Ludwigshafen – Das 15. Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein endet nach 19 intensiven Tagen


        Ludwigshafen/ Metropolregion Rhein-Neckar, den 07. September 2019 – „Es ist die bisher beste Ausgabe seit Bestehen des Filmfestivals“, stellt Festivaldirektor Dr. Michael Kötz zum Abschluss des 15. Festivals des Deutschen Film Ludwigshafen am Rhein fest. Ausverkaufte Vorstellungen, ein Roter-Teppich-Marathon, intensive Publikumsgespräch, mehr Fachbesucher, mehr Journalisten, mehr besuchte Kindervorstellungen, insgesamt wieder etwas mehr Kinobesucher und eine reibungslose Organisation, die von allen Seiten gelobt wird – eine sehr erfreuliche Bilanz 2019!
        „Wir rechnen mit 121.000 Besuchern. Eine Zahl, bei der sich dieses Festival offenbar eingependelt hat und die, je nach Wetter und Laune, immer etwas unter oder überschritten wird. Wir sind damit unumstritten das zweitgrößte Filmfestival Deutschlands bezüglich der Beliebtheit bei den Besuchern, und das unter über 300 Filmfestivals im Land“, so Dr. Michael Kötz. „Wir sind ein Publikumsfestival der neuen Art. Bei uns wird die Filmkunst in einer schönen Mischung aus künstlerischer Qualität und Lebensfreude gefeiert, wie als würden wir uns treffen an einem großen Lagerfeuer der bewegten Bilder, um uns gemeinsam in diese faszinierende Kunst zu versenken. Wir erfreuen uns erstmals in diesem Jahr auch einer gewissen Verjüngung des Publikums, die uns umso wichtiger ist, als junge Erwachsene normalerweise immer seltener ins Kino gehen. Wir erfreuen uns auch einer großen Zahl ganz junger Zuschauer, nämlich rund 10.000 Kindern, die hier morgens mit der ganzen Schulklassen in die Festivalkinos stürmen.“
        In 2019 begrüßte das Festival 378 Fachbesucher und 100 Pressevertreter, das sind 20% mehr als im Vorjahr. Unter den Schauspielerinnen und Schauspielern, die über den roten Teppich flanierten, waren die „Preisträger für Schauspielkunst“ Julia Koschitz und Bjarne Mädel sowie Verena Altenberger, Sabrina Amali, Anna Bachmann, Henning Baum, Lisa Bitter, Rainer Bock, Margarita Broich, Manuel Cortez, Zazie de Paris, Tilman Döbler, Daniel Donskoy, Emma Drogunova, Gisa Flake, Aaron Friesz, Tinka Fürst, Godehard Giese, Christina Große, Carsten Hayes, André Hennicke, Jörn Hentschel, Henry Hübchen, Svenja Jung, Felix Klare, Tobias Krell, Peter Kurth, Martin Lindow, Peter Lohmeyer, Tijan Marei, Luna Maxeiner, Thorsten Merten, Meral Perin, Barbara Philipp, Michael Pink, Nina Rausch, Christian Redl, Merlin Rose, Harald Schrott, Hans Sigl, Alina Stiegler, Aglaia Szyszkowitz, Antje Traue, Lisa Marie Trense, Björn von der Wellen, Eleonore Weisgerber, Ronald Zehrfeld, Dennenesch Zoudé v u.v.a.m..
        Nicht nur für die Schauspielerinnen und Schauspielern ist das Festival inzwischen eine Art Familientreffen am Grill unter den romantischen Platanen der Parkinsel. Immer mehr Produzenten, Redakteure, Regisseure, Drehbuchautoren, Verleiher und Schauspieler*innen treffen hier in gemütlicher Atmosphäre zusammen, sprechen miteinander über ihre Arbeiten und nicht selten über gemeinsame, künftige Projekte. Alle Teilnehmer schwärmen geradezu von der außergewöhnlichen Stimmung auf diesem Festival: „Hier ist alles an einem Ort. Man muss nicht von Empfang zu Empfang hetzen und trifft alle wichtigen Gesprächspartner auf der Insel – das ist hier ideal gelöst. Das kenne ich von keinem anderen deutschen Festival“, bringt eine Produzentin die Vorteile für die Branche auf den Punkt. Diese Mischung aus gemütlichem Gartenlokal und ungezwungenen Salon mit immer neuen, interessanten Gästen ist einzigartig in der deutschen Festivallandschaft.
        Um das Branchenpotenzial, das jedes Jahr auf der Parkinsel zusammenkommt, für die brennenden Themen zu nutzen, wurden die „Inselgespräche“ vor vier Jahren initiiert. Unter dem Thema „Einzelwerk oder Serie – Wie erhalten wir im radikalen Wandel der Medienwelt dem Einzelwerk seine Geltung in Kino und Fernsehen?“ diskutierten Produzenten, Verleiher, Filmemacher, Autoren, Schauspieler, Weltvertriebsleiter und Redakteure auf Einladung von Festivaldirektor Dr. Michael Kötz auf der idyllischen Parkinsel am Rhein die aktuelle, mediale Lage in Deutschland. Einig waren sich die Disputanten mit der Forderung nach einer Strukturreform für die medialen Angebote insgesamt, die die öffentlich-rechtlichen, privaten und digitalen Programme wie auch das Kino einbezieht.
        Die Programmschiene „Weltkino – Internationaler Film“ hat sich etabliert. Über 10.000 Tickets wurden für die 13 Filme insgesamt gelöst. Was im letzten Jahr als Reaktion auf die politische Stimmung in Deutschland als „Horizonterweiterung“ neu ins Programm aufgenommen wurde, ist heute nicht mehr wegzudenken. „Wir sind der Überzeugung, dass es wichtig ist, die eigene Kultur zu schätzen und zu pflegen. Aber wie immer im Leben, geht diese Wertschätzung dann am besten, wenn man den Vergleich mit dem Anderen, in diesem Fall mit anderen Kulturen nicht scheut. Wenn man sehen und erleben kann, wie reich fremde Kulturen sein können, verzichtet man gerne auf jede Überheblichkeit. Damit lebt man eine echte und nicht nur behauptete Toleranz gegenüber dem Fremden, während man zugleich gerne in der eigenen Kultur lebt. Es gibt eine Möglichkeit, die Welt zu erleben, ohne verreisen zu müssen. Es gibt eine Möglichkeit, mit großer Intensität den Lebensalltag in fremden Kulturen, Schicksale in anderen Ländern, so mitzuerleben, als wäre man selbst dabei gewesen. Diese Möglichkeit bietet die Filmkunst wie kaum eine andere“, so Festivaldirektor Dr. Michael Kötz.
        Das „Open-Air-Kino“, das dieses Jahr neun aktuelle Kinofilme zeigte, war „fast immer ausverkauft“. Eine wunderbare Ergänzung zu den drei Festivalkinos in der Zeltstadt.
        Großen Zulauf hatte dieses Jahr auch das „Kinderfilmfest“. Rund 10.000 Kinder (Vorjahr 9.000) nutzen das vielfältige Angebot und bevölkerten schon am frühen Morgen die Parkinsel. Kuratiert wird das Kinderprogramm seit 15 Jahren on Rolf-Rüdiger Hamacher. Höhepunkt ist traditionell die Verleihung des „Goldenen Nils“ durch eine unabhängige Kinderjury. Der Preis wird gemeinsam mit der Rheinpfalz verliehen.
        142 Filmgespräche mit den Kreativen vor und hinter der Kamera organisierte das Festival in diesem Jahr, auch eine kleine Steigerung (101 in 2019). Die von etablierten Filmkritikerin geführten Diskussionsrunden – Julia Teichmann, Dr. Josef Schnelle und Rüdiger Suchsland – sind ein wichtiger Bestandteil des Festivals. Einige Festivalbesucher orientieren sich erst im „Filmtalk“ über die jeweilige Produktion und entscheiden dann, welche Vorstellung sie besuchen. So sind die Filmgespräche Information und Werbung zugleich. Gelobt von Kreativen wird das Niveau der Diskussionen, die sich nicht mit Standardfragen aufhalten, sondern tief in die jeweilige Materie eintauchen. Der Zulauf war dieses Jahr so groß, dass ein zweites Diskussionszelt eröffnet werden musst.
        Weitere Highlights des 15. Festivals des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein waren die Preisverleihung für Schauspielkunst an Julia Koschitz und Bjarne Mädel und die Preisverleihung des Regiepreises Ludwigshafen an Rainer Kaufmann.
        Das 15. Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein zeigte von Mittwoch, dem 21. August bis Sonntag, den 08. September 2019 insgesamt 285 Vorstellungen, organisierte 51 „rote Teppiche“ und 142 Filmgespräche zwischen Filmkreativen und dem Publikum. Sponsoren und Förderer des Festivals sind die Stadt Ludwigshafen, die BASF, die TWL, die GAG, die Rheinpfalz, das Klinikum der Stadt Ludwigshafen, die Sparkasse Vorderpfalz, die RNV, Mcon, Prof. Dr. Dohm & Kollegen, die Orthopädie Kurpfalz sowie der Kultursommer Rheinland-Pfalz.
        Quelle Bild/Text:Festival des deutschen Films

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