Heidelberg – Vandalismus und viel Abfall in den Grünanlagen entlang des Philosophenwegs! Bei seiner Sommertour traf Bürgermeister Wolfgang Erichson auf Wildcamper


        Dr. Ernst Baader, Leiter des Landschafts- und Forstamtes (li.), zeigt Bürgermeister Wolfgang Erichson die gewaltsam herausgerissenen Holzgeländer, die in der Eichendorff-Anlage Abstürze verhindern sollen. Foto: Tobias Dittmer

        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Die Stadtverwaltung sorgt sich derzeit um die Idylle am Philosophenweg: Die Grünanlagen und Sehenswürdigkeiten entlang des Wegs sind in jüngster Zeit immer öfter Zielscheibe von Vandalismus und Vermüllung. Bürgermeister Wolfgang Erichson wollte sich deshalb im Rahmen seiner Sommertour 2018 am Montagmorgen, 27. August 2018, persönlich ein Bild von den unschönen Hinterlassenschaften des Wochenendes machen.

        Camper mit offenem Feuer in der Eichendorff-Anlage

        Er und die Vertreter des städtischen Landschafts- und Forstamtes trafen in der Eichendorff-Anlage beim Vor-Ort-Pressetermin dann auf Wildcamper – Zelten ist im öffentlichen Bereich verboten. Besonders das noch warme Lagerfeuer vom Vorabend und die noch brennende Grabkerze vor dem Zelt ärgerten Dr. Ernst Baader, den Leiter des Landschafts- und Forstamtes: „Seit Wochen ist der Wald staubtrocken. Ein Funke genügt, und die Bäume stehen in Flammen. Das ist grob fahrlässig und unverantwortlich!“. Die beiden Wildcamper müssen nun mit einer Anzeige rechnen.

        Zerstörte Absturzsicherungen, wo es bis zu vier Meter steil in die Tiefe geht

        Nur wenige Meter weiter sind gefährliche Vandalismusschäden zu besichtigen: Die massiven Holzgeländer, die die Stadt erst vor kurzem anstelle der demolierten Metallgeländer angebracht hat, sind bereits ebenfalls an vielen Stellen wieder herausgerissen worden. Gedacht waren sie zur Absicherung von Gefahrenstellen: Einige der Trockenmauern am Philosophenweg sind über vier Meter hoch und können zu gefährlichen Abstürzen führen, wenn sie nicht entsprechend gekennzeichnet und abgesichert sind. Zerschlagene und angebrannte Holzgeländer und Bänke, wilde Feuerstellen und die Hinterlassenschaften feuchtfröhlicher Feiern waren in den vergangenen Monaten auch im Philosophengärtchen und an der Bismarck-Säule zu beklagen.

        Bürgermeister Wolfgang Erichson sagte: „Der Philosophenweg ist bei den Touristinnen und Touristen sehr beliebt, und auch die Bevölkerung sucht hier Erholung. Ähnlich wie bei der ,alla hopp!‘-Anlage in Kirchheim fehlt in den Abend- und Nachtstunden leider die soziale Kontrolle. Hier würde nur die regelmäßige Präsenz der Polizei oder des Kommunalen Ordnungsdienstes etwas bewirken. Wir werden die Teams des Kommunalen Ordnungsdienstes hier nun häufiger auf Streife schicken – eine Komplett-Bewachung ist aber leider aus Kapazitätsgründen einfach nicht drin.“.

        Seine Beliebtheit verdankt der Heidelberger Philosophenweg dem traumhaften Blick auf den Neckar und die Altstadt. Zu seinem Namen ist der einstige Linsenbühlerweg in der Spätromantik gekommen, als er zum bevorzugten Spazierweg der Heidelberger Universitätsprofessoren und Philosophen am Sonnenhang des Heiligenberges wurde. Entlang der Strecke bieten Aussichtspunkte immer wieder einen schönen Blick auf das Schloss und die Altstadt.

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