
Karlsruhe / Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar – (rbe) Der baldige Drittligist SV Waldhof Mannheim ist im Pokalfinale des diesjährigen bfv-Rothaus-Verbandspokals am künftigen Zweitligisten Karlsruher SC gescheitert.
In einem packenden Finale mit vielen Torraumszenen und insgesamt acht Toren, erwischten die Mannheimer zwar den besseren Start, mussten sich letztlich aber gegen effektive Karlsruher mit 3:5 geschlagen geben.
Die Mannheimer starteten durch Treffer von Meyerhöfer (16. Minute) und Deville (25.) zwar deutlich besser in die Partie, konnten die Führung aber schon vor der Halbzeit nicht mehr halten. Der KSC kam durch zwei Treffer von Saliou Sané (27./47.) zum Ausgleich.
Auch nach der Pause entwickelte sich vor den 7367 Fans im Wildparkstadion in Karlruhe ein reger Schlagabtausch, bei dem sich der KSC insgesamt kaltschnäuziger präsentierte.
Zunächst drehte der KSC das Spiel zum 2:3 durch Roßbach (50.) und legte, trotz Unterzahl nach einem Platzverweis gegen Rößer wegen Schwalbe im Mannheimer Strafraum, zum 2:4 durch Camoglu nach (60.).
Der SVW hatte zwar weiterhin gute Möglichkeiten, der Anschlusstreffer von Jannik Sommer, der sein letztes Spiel für den Waldhof bestritt, kam in der 76. Minute allerdings zu spät.
In der Folge musste der SVW noch offensiver agieren und lief mehrmals in KSC-Konter. Quasi mit dem Schlusspfiff fing sich der SVW folgerichtig den 3:5-Endstand durch Wanitzek ein (90.+2).
So blieb der Pokaltitel in diesem Jahr im Karlsruher Wildpark. Nichtsdestotrotz sind beide Teams für den kommenden DFB-Pokal qualifiziert, was den Frust der Mannheimer, trotz großer Enttäuschung, in Grenzen hielt.
Ein großes Polizeiaufgebot und eine strikte Fantrennung sorgten rund um das Spiel für Sicherheit. Beide Fanblöcke attackierten sich zwar verbal, aber zumindest direkt im und um das Stadion blieb es weitestgehend ruhig.
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Fotos von Lukas Adler / Text von Raphael Ebler
Zuletzt aktualisiert am 29. Januar 2025, 01:04














































