Schifferstadt – 13.000 Euro für Konsultationskita Großer Garten – Bildungsministerin Stefanie Hubig übergibt Förderbescheid

        Schifferstadt/Rhein-Pfalz-Kreis/Metropolregion Rhein-Neckar. Als eine von neun Konsultationskindertagesstätten in ganz Rheinland-Pfalz wählte das Land die Kita Großer Garten wegen ihrer offenen und inklusiven Pädagogik für eine Förderung in Höhe von 13.000 Euro aus. Den Bescheid überreichte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig am vergangenen Montag an Kita-Leiterin Ulrike Künzel. „Konsultationskindertagesstätte“ klingt ein wenig sperrig, meint im Endeffekt aber nichts anderes als eine Kita, die mit gutem Beispiel vorangeht und so anderen Einrichtungen Einblick in die praktische Umsetzung pädagogischer Schwerpunkte ermöglicht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kita Großer Garten wollen weg vom Schubladendenken und der Zuordnung zu Kategorien wie Migration, Armut, Menschen mit Behinderung, Geschlecht, Kultur und soziale Herkunft.

        2013 eröffnet, besuchen aktuell 110 Kinder im Alter zwischen einem und sechs Jahren die Kita. Seit Anfang 2018 ist sie Konsultationskindertagesstätte mit dem Schwerpunkt Barrieren abbauen – Vielfalt in der Kita stärken – Inklusion leben. Sie bietet für interessierte Fachkräfte, Kita-Teams, Fachschulen, Azubis und allen anderen Interessierten Hospitationen, Hausführungen, Fachtage und vieles mehr an. Die offene Pädagogik wird durch das Lernen und Spielen in Bildungs- und Funktionsräumen und die Selbstbestimmung und Beteiligung der Kinder im Alltag gelebt. „Wir spüren Barrieren auf und nutzen die inklusive Pädagogik, um Verbesserungen herbeizuführen“, erklärt Künzel, „mit diesem Konzept wollen wir zeigen, dass sich Inklusion auch in kleinen Schritten lohnt, um ein friedvolles Miteinander und das Verantwortungsbewusstsein seiner Mitwelt gegenüber zu stärken.“

        Mit der Wahl zur Konsultationskindertagesstätte geht eine jährliche finanzielle Förderung des Landes von bis zu 15.000 Euro einher. Der Betrag fließt komplett in die Konsultationsarbeit, also zum Beispiel in Fortbildungsmaßnahmen. Umso größer ist die Freude auf Seiten der Bürgermeisterin: „Wir freuen uns sehr, dass die Bemühungen unseres Kita-Teams anerkannt werden. Dank der Förderung können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neue Projekte vorantreiben und die Kinder so fit für eine friedliche Zukunft machen.“

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