Heidelberg – OB Prof. Dr. Eckart Würzner nimmt am „Global Climate Action Summit“ (GCAS) in San Francisco teil – Er ist Mitglied der baden-württembergischen Delegation, die vom 12. bis 14. September in die USA reist

        Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckar Würzner nimmt am „Global Climate Action Summit“ (GCAS) in San Francisco teil.

        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Unterwegs für den Klimaschutz: Als Mitglied der baden-württembergischen Delegation unter Leitung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Umweltminister Franz Untersteller reist Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner vom 12. bis 14. September 2018 zum „Global Climate Action Summit“ (GCAS) nach San Francisco. Politische Entscheidungsträgerinnen und -träger aus aller Welt treffen sich dort zu Beratungen darüber, wie der Klimawandel zu verlangsamen oder zu stoppen ist. Prof. Dr. Eckart Würzner ist nicht nur als Kommunalvertreter in den USA, sondern auch als Präsident des Städtenetzwerks Energy Cities und als Vertreter des europäischen „Covenant of Mayors“. Heidelberg ist zudem Mitglied des Klimaschutz-Netzwerkes C40.

        „Kommunen haben eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz. Gerade Städte tragen maßgeblich zur Umsetzung von globalen, europäischen und nationalen Klimaschutzzielen bei“, betonte Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner im Vorfeld der Reise. „Städte können eigene Energieleitlinien als Selbstverpflichtung beschließen. Ein Beispiel dafür ist der Passivhaus-Plus-Standard für die eigenen Neubauten und die der städtischen Gesellschaften, die weit über den gesetzlichen Mindeststatus hinausgehen.“

        Klimaschutzziele der EU

        Ziel des Treffens in den USA ist es, die weltweiten Anstrengungen beim Klimaschutz weiter zu verstärken – unterstützt von allen Gesellschaftsschichten. So hat sich die EU im Rahmen des Klima- und Energiepaketes zu folgenden Zielen bis 2020 verpflichtet:

        – Treibhausgas-Emissionen werden um 20 Prozent gemindert beziehungsweise um 30 Prozent, falls andere Industrieländer vergleichbare Ziele vereinbaren.
        – Die Nutzung erneuerbarer Energien wird auf 20 Prozent des gesamten Endenergieverbrauches gesteigert.
        – Die Energieeffizienz wird um 20 Prozent gesteigert im Vergleich zu einer Entwicklung ohne weitere Effizienzanstrengungen.

        Zur baden-württembergischen Delegation gehören insgesamt 109 Teilnehmende aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Prof. Dr. Eckart Würzner ist neben Boris Palmer, dem Tübinger Oberbürgermeister, und Bastian Rosenau, Landrat aus dem Enzkreis, der einzige Kommunalvertreter der Delegation. Aus Heidelberg nehmen zudem Professoren der Universität und der Pädagogischen Hochschule teil.

        Prof. Würzner wird bei der Reise Vorträge zu den kommunalpolitischen Stellschrauben im Klimaschutz halten, zum Passivhaus-Stadtteil Bahnstadt und zu den Luftreinhaltestrategien und Klimaanpassungsstrategien in Heidelberg. In Hinblick auf die Energiewende wird Prof. Dr. Würzner die Rolle der Stadtwerke und der regionalen Energieagenturen sowie die Vorreiterstrategien aus Heidelberg präsentieren. Zudem wird Prof. Würzner über die internationale Klimakonferenz berichten, die das Bundesumweltministerium im Mai 2019 gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg und der Stadt in Heidelberg veranstalten wird.

        Bei verschiedenen Besprechungsrunden in San Francisco wird Heidelbergs Oberbürgermeister unter anderem den kalifornischen Gouverneur Jerry Brown, Michael Bloomberg, EU-Kommissar Miguel Arias Cañete sowie zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister (San Francisco, Palo Alto, Paris, Warschau, Malaga) treffen. Interessant wird für ihn zudem die Begegnung mit Amory Lovins, dem US-amerikanischen Physiker, Umweltaktivisten und Geschäftsführer des Rocky Mountain Institutes. Lovins ist einer der einflussreichsten Fürsprecher des „weichen Energieweges“ in den USA. An der Universität Berkeley nimmt Prof. Würzner an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Der Klimawandel aus der Sicht europäischer Bürgermeister“ teil.

        Heidelberg gehört beim Klimaschutz zu den Vorreiterstädten

        Heidelberg gehört beim Klimaschutz national wie international zu den Vorreiterstädten. Die Stadt tritt bereits seit Jahrzehnten für Umwelt- und Klimaschutz ein. Im Jahr 1992 verabschiedete Heidelberg als erste deutsche Großstadt ein kommunales Klimaschutzkonzept. Über diesen Zeitraum hinweg hat sich die Universitätsstadt gemeinsam mit vielen Netzwerk-Partnern ihren Ruf als Umwelt- und Nachhaltigkeitshauptstadt erarbeitet. Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen das Engagement: Heidelberg wurde bereits zweimal mit dem „European Sustainable City Award“ ausgezeichnet und ist beim internationalen Wettbewerb „Passive House Award 2014“ zur Passivhaus-Region des Jahres gewählt worden. Im Jahr 2015 erhielt die Stadt Heidelberg im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York den „Global Green City Award“. Mit diesem Award werden jährlich ein oder mehrere Städte geehrt, die sich weltweit vorbildlich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Heidelberg nimmt zudem als Modellkommune am Masterplan 100% Klimaschutz (www.heidelberg.de/masterplan100) des Bundesumweltministeriums teil.

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