Ludwigshafen – Offener Brief der JU: Erhöhung der Taktung des rheinquerenden ÖPNV zwischen Ludwigshafen und Mannheim

        Ludwigshafen / Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar.
        In einem offenen Brief vom Samstag an RNV, VRN und DB Regio AG plädieren die JU Ludwigshafen und die JU Mannheim für eine höhere Frequenz oder Taktung der rheinquerenden Busse und Bahnen zwischen Heidelberg, Ludwigshafen und der Pfalz während der Sperrung der Hochstraße Süd.
        Sehr geehrte Damen und Herren,
        die Stadt Ludwigshafen beschloss nach Rücksprache mit Experten die sofortige Sperrung der Hochstraße Süd, Teil der B37, als Sicherheitsmaßnahme für mindestens vier Wochen. Dies wurde nach einer Verschlechterung des Hochstraßenzustandes aufgrund von vergrößerten Rissen notwendig. Bereits im abendlichen Pendlerverkehr am Donnerstag zeigten sich die möglichen Auswirkungen, falls keine Ausweichrouten mit ausreichenden Kapazitäten geschaffen werden. Rund 50.000 Fahrzeuge nutzten den Streckenabschnitt bisher täglich. Da zur Zeit noch Ferien in Baden-Württemberg sind, erwarten wir zukünftig eher eine Verschärfung der Situation, insbesondere bei fortschreitenden Arbeiten an der Hochstraße Nord.
        Als Junge Union Ludwigshafen und Mannheim ist es uns ein Herzensanliegen, dass die Mobilität zwischen den Schwesterstädten Ludwigshafen und Mannheim weiter vollumfänglich gegeben ist. Ansonsten befürchten wir weitere negative Auswirkungen auf das Image, das Wirtschaftsleben, aber vor allem auf das Lebensgefühl der Bürgerinnen und Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar.
        Dabei sehen wir eine erhöhte Taktung des rheinquerenden ÖPNV zwischen Ludwigshafen und Mannheim als kurzfristig durchführbare Maßnahme, solange die Sperrung der Hochstraße Süd andauert. Während wir bei der Deutschen Bahn eine erhöhte Frequenz oder eine höhere Kapazität der S-Bahnen zwischen Heidelberg, Ludwigshafen und der Pfalz in Stoßzeiten begrüßen würden, erachten wir im Straßenbahnverkehr vor allem weitere Bahnen der Linien 6 und 7, mit Abstrichen auch 4, als sinnvoll. Wir sind uns dabei bewusst, dass die Komplexität des Schienenverkehrs sowie der Zugbestand nicht unzählig weitere Bahnen zulässt, weswegen auch die Prüfung von zusätzlichem Schienenersatzverkehr aus dem Umland ins Auge gefasst werden sollte.
        Selbstverständlich kann diese Maßnahme nur ein Teil eines größeren Sofortpakets sein, an dem sich neben den Städten auch das Land Rheinland-Pfalz konzeptionell und finanziell beteiligen muss. Weiterhin bekennen wir uns dazu, dass Kommunen, Länder und Bund zusammen mit Experten langfristig tragfähige Lösungen durch weitere Rheinquerungen, umfangreiche, schnelle Sanierungen der bestehenden Infrastruktur sowie aktuelle Verkehrssteuerungskonzepte erarbeiten müssen.
        Wir bedanken uns für Ihr andauerndes Streben nach guter Mobilität in der Region.
        Mit freundlichen Grüßen
        Simon Rapp und Philipp Rudi (Kreisvorsitzende JU Ludwigshafen und JU Mannheim)

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