Speyer – Europäischer Kammerchor zu Gast im Dom – Konzert in der Reihe „Cantate Domino“

        Speyer/Metropolregion Rhein-Neckar. Auf Einladung der Dommusik Speyer bereichern immer wieder renommierte, auswärtige Ensembles das musikalische Leben am Speyerer Dom. Am Samstag, 21. September 2019, 18 Uhr, gastiert der Europäische Kammerchor unter der Leitung von Michael Reif in der Reihe „Cantate Domino“ in der romanischen Kathedrale. Unter dem Titel „Miserere“ werden die Sängerinnen und Sänger eine Auswahl an Werken präsentieren, die den Chor die letzten 15 Jahre begleitet haben. Neben „Klassikern“ sind auch zeitgenössische Stücke zu hören, in denen jedoch immer wieder bekannte Motive aufgegriffen werden. Darüber hinaus werden Spirituals und Gospels erklingen, die der Chor im Herbst 2018 auf CD eingesungen hat. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, mit einer Spende unterstützen die Konzertgäste die Arbeit der Dommusik Speyer.

        Der ausgezeichnete Ruf des Europäischen Kammerchores führte in den vergangenen 15 Jahren zu einer Vielzahl von Konzerteinladungen. Weit beachtete Konzerte in der Kölner Philharmonie, beim WDR und bei Festivals im In- und Ausland sind das Ergebnis der intensiven Chorarbeit. Unverwechselbarer Sound, höchste Qualität, lebendige Interpretation und Intensität haben Publikum und Presse gleichermaßen beeindruckt. Zum Europäischen Kammerchor: Der Chor wurde 2004 gegründet und widmet sich unter seinem Gründer und Leiter Michael Reif anspruchsvoller a-cappella Chorliteratur. Unverwechselbare Programme, Spannungsfelder zwischen alter und neuer Musik, Neugier auf romantische Chorwerke und das Aufspüren von vergessenen Werken der Chorliteratur, sind zum Markenzeichen des Europäischen Kammerchores geworden.

        Die Interpretationen zeitgenössischer Musik und die vielfältigen Zusammenarbeiten mit Komponisten haben das Selbstverständnis des Chores geprägt, erfolgreich als Vermittler zwischen Musik und Publikum zu wirken. Namhafte Komponisten haben dem Chor regelmäßig Uraufführungen anvertraut Zusammenarbeiten mit Ensembles, mit Instrumentalisten und Orchestern bereichern die musikalische Ausdruckspalette hin zur Chorsinfonik. Unverwechselbarer Sound, höchste Qualität, lebendige Interpretation und Intensität haben Publikum und Presse gleichermaßen beeindruckt. Zuletzt hat das Ensemble mit seiner eindrucksvollen Interpretation von Alfred Schnittkes Requiem (beim Acht Brücken-Festival in Köln) internationales Aufsehen erregt.

        Der Dirigent: Michael Reif gründete 2004 den Europäischen Kammerchor zu einem Zeitpunkt, als er bereits auf einen reichhaltigen, schnell gewachsenen musikalischen Erfahrungsschatz zurückgreifen konnte. Nachdem er zunächst seine Studien in Klavier, Gesang und Chorleitung mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, bildete er sich im Rahmen internationaler Meisterkurse weiter und wurde so in kurzer Zeit nicht nur zum gefragten Interpreten, sondern auch zum angesehenen Pädagogen. So fungierte er bereits kurz nach dem Ende seines Studiums nicht nur als Direktor der Musikschule der Stadt Trier, sondern auch als Leiter der dortigen Internationalen Meisterkurse und Festlichen Musiktage. Neben seiner internationalen Dirigententätigkeit, die ihn auf Konzertpodien von den USA bis nach Japan führten, hat Michael Reif in Köln eine musikalische Heimat gefunden. Den dortigen Bürgern ist er als langjähriger Leiter des Gürzenich-Chors sowie der Kölner Kurrende präsent.

        Daneben bleibt auch das Unterrichten ein wichtiger Schwerpunkt seines Schaffens: Durch seine Lehrtätigkeit im Fach Chordirigieren sowohl an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, als auch an der dortigen Universität, gehören nicht nur angehende Musiker, sondern auch zukünftige Pädagogen zu seinen Schülern. Zahlreiche Hochschulen im In-und Ausland konnten ihn in den vergangenen Jahren als Gastdozent oder Kursleiter im Rahmen von Workshops gewinnen.

        Obwohl die intensive Auseinandersetzung mit der sogenannten „historischen Aufführungspraxis“ einen ersten Akzent in Michael Reifs künstlerischem Profil setzte (dokumentiert durch die Einspielung sämtlicher Messen von W. A. Mozart mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie), ist ihm die Auseinandersetzung mit der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts ein mindestens ebenso wichtiges Anliegen. Der intensive Austausch mit jungen Komponisten ist eine logische Konsequenz hieraus. Mehrere Opernproduktionen, die von Reif mit großem Erfolg nicht nur an der Kölner Oper geleitet wurden, zeigen eine weitere Facette seines weit gestreuten musikalischen Wirkens.

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