Brühl – Wir können gegen Demenz etwas tun – Begeisterndes Brühler Gesundheitsforum mit Prof. Hüther und Dr. Dahlke

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        Brühl/Rhein-Neckar-Kreis/Metropolregion Rhein-Neckar. Dass 400 Besucher in die seit Wochen ausverkaufte Festhalle fanden, hatte seinen Grund. Die Redner des Abends sind zum Einen über die Grenzen Deutschlands bekannte Fachleute und Bestsellerautoren und zum Anderen bewegt das Thema des Abends gesundes Altern und das Vermeiden von Demenz viele Menschen. Dr. Axel Sutter, Brühler Internist und zusammen mit Bürgermeister Dr. Ralf Göck Initiator des Gesundheitsforums leitete im Gespräch mit Prof. Gerald Hüther und Dr. Ruediger Dahlke den Abend ein. So wurde dem Publikum bekannt gemacht, dass beide das so brisante Thema jeweils aus einem anderen Blickwinkel betrachten um dann zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen: Demenz kann verhindert werden und das Gehirn ist in jedem Stadium auch regenerierbar. Dies sind neue Forschungsergebnisse der letzten Jahrzehnte, die aber immer noch nicht im Bewusstsein der Menschen angekommen sind. Auch spielt die Vererbung eine viel geringere Rolle, als die meisten meinen. Vielmehr kommt es darauf an, ob die Gene angeschaltet werden oder nicht. Und das entscheiden die Lebensumstände und Einstellungen. Dieses junge Forschungsfeld wird als Epigenetikbezeichnet.

        Prof. Hüther machte in seinem brillanten, frei gehaltenen Vortrag sehr viel Mut und berichtete über die erstaunliche Nonnenstudie. Zu Lebzeiten hatten Nonnen viel seltener Demenz als eine Vergleichsgruppe. Und trotzdem zeigte das nach ihrem Tod untersuchte Gehirn in gleicher Häufigkeit typische Veränderungen, die für Demenz verantwortlich gemacht werden. Diese Veränderungen können somit nicht als alleinige Auslöser für Demenz gelten. Die Einstellung zum Leben sei hier sehr viel entscheidender, so Hüther. Das Verstehen der Lebensumstände, das Gestalten können und das Erleben eines Sinns sind die entscheidenden Zutaten für ein gesundes Leben. Dies wird als Salutogenese, die Lehre vom Gesund bleiben und wieder Gesund werden bezeichnet. Prof. Hütherforderte die Brühler immer wieder auf, eine Kultur des Miteinanders und der Begegnung zu schaffen. Dies sei so wesentlich für ein freudvolles älter werden.

        Nach Prof. Hüthers Vortrag bat Dr. Sutter dann einen Überraschungsgast aus Wien auf die Bühne. Die Krankenschwester Majda Nujic leitet eine große Demenzstation in Wien auf eine sehr besondere Weise. Sie konnte über erstaunliche Fortschritte der Demenzkranken auf ihrer Station berichten. Die liebevolle Begegnung in einer auch räumlich angenehmen Umgebung trage hier wesentlich dazu bei. Damit konnte sie aus der Praxis die Darlegungen der beiden Experten bestätigen. Nach der Pause war es dann der Arzt und vielfache Bestsellerautor Ruediger Dahlke der sehr humorvoll die Gebrechen des Älterwerdens schilderte um dann aufzuzeigen, wie durch einfache Umstellungen der Lebensweise Vieles verhindert werden kann. Bewegung und eine gesunde Ernährung nannte er als wesentliche Säulen. Die bahnbrechende Bredesen Studie war hier die wissenschaftliche Grundlage für seine Thesen.

        Der Abend wurde von einem Kamerateam aufgenommen und es wird eine DVD geben, so dass jeder dieses wichtige Thema noch einmal in Ruhe auf dem heimischen Bildschirm auffrischen kann. Auch alle, die keine Karten mehr bekamen, können so in den Genuß dieses denkwürdigen Brühler Gesundheitsforums kommen. Im Herbst wird das Thema Herz im Mittelpunkt des nächsten „Brühler Gesundheitsforums“ stehen.

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