Heppenheim – Filmreif am Hang hinabgeseilt – DRK Bergwacht Heppenheim übt im alten Steinbruch Sparerrast

        Heppenheim/Kreis Bergstraße/Metropolregion Rhein-Neckar. In Filmen mit Kletterszenen kommt es oft vor, dass ein Akteur in einer steilen, senkrechten Felswand stürzt, verletzt und bewegungslos mehrere Meter unter seinem Partner im Seil hängen bleibt. Beherzt greift dieser ins Seil und zieht seinen Kameraden zu sich hoch. Filmtechnisch und dramaturgisch perfekt kann man diese Heldentat getrost ins Reich der Märchen verbannen. Selbst einem starken Mann ist es nicht möglich ein Gewicht von nur 50 kg über mehrere Meter am Seil hochzuziehen. Solche Situationen gehören zu den schwierigsten und technisch aufwendigsten im Aufgabengebiet der Bergwacht. Hierbei spielt es keine Rolle ob die Situation in Fels oder Eis im Gebirge bei der Bergrettung oder im urbanen Raum, Hochhaus, Industriegebäude, Baukräne oder Windräder bei der Höhenrettung stattfindet.

        Sicherheit ist das oberste Gebot
        Um für solche Einsätze gewappnet zu sein, müssen die Handgriffe und Abläufe „im Schlaf“ beherrscht und immer wieder geübt werden. Ein ideales Übungsgelände hat die DRK Bergwacht Bereitschaft Heppenheim im alten Steinbruch an der „Sparerrast“ gefunden. Mit fünf Einsatzkräften war die Besetzung für solch eine Übung optimal. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gefordert und ausgelastet. Herbert Emig als Einsatzleiter konnte die Situation gut überschauen und prüfend und helfend zur Stelle sein. Schließlich darf bei solchen heiklen technisch komplexen Einsätzen nicht der kleinste Fehler stattfinden. Die Sicherheit für alle Beteiligten ist oberstes Gebot. Aus diesem Grund wird hierbei redundant gearbeitet. Das heißt, die Sicherungskette ist immer doppelt ausgelegt.

        Auch Bergwachtjugend mit von der Partie
        Als Zugabe kamen zu einem späteren Zeitpunkt Mädchen und Jungs unserer Kindergruppe mit ihren Eltern zum Übungsort und wer wollte konnte sich, gut behütet, „retten“ lassen. Zum Schluss blieb den Rettern der Bergwacht nur anzumerken: „Alles bestens gelaufen“.

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