Ludwigshafen – THW Kiel müht sich zum Sieg in Ludwigshafen – Die Eulen bleiben trotz starker erster Halbzeit ohne Punkte

        Ludwigshafen/Metropolregion Rhein-Neckar. Mit einer starken ersten Hälfte der Eulen, in der sie sich sehenswert ins Spiel kämpften, gelang es den Pfälzern über weite Strecken, den Plan umzusetzen und den Rekordmeister THW Kiel zu ärgern. Die Zebras, die in Ludwigshafen ihr erstes Saisonspiel absolvierten, setzten sich am Ende dennoch mit 19:26 (11:13) etwas zu deutlich durch. Die Mannschaft um Trainer Ben Matschke startete sehr gut in die zunächst verfahrene Partie. Durch eine solide Abwehrarbeit und herausragenden Paraden von Torwart Stefan Hanemann gelang dem Rekordmeister aus Kiel zunächst kein Treffer. Rechtsaußen Pascal Durak brachte die Eulen nach fast vier Minuten zum ersten Mal in Führung. Den Kielern fiel es schwer, ihre Treffer zu erzielen. Dies war auch starken neun Paraden von Hanemann in der ersten Hälfte zu verdanken, mit denen der Torhüter sein Team im Spiel halten konnte. Seine Vorderleute, welche in der Anfangsphase immer wieder in Führung gehen und sich auch eine zwei-Tore-Führung herausarbeiten konnten, dankten es ihm. In Überzahl gelang es dem THW, das Spiel zu drehen, jedoch ohne sich deutlich abzusetzen. Die jüngste Mannschaft der Liga konnte über die gesamte erste Halbzeit mit dem Starensemble der Norddeutschen mithalten und verhinderte, dass der Rückstand zu groß wurde. Kurz vor der Halbzeit kamen die Eulen durch Pascal Bührer, der einen Sieben-Meter souverän verwandelte, sogar auf einen Zähler an Kiel heran.

        In Halbzeit zwei schlichen sich auf Seiten der Eulen zu viele kleine Fehler ein und das Fehlen von Azat Valiullin wurde deutlicher. Die durch den Ausfall Wechselmöglichkeiten führten dazu, dass die Kräfte nachließen. Nun bestrafte Kiel auch jeden noch so kleinen Fehler der Eulen. Beim Stand von 17:20 nach 43 Minuten gelang es den Gästen, ihre bis dahin nur knappe Führung auszubauen. In der Schlussphase war es Matschkes Mannschaft nicht mehr möglich, sich an die Kieler heranzuarbeiteten – Der Rekordmeister spielte die Schlussminuten ohne Druck von der Uhr.
        Das Topspiel stand ganz im Zeichen der Krebsvorsorge: Um auf die Wichtigkeit der Vorsorge hinzuweisen, trugen die Spieler pinke Sleeves, die unser Team Partner Lenz Funktionsbekleidung zur Verfügung stellte. In den Spendentopf kommen Teile der Ticketerlöse der Eulen sowie 10€ pro am Spieltag verkauften Sleeves-Paar von Lenz.

        Stimmen zum Spiel:
        Alfred Gislason (Trainer THW Kiel) „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, das war okay. In der ersten Halbzeit war ich mit unserer Angriffsleistung alles andere als zufrieden. In der zweiten Halbzeit haben wir deutlich besser in der Abwehr gespielt und auch vorne im Angriffspressing. Ich denke, dass die Mannschaft anfangs auch ein bisschen nervös war.“

        Ben Matschke (Trainer Die Eulen)
        „Wir konnten über weite Strecken des Spiels gut mithalten. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit beim Stand von 17:20 konnten wir Kiel ärgern und das Ergebnis niedrig halten. In beiden Halbzeiten haben wir gute Aktionen auf die Platte gebracht, speziell der defensive Rückzug. Auch die 6:0-Abwehr hat trotz dem Ausfall von Azat Valiullin sehr gut funktioniert. 13 Gegentore pro Halbzeit sind gegen Kiel ein ordentliches Ergebnis. Jetzt gilt es, die Kräfte zu sammeln und dann am Mittwoch in Minden ein gutes Spiel abzuliefern.“

        Stefan Hanemann (Die Eulen)

        „Wir haben als Mannschaft ein gutes Spiel gemacht, speziell in der ersten Halbzeit. Das nehmen wir mit nach Minden, wo wir noch mehr zusammenrücken müssen, um zu punkten. Im letzten Jahr konnte sich Minden knapp durchsetzen, auch diese Erfahrung nehmen wir mit in die Partie. Das Team hat Selbstvertrauen getankt und wird für den nächsten Kampf bereit sein.“

        Statistik

        Eulen Ludwigshafen: Lenz, Hanemann; Stüber (1), Salger (2), Dietrich (2), Scholz (2), Haider (1), Feld (4), Falk (1), Hofmann, Durak (2), Bührer (3/3), Müller (1), Dippe; Trainer: Matschke

        THW Kiel: N. Landin (1.-60., 9/1 Paraden) , Wolff (1 Siebenmeter, keine Parade); Duvnjak (1), Reinkind, M. Landin (3), Firnhaber (n.e.), Weinhold (4), Dissinger (n.e.), Wiencek (2), Ekberg (6/1), Dahmke (n.e.), Zarabec, Vujin (n.e.), Bilyk (1), Pekeler (3), Nilsson (6); Trainer: Gislason

        Schiedsrichter: Martin Thöne / Marijo Zupanovic Zeitstrafen:

        Eulen: 4 (3x Dippe (14., 35., 40.), Müller (22.), Stüber (44.)) / THW: 4 (2x Weinhold (16., 41.), Wiencek (23.), Zarabec (29.))

        Rote Karte: Eulen: Dippe (3. Zeitstrafe (40.))

        Siebenmeter: Eulen: 5/3 (Bührer an den Pfosten (13.), Landin hält Bührer (55.)) /

        THW: 2/1 (Hanemann hält Ekberg (1.))

        Spielfilm: 1:0 (4.), 1:1 (6.), 2:2 (7.), 3:3 (9.), 5:3 (11.), 5:7 (18.), 6:7, 6:9 (20.), 7:10, 8:11 (24.), 10:11 (26.), 11:12 (30.), 11:13; 11:14 (32.), 12:14 (33.), 12:16 (35.), 14:18, 17:20 (41.), 17:24 (51.), 18:25 (53.), 19:25 (59.), 19:26,

        Zuschauer: 2.249.

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