Heidelberg – Stadt, rnv und VRN erhalten fast 850.000 Euro für die Digitalisierung ihrer Verkehrssysteme! Förderbescheide im Rahmen des Bundesprogramms „Saubere Luft“ in Berlin übergeben

Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Die Stadt Heidelberg, die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) und der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) erhalten für die Digitalisierung ihrer Verkehrssysteme vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fast 850.000 Euro Fördergelder. Die entsprechenden Zuwendungsbescheide haben Vertreter der drei Institutionen am Freitag, 15. Juni 2018, in Berlin entgegengenommen. Im Einzelnen erhält die Stadt Heidelberg 304.000 Euro, die rnv 468.000 Euro und der VRN 70.000 Euro.

Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr das „Sofortprogramm Saubere Luft“ mit Finanzmitteln in Höhe von bis zu einer Milliarde Euro aufgelegt. Der größte Anteil von 500 Millionen Euro steht für die Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ zur Verfügung. Im Januar 2018 erfolgte ein erster Sonderaufruf mit einem Volumen von 100 Millionen Euro, der Sofortmaßnahmen in den Bereichen Verkehrsdatenerfassung, Verkehrsleitsystem und Fahrgastinformationssysteme adressierte. Aus diesem Topf fließen nun Mittel an Stadt, rnv und VRN.

Konkrete Projekte der Fördergeldempfänger

Die Stadt Heidelberg verwendet das Geld für den Ausbau des digitalen Verkehrszählsystems und für eine Verbesserung der Verkehrsleitung durch die digitale Erfassung der Stellplatzbelegung auf „Park and Ride-Plätzen“ (P&R-Plätzen). Die bewilligten 300.000 Euro machen rund 50 Prozent der voraussichtlichen Kosten aus.

Die rnv investiert die Fördermittel, um die Digitalisierung ihrer Auskunfts- und Planungssysteme zu beschleunigen. So werden beispielsweise zusätzliche Fahrzeuge mit einem automatischen Fahrgastzählsystem (AFZS) ausgestattet. Aktuell sind rund 15 Prozent aller Bahnen und Busse mit AFZS ausgestattet. Künftig kann die rnv damit flexibler reagieren und Fahrzeuge kurzfristiger dort einsetzen, wo sie gebraucht werden. Perspektivisch strebt die rnv an, die Informationen zur Auslastung in die Echtzeit-Fahrgastinformation zu integrieren. Ein weiterer Bestandteil der Maßnahme ist ein Pilotprojekt zur automatischen Erkennung von Rollstühlen und Fahrrädern durch das AFZS.

Der Verkehrsverbund nutzt die Förderung von rund 70.000 Euro für die Beschaffung eines zentralen Hintergrundsystems für die dynamische Fahrgastinformation (DFI). Mit diesem lassen sich unter anderem die Funktionsfähigkeit und Anzeigeinhalte der angeschlossenen DFI-Anzeiger überwachen. Durch eine Schnittstelle kann allen im Verbundgebiet liegenden Kommunen im Rahmen der „VRNdfi-Initiative“ die Anbindung ihrer DFI-Anzeiger vor Ort an dieses eine System angeboten werden.

Die Förderung ist ein erster Baustein im Zusammenhang mit dem Masterplan „Nachhaltige Mobilität für die Stadt“, in dem Maßnahmen zur Luftreinhaltung verankert werden. Diesen Masterplan erstellen Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen bis Ende Juli 2018 gemeinsam mit rnv und VRN.

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