Brühl – Neujahrsempfang der Gemeinde Brühl

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        Brühl/Metropolregion Rhein-Neckar.
        Nachhaltig leben fordert uns alle

        Unter dem Titel „Nachhaltig leben fordert uns alle“ zeichnete Brühls Bürgermeister Dr. Ralf Göck am letzten Sonntag vor über 300 Gästen ein positives Bild seiner Gemeinde, die vorankomme, gerade auch bei Umwelt- und Klimaschutz. Hier gebe es viele politische Erfolge und deswegen verstehe er die „Politikverdrossenheit“ nicht.

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        So verwies Göck etwa auf die deutschlandweite Verringerung der CO2-Emissionen um 35 Prozent im Vergleich zu 1990. Geplant ist eine Verringerung um 40 Prozent bis Ende 2020. „Wir haben also ein gutes Stück des Wegs geschafft“, so Göck. Die größten Einsparpotenziale sieht er noch im Verkehr und beim Heizen von Gebäuden. Mehr zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren, Bus und Bahn nutzen, auf ein Elektroauto umsteigen oder die Ölheizung durch Fernwärme oder Bodensonde ersetzen – es gebe viele Möglichkeiten, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern. „In vielen Bereichen werden die Bürger dabei auch finanziell unterstützt“, betonte Göck. Beim ÖPNV-Jahresticket übernehme die Gemeinde Brühl immerhin 25 Prozent der Kosten. Außerdem fördert sie seit 25 Jahre private Investitionen in den Umweltschutz. Als weiteres Beispiel nannte er die kommunalen Gebäude, die seit Jahren Ökostrom beziehen.

        Darüber hinaus werde auf den Dächern des Rathauses, des Bauhofs, der Feuerwehr sowie den Schulen und Kindergärten Solarstrom produziert. In diesem Jahr soll eine weitere Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der Sporthalle im Sportpark Süd hinzukommen. „Es lohnt sich, nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den eigenen Geldbeutel“, so Göck.

        In Sachen Nachhaltigkeit betonte der Bürgermeister auch die Bedeutung der Tiefengeothermie. Diesem Thema müssten sich die Menschen in der Region annehmen. Göck weiß, dass die Emotionen rund um die Geothermie wieder anfangen hoch zu kochen. Zugleich brauche es angesichts des Kohleausstiegs im Jahr 2038 eine nachhaltige Lösung für die Fernwärmeversorgung. „Wir brauchen eine sachliche Nutzen-Risiko-Analyse“, betonte der Verwaltungschef.

        Auch in Sachen Kinderbetreuung sei die Gemeinde nachhaltig aufgestellt – auch wenn das eine erhebliche finanzielle Belastung darstelle. Steigende Personalausgaben und die Einbrüche der Gewerbesteuereinnahmen hätten schmerzhafte Konsequenzen für den Brühler Haushalt, so Göck. Trotzdem würden sich die Investitionen am Ende für alle lohnen. Das gelte auch für das Projekt Sportpark Süd und die Wohnbebauung am Schrankenbuckel. „Wichtig ist, dass es auf dem ehemaligen Sportgelände viel Platz für Mehrfamilienhäuser gibt“, sagte der Bürgermeister. „Unser Bauland reicht nicht aus, um es nur mit Einfamilienhäusern zu bebauen.“

        Der Umzug des Fußballvereins soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein. Im Frühjahr 2022 sollen dann die Erschließungsarbeiten beginnen. Bis zum Jahr 2028 könnten dort bis zu 280 Wohnungen und 60 Seniorenwohnungen entstehen.

        Umrahmt vom Männerchor der Chorgemeinschaft Brühl Baden übernahm anschließend der Vorsitzende der Interessensgemeinschaft Brühler Vereine, Wolfram Gothe, das Zepter in der Festhalle. Dank ihrer 76 Vereine sei die Gemeinde quicklebendig, betonte Gothe. Es sei jedoch wichtig, dass sich wieder mehr Menschen den Vereinen zuwenden. Am Ende überreichte Gothe dem Bürgermeister das traditionelle Neujahrsgeschenk. Diesmal ist es eine aus Stahl gefertigte Kollerkrott, das Symbol des örtlichen Karnevalsvereins „Die Kollerkrotten“.

        Bildunterschriften(Titelbild)
        Die Sitz- und Stehplätze in der Festhalle waren gut belegt.

        Bild und BU Geschenk
        Mit einer Brühler Kollerkrott, eine „Kaulus Quappus Animalis“, aus Edelstahlblech, angefertigt von dem Rohrhofer Künstler Winfried Rauscher, überraschte der Vereinsvertretervorsitzende Wolfram Gothe (re.) diesmal den Bürgermeister.
        Quelle Text/Bild:Bürgermeisteramt Brühl

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