Heidelberg – Städtische Wirtschaftsförderung: Neuer Name, neuer Leiter, neue Themen: Marc Massoth zieht erste Halbjahresbilanz – Ansprechpartner auch für die Wissenschaft

        Marc Massoth ist seit März 2018 Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft der Stadt Heidelberg. Foto: Stadt Heidelberg

        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Für die Wirtschaftsförderung der Stadt Heidelberg ist das Jahr 2018 ein Jahr der Veränderungen – personell aber auch thematisch. Seit März 2018 ist Marc Massoth Leiter des entsprechenden Amts bei der Stadt. Der 43-Jährige ist seit Februar 2017 bei der Stadt Heidelberg und war zuvor zehn Jahre lang als Leiter der Stabstelle Wirtschaftsförderung bei der Stadt Walldorf tätig. Im Juni 2018 änderte dann das bisherige „Amt für Wirtschaftsförderung und Beschäftigung“ bei der Stadt Heidelberg seinen Namen und heißt seither „Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft“. Im Rahmen eines Pressegesprächs bei Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner erläuterte Massoth die Namensänderung und seine Ziele und Strategien.

        „Mit Marc Massoth haben wir eine hervorragende Fachkraft gewonnen, die Heidelberg schon gut kennt und sich mit der hiesigen Unternehmerschaft bereits intensiv ausgetauscht hat. Dass er nun auch als Ansprechpartner für die Belange der wissenschaftlichen Einrichtungen zur Verfügung steht, ist ein wichtiges Signal. Schließlich sind über die Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Heidelberg im Bereich der wissensintensiven Dienstleistungen tätig und mit 55 Prozent kommt auch der größte Beitrag zur Wertschöpfung aus diesem Bereich“, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

        „Bislang hatten die wissenschaftlichen Einrichtungen in unserer Stadtverwaltung keinen direkten Ansprechpartner – dabei sind ihre Bedarfe oft ähnlich wie bei Wirtschaftsunternehmen“, erklärt Massoth. „Ihnen wollen wir konkrete Hilfestellungen geben. Ebenso wichtig ist aber, dass wir uns mit konkreten Projekten an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft engagieren. Hier hat der Technologiepark Heidelberg im Bereich Life-Science bereits seit 1984 hervorragende Arbeit geleistet. Das Potential in weiteren naturwissenschaftlichen Feldern sowie den Sozial- und Geisteswissenschaften möchten wir noch stärker heben.“

        Schwerpunkte: Wirtschaftsflächen, Heidelberg Innovation Park, Digitalisierung

        Neben den bisherigen Aktivitäten im Bereich Beschäftigungsförderung nennt Massoth aktuell drei Schwerpunkte mit besonderer Priorität: die Bereitstellung von Wirtschaftsflächen für Expansionen und Neuansiedlungen, die Entwicklung des Heidelberg Innovation Park sowie Projekte rund um das Thema Digitalisierung. Einem aktuellen Gutachten zufolge wächst der Bedarf an Wirtschaftsflächen bis 2025 auf 113 Hektar – rund 90 Hektar mehr als in Heidelberg zur Verfügung stehen. „Die Bereitstellung von attraktiven Flächen für die Wirtschaft ist der grundlegendste Standortfaktor. Wenn dieses Angebot fehlt, spielen alle anderen harten und weichen Standortfaktoren auch keine Rolle mehr“, bekräftigt Massoth. Auch wenn es Heidelberg momentan wirtschaftlich sehr gut gehe, könne man auf Neuansiedlungen keinesfalls verzichten. „Nach den sieben fetten Jahren kommen bekanntlich die sieben mageren Jahre. Wir müssen jetzt mit Expansionen, Neuansiedlungen, Neugründungen und einem krisenresistenten Branchenmix vorausschauend und strategisch reagieren“, sagt Massoth.

        Eine der wichtigsten neuen Wirtschaftsflächen entsteht aktuell an der Speyerer Straße. Der Heidelberg Innovation Park (hip) wird ein Hot-Spot für innovative Firmen aus den Bereich IT, digitale Medien, Bioinformatik und Organische Elektronik. In diesem Ideenquartier sollen Lösungen für die digitale Zukunft gefunden werden. Lösungen, die natürlich über den hip hinaus ausstrahlen sollen. „Wir wollen kleine und mittlere Unternehmen fit für die Digitalisierung machen. Es muss dort deutlich werden, welchen Wert diese Firmen aus der Digitalisierung schöpfen können“, sagt Massoth. Das gelte insbesondere auch für den inhabergeführten Einzelhandel. „Es gibt viel zu häufig die Wahrnehmung, dass das Internet dem stationären Einzelhandel den Garaus macht. Dabei gibt es auch sehr viele positive Beispiele, wie eine gute Verschränkung von stationärem und virtuellem Geschäft gelingen kann. Hier setzt unser neues Projekt Digitales Wirtschaften im Einzelhandel an“, sagt Massoth.

        Eine gute Nahversorgung in der Innenstadt und in den Stadtteilen ist für Massoth unverzichtbar. Auch die Bestandspflege der sogenannten Basiswirtschaft sei ein elementarer Teil seiner Arbeit. „Wir betreiben eine sehr aktive Ansprache auf allen Sektoren – vom High-Tech-Unternehmen bis zum Handwerker. Es kann nicht sein, dass zum Beispiel ein Klempner nur noch aus dem Umland anreist, weil er in Heidelberg keine Werkstatt mehr unterhalten kann. Da müssen wir als Stadt passgenaue Ansiedlungslösungen finden – zum Beispiel Handwerkerhöfe“, erklärt Massoth.

        Zur Person

        Marc Massoth ist 43 Jahre alt und lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Walldorf. Er machte seinen akademischen Abschluss als Diplom-Geograph in Heidelberg und war nach dem Studium bereits eineinhalb Jahre als Projektmitarbeiter im Umweltamt bei der Stadt Heidelberg beschäftigt. Sein weiterer Berufsweg führte ihn über das Umweltkompetenzzentrums Rhein-Neckar e.V., das Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal und die Stadt Walldorf ehe er im Februar 2017 zunächst als stellvertretender Leiter der Wirtschaftsförderung zur Stadt Heidelberg zurückkehrte. Seit März 2018 ist er Leiter des heutigen Amts für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft.
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