Worms – Beschäftigte privater Busunternehmen zum Streik aufgerufen

        Worms/Metropolregion Rhein-Neckar/Mainz

        Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft für den heutigen Freitag, den 24.01.2020 in großen Teilen des Landes Rheinland-Pfalz die Beschäftigten vieler privater Busunternehmen zum Streik auf. Betroffen davon ist die Landeshautstadt Mainz, sowie die Städte und Regionen in Ingelheim, Bad Kreuznach, Kaiserslautern, Zweibrücken, Kusel, Worms, die Region Bernkastel-Kues, Bad Neuenahr und Bad Breisig.
        Bestreikt werden alle Standorte des Unternehmens der DB Regio Bus Rhein-Mosel GmbH, sowie sämtliche Niederlassungen und Standorte des Unternehmens DB Regio Bus Mitte GmbH, die in den Geltungsbereich des Tarifvertrages für das private Omnibusgewerbe Rheinland-Pfalz (VAV) fallen.
        Die Arbeitskampfmaßnahmen beginnen mit Schichtbeginn am 24.01.2020 um 04.00 Uhr und enden vorerst mit Ablauf des Tages um 24:00 Uhr. Der als Partizipationsstreik erklärte Streik bei den Unternehmen Moselbahn und Stadtbus Bad Kreuznach beginnt und endet zur selben Zeit.
        Es muss auch davon ausgegangen werden, dass während des Arbeitskampfes weitere Betriebe zum Streik aufgerufen werden.
        Große Teile des Landes und der Städte dürften von den Streikmaßen betroffen sein. Ebenso betroffen ist der gesamte Überlandverkehr in den betroffenen Regionen und Gemeinden. Auch der Schülerverkehr wird in großen Teilen des Landes nicht stattfinden.
        Hintergrund des Streiks sind die weiterhin bestehenden stockenden Tarifverhandlungen im Verkehrsgewerbe Rheinland-Pfalz: „Nach über 15 Verhandlungsrunden sind die Arbeitgeber noch immer nicht bereit ein akzeptables und würdiges Angebot auf den Tisch zu packen. Die heutige Ausweitung der Arbeitskampfmaßnahmen auf große Teile des Landes ist unabdingbar“, sagt Jürgen Jung, einer der ver.di-Verhandlungsführer. Jung bittet um Verständnis bei den Fahrgästen: „Wir wissen, dass viele Schüler und Pendler betroffen sein werden. Die guten Worte sind jedoch leider verbraucht. – Die Fahrerinnen und Fahrer setzen sich nun zur Wehr und brauchen jetzt eine Antwort in Ihrem Portmonee.“
        Kernforderungen der Beschäftigten sind: die sog. Durchbezahlung der Dienste, ein dreizehntes Monatsgehalt, die Erhöhung des Urlaubsgeldes sowie die Erhöhung der Zuschläge für Nacht-, Feiertags- und Wochenendarbeit. Weiter wird die 5-Tage-Arbeitswoche und die Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 38 Stunden gefordert. Ebenso wird ein Stundenlohn im Einstiegsgehalt von 17,00 € gefordert. Im Tarifgebiet befinden sich neben privaten Busunternehmen auch Betriebe der Speditionen, Logistik-Unternehmen sowie Betriebe aus dem Bereich Kurier-, Express- und Postdienstleistungen (nicht Deutsche Post AG).
        Quelle ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland

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