Mannheim – VfR Mannheim zieht ins Viertelfinale ein – Das Mannheimer Derby im BFV-Pokal rückt näher

        Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar. So wollen die Fans ihren VfR Mannheim sehen. Nach drei Unentschieden in der Liga in Folge zeigte die Secerli-Elf in Heddesheim Kampfgeist und Leidenschaft und warf den Ligakonkurrenten hochverdient mit einem 1:0-Sieg aus dem Pokal. Aus Verletzungsgründen war Trainer Serkan Secerli gezwungen, fast die komplette Abwehr umzustellen. Dabei erwies sich insbesondere die Versetzung von Rene Schwall ins Abwehrzentrum als Glücksgriff. Der nicht gerade hünenhafte Routinier, sonst eher auf der Außenbahn beheimatet, hielt seinen Laden hinten eisern zusammen. Alle Heddesheimer Angriffsversuche zerschellten am hervorragend organisierten Abwehrblock der Rasenspieler. Hervorzuheben ist auch die hohe Laufbereitschaft, die der VfR an den Tag legte. Heddesheim kam nie zu einem geordneten Spielaufbau, weil sie im Mittelfeld früh gestört wurden und auch die VfR-Stürmer sich für weite Wege nicht zu schade waren. Immer wieder legten sie weite Strecken zurück, um Abwehr und Torwart der Fortuna anzulaufen.

        Schon in der 1. Hälfte hätte der VfR in Führung gehen müssen. Allein Yanick Haag tauchte zwischen der 17. und 32. Minute ganze dreimal allein vor Torwart Mario Miltner auf, schaffte es aber nicht, das Leder im Heddesheimer Gehäuse unterzubringen. Es spricht für Yanick Haag, dass er an seinen vergebenen Chancen nicht verzweifelt ist. In der 53. Minute stand er zum vierten Mal auf halbrechter Position vor Mario Miltner und hob den Ball diesmal gekonnt ins lange Eck zur längst überfälligen Führung der Mannheimer. Heddesheim, zunächst sichtlich konsterniert, machte bald Druck, ließ aber jegliche Kreativität vermissen und blieb schließlich trotz einiger Gelegenheiten erfolglos. Es schlichen sich zeitweise Nickligkeiten zwischen den Kontrahenten ein. Der Heddesheimer Enis Baltaci konnte in der 65. Minute froh sein, dass die sonst gut leitende Schiedsrichterin sein Nachtreten übersah und ihm so die fällige Rote Karte erspart geblieben ist.

        Der VfR kam während der optischen Feldüberlegenheit der Fortuna zu mehreren Konterchancen. Dass diese ungenutzt blieben, machte dann auch nichts mehr. Beim Schlusspfiff durften die Rasenspieler über den ersten Sieg in Heddesheim überhaupt jubeln und die Revanche für das unglückliche Ausscheiden im BFV-Pokal des Vorjahres feiern. Die Pokalreise 2019/20 des VfR Mannheim geht also weiter. Sofern der SV Waldhof sein Achtelfinalspiel am 5. September beim Kreisligisten FV Nussloch gewinnt, muss dieser im Viertelfinale zum ewig jungen Stadtderby im Rhein-Neckar-Stadion beim VfR antreten.

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