Heidelberg – Berufe schnuppern und dabei Deutsch lernen: Neun junge Geflüchtete absolvierten erfolgreich die Sommerschule

        Berufe schnuppern und dabei besser Deutsch lernen: Junge Geflüchtete haben in Heidelberg die Sommerschule erfolgreich absolviert. Foto: Peter Dorn

        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Noch besser Deutsch lernen, Berufsmöglichkeiten ausloten und gemeinsam Spaß haben – das ermöglicht das Ferienprojekt „Sommerschule“ jungen Geflüchteten. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr hatten im zweiten Durchgang vom 29. Juli bis 9. August 2019 neun junge Frauen und Männer Gelegenheit, sich als „Sommerschüler“ auszuprobieren.

        Mitinitiiert wurde die zweite Auflage des Angebots von der Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte der Stadt Heidelberg, Sarah Schroeder. Verantwortlich für die Durchführung war die Jugendagentur Heidelberg in enger Kooperation mit der Volkshochschule Heidelberg (vhs) sowie der Johannes-Gutenberg-Schule.

        „Das spezielle Ferienangebot richtete sich an motivierte Schülerinnen und Schüler, die nach Deutschland geflüchtet sind“, erklärt Sarah Schroeder. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus dem „Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen“ (VABO) sowie aus den Vorbereitungsklassen im Sekundarbereich (VKL). Alle neun schlossen die Sommerschule mit einem Zertifikat ab. Unterrichtsorte waren die Johannes-Gutenberg-Schule und die Volkshochschule Heidelberg, wo das Projekt „CookYourFuture“ vorgestellt wurde, bei dem Geflüchtete Einblicke in gastronomische Berufe erhalten.

        „Die Sommerschule ergänzt unsere erfolgreiche Integrationsarbeit“, sagt Sarah Schroeder. „Geflüchteten wird durch die enge Verknüpfung von beruflicher Orientierung und praxisnahem Deutscherwerb kontinuierliches Lernen auch während der Sommerferien ermöglicht. Auch in pädagogischer Hinsicht ist das ein modernes Lehr-Lern-Konzept“, so Schröder. Dass es einen Bedarf eines solchen Lernangebots gerade in den Sommerferien gibt, spiegeln auch die Rückmeldungen der Teilnehmenden wider, die sich eine Intensivierung und Fortsetzung des Projekts wünschen.

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