Heidelberg – Wasserlose Komposttoilette schont Umwelt, Ressourcen und Kosten! Neues Toiletten-System an der IGH in Rohrbach

        Im Schulgarten der IGH hat die Stadt Heidelberg eine umweltfreundliche Trockentoilette aufgestellt. Foto: Stadt Heidelberg

        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Im Schulgarten der Internationalen Gesamtschule Heidelberg (IGH) in Rohrbach können Besucherinnen und Besucher seit November absolut umweltfreundlich die Toilette benutzen. Das Landschafts- und Forstamt der Stadt Heidelberg hat dort eine neuartige Toilettenanlage errichtet. Die Komposttoilette des französischen Herstellers Kazuba funktioniert komplett ohne Wasser. Das ist nicht nur umweltfreundlich und ressourcenschonend, sondern auch kostengünstig. Die Anlage besteht aus einer barrierefreien und behindertenfreundlichen Toilettenkabine und einem abgetrennten Urinal, das separat zugänglich ist.

        Viele Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Sanitäranlagen

        Bereits die Anschaffung und die Installation der Trockentoilette ist deutlich kostengünstiger, da keine aufwändigen Tiefbauarbeiten nötig sind. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 20.000 Euro, während herkömmliche Anlagen mindestens das Dreifache kosten. Zudem reduzieren sich die Service- und Wartungskosten: die Trockentoilette ist sehr wartungsarm, stabil gebaut und pflegeleicht.

        Da die Toilettenanlage ohne Wasser auskommt, kann sie flexibel auch an Orten eingesetzt werden, die abseits von Stromanschlüssen und Wasserleitungen liegen. Die Funktionsweise: Das System besteht aus einem Tank und einem Aufbau, in dem ein ständiger Luftzug durch Wind- und Sonnenenergie erzeugt wird. Feststoffe und Flüssigkeiten werden zunächst voneinander getrennt. Ein konstanter Luftzug trocknet die Feststoffe und verdunstet die Flüssigkeiten. Die Anlage benötigt weder Einstreu noch Chemie. Die Feststoffe können anschließend abgesaugt und dann kompostiert oder entsorgt werden. Der ständige Luftzug im System sorgt für frische Luft und verhindert Gerüche. Zudem funktioniert die Beleuchtung autark, denn der Strom wird über ein Solarpaneel auf der Anlage erzeugt.

        Foto: Stadt Heidelberg

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