          Die Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz weist mit Blick auf die Veröffentlichung des Abschlussberichts der Regionalen Gewerbeflächenstudie Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) auf die knappen Flächenreserven in der Region hin.

          Wie aus dem Abschlussbericht der vom Verband Region Rhein-Neckar in Auftrag gegebenen Regionalen Gewerbeflächenstudie hervorgeht, fehlen in der MRN bis 2035 rund 490 Hektar Gewerbe- und Industrieflächen. „Für die Wirtschaft ist es daher wichtig, dass bestehende Gewerbeflächen konsequent weiter entwickelt und neue Gebiete ausgewiesen werden“ fordert Malin Handrick, Referentin bei der IHK Pfalz. Laut der Studie sollten zunächst Brachflächen und Baulücken nutzbar gemacht werden, um Hemmnisse für die wirtschaftliche Entwicklung der Region zu verhindern und für Unternehmen auch weiterhin Möglichkeiten zur Ansiedlung und Erweiterung zu bieten.

          „Der Trend geht in der Pfalz jedoch immer wieder in die falsche Richtung“, gibt Handrick mit Blick auf die Entwicklung in Ruchheim zu bedenken. Dort war jüngst das Vorranggebiet für Industrie „In den Villen“ durch den Gemeinderat in ein Gebiet für landwirtschaftliche Nutzung umgewidmet worden. „Es ist für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Region immens wichtig, ausreichend Flächen für Gewerbe und Industrie vorzuhalten“, mahnt Handrick.

          In der Pfalz gibt es laut Studie insbesondere an fünf Standorten noch potentielle Flächen für Erweiterungen, die als sog. „Vorranggebiete“ empfohlen werden. Darunter fallen das Industriegebiet Eppstein „Am Römig“ in Ludwigshafen/Frankenthal, das Industriegebiet „Insel Grün und Hafen Nordufer“ in Germersheim, das Gewerbegebiet Süd in Grünstadt, die Fläche „Am Messegelände Ost“ in Landau sowie das Gebiet „Zwischen L 532 und Bahn“ in Schifferstadt. Aufgrund ihrer Größe und dem damit einhergehenden Entwicklungspotential sollten diese Gebiete aus Sicht der Studie mit Priorität vorangetrieben werden.

          Selbstverständlich sollten auch weitere Flächen außerhalb dieser Vorranggebiete nachfrageorientiert für eine Entwicklung geprüft werden. Zudem steckten oftmals auch in Bestandsgebieten, die nachverdichtet werden könnten, noch erhebliche gewerbliche Flächenpotenziale.

          Aus Sicht des Gutachtens kommen für eine gewerbliche Flächenneuentwicklung im pfälzischen Teil der MRN darüber hinaus noch folgende Standorte infrage: Der Bereich der ehemaligen Kurpfalz-Kaserne in Speyer/Otterstadt, eine Erweiterung des Industriegebiets „Wörth-Oberwald“ sowie die Nutzbarmachung des Standorts „Maximiliansau“. Auch in Frankenthal liegen im Bereich nördlich der BASF-Kläranlage noch Flächenpotenziale vor.

          Verstärkt werden sollte bei der Flächenentwicklung dabei insbesondere auch die interkommunale Abstimmung und Kooperation.

          Die Studie, die als Basis zur Fortschreibung des Regionalplans dienen soll, kann auf der Homepage des Verbands Region Rhein-Neckar eingesehen werden.
          Quelle IHK Pfalz

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