Heidelberg – Kinderbetreuung in Heidelberg: Plätze sollen weiter ausgebaut werden – Steigende Kinderzahlen auch im kommenden Kindergartenjahr

        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Die Kinderzahlen in Heidelberg steigen weiter an. Deshalb will die Stadt ihr Angebot an Betreuungsplätzen auch im kommenden Kindergartenjahr 2018/2019 weiter ausbauen. 270 neue Plätze in Krippen und Kindergärten sollen dafür neu eingerichtet werden. Über eine entsprechende Umsetzung der Bedarfsplanung der Verwaltung entscheidet der Jugendhilfeausschuss am 8. Mai 2018. Mit einer Versorgungsquote für Kinder unter drei Jahren von rund 52,8 Prozent und einer Vollversorgung im Kindergartenbereich (3 bis 6 Jahre) ist die Stadt damit weiterhin im Spitzenbereich in Baden-Württemberg und im vorderen Bereich der westlichen Bundesländer. Für die Kinderbetreuung investiert die Stadt 2018 insgesamt mehr als 76 Millionen Euro.

        Die Zahl der Kinder unter drei Jahren wird zum kommenden Kindergartenjahr um 0,9 Prozent auf 4.263 steigen, die der Kindergartenkinder sogar um 5,2 Prozent auf 4.534. Durch Nachverdichtung und durch Zuzüge in den neuen Stadtteil Bahnstadt und auf den Konversionsflächen wird die Zahl der Kinder in Heidelberg auch künftig enorm wachsen. Die Statistik zeigt: Heidelberg zählt zu den jüngsten Städten Deutschlands. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung liegt bei 39,6 Jahren. Schon heute gibt es rund 2.300 Kinder mehr in Heidelberg als noch vor zehn Jahren.

        „Für junge Familien ist unsere Stadt in hohem Maße attraktiv“, erklärt Bürgermeister Dr. Joachim Gerner. „Dass wir hier einen kontinuierlichen Zuwachs an Kindern haben, ist eine Entwicklung, über die wir sehr glücklich sind. Gleichzeitig stellt uns der Ausbau von Betreuungsplätzen immer wieder auch vor große Herausforderung. Deshalb sind wir dankbar, dass Verwaltung und Gemeinderat hier seit vielen Jahren an einem Strang ziehen. Um unser hervorragendes Bildungsangebot auf diesem Niveau zu halten, werden wir weiterhin massiv in die Kinderbetreuung investieren müssen“, so Gerner.

        Die Entwicklungsschwerpunkte:

        Bahnstadt:

        Im Kindergartenjahr 2018/2019 stehen 140 Krippen- und 280 Kindergartenplätze in der Bahnstadt bereit. Außerdem hat die Stadt im Bereich der Pfaffengrunder Terrasse Räume angemietet, in denen Tagespflegepersonen bis zu 40 Kinder überwiegend im Alter bis zu drei Jahren betreuen können. Bis Ende 2019 sollen die beiden letzten Kindertageseinrichtungen in der Bahnstadt fertiggestellt werden. Im Bereich des Nahversorgungszentrums „Westarkaden“ plant ein Investor 40 Kleinkind- und 20 Kindergartenplätze, ein weiterer Investor sieht derzeit im Projekt MEILEN.STEIN die Neuerrichtung von 30 Kleinkind- und 20 Kindergartenplätzen vor. Beide Einrichtungen sollen durch freie Träger betrieben werden.

        Boxberg und Emmertsgrund:

        Im Stadtteil Boxberg sind steigende Kinderzahlen bei den Kindern unter drei Jahren zu beobachten. Auch im Stadtteil Emmertsgrund sind die Kinderzahlen sowohl im Kleinkind-, als auch im Kindergartenbereich leicht steigend. Durch die Schließung der Einrichtung der Evangelischen Kirche im Emmertsgrund fallen 42 Betreuungsplätze im Kindergartenbereich weg. In der städtischen Kindertageseinrichtung „Buchwaldweg“ werden durch den Wegfall der Hortplätze zum kommenden Kindergartenjahr zehn neue Kindergartenplätze geschaffen. Verbessern könnte sich die Betreuungssituation in beiden Stadtteilen durch eine Übergangseinrichtung auf dem Gelände des Tennisclubs Emmertsgrund in der Otto-Hahn-Straße. Im Idealfall sollen dort Plätze für 20 Krippen- und 60 Kindergartenkinder für beide Stadtteile geschaffen werden. Derzeit ist das Vorhaben im Planungsstadium.

        Kirchheim:

        Sinkende Zahlen bei den Kinder unter drei Jahren, steigende bei den Kindern über drei: Das sind die aktuellen Entwicklungen in Kirchheim. Im Quartier „Höllenstein“ sind in den kommenden Monaten nahezu 100 Wohnungen bezugsfertig. Deshalb rechnet die Verwaltung hier mit einem weiteren Anstieg der Kinderzahlen. Der Montessori-Kindergarten in der Hardtstraße mit 35 Plätzen schließt noch im laufenden Kindergartenjahr und wird vorläufig auf die Konversionsfläche Südstadt verlagert. Derzeit besuchen zehn Kinder, die in Kirchheim wohnen, diese Einrichtung. Außerdem ist die städtische Kindertageseinrichtung Hardtstraße stark sanierungsbedürftig. Die 40 Plätze werden in Containerbauweise bereitgestellt. Da eine Komplettsanierung des Gebäudes nicht mehr wirtschaftlich ist, gibt es Überlegungen für einen Neubau auf dem vorhandenen Grundstück, verbunden mit einer Ausweitung der Einrichtung auf mindestens fünf bis sechs Gruppen. Deutlich verbessern wird sich die Betreuungssituation im Stadtteil Kirchheim durch die neue Einrichtung im Bereich des Pleikartsförster Hofs. Dort wird durch den Träger „Mäusezauber“ eine Einrichtung mit 60 Kindergartenplätzen entstehen. Die pädagogische Ausrichtung wird ein „Naturkindergarten“ mit Tieren und Pflanzen sein.

        Konversionsflächen:

        Auf den Konversionsflächen in der Südstadt gibt es bereits konkrete Planungen zu den Standorten für Kindertageseinrichtungen:
        – Die erste neue Kindertageseinrichtung eröffnet im Mai 2018 in der Römerstraße 133/135. Der Träger „Kinderladen Heuhüpfer“ wird insgesamt 40 Krippenplätze bereitstellen.

        – Eine weitere Einrichtung soll im kommenden Kindergartenjahr 2018/2019 im Bereich der Mark-Twain-Straße mit 30 Krippen- und 20 Kindergartenplätzen eröffnen. Im Gebiet „besondere Wohnformen“ wird die Trägerschaft durch „Mäusezauber“ übernommen.

        – Noch im laufenden Kindergartenjahr 2017/2018 erfolgt im Bereich Campbell Barracks der Umbau von bestehenden Gebäuden für eine Zwischenlösung des Vereins Montessori Zentrum Heidelberg. Übergangsweise sollen dort zehn Krippen- und 40 Kindergartenplätze (als Ersatz für den Montessori-Kindergarten in Kirchheim und die Krippe im Mehrgenerationenhaus in Rohrbach) geschaffen werden. Nach der Nutzung durch Montessori soll die Nutzung als Kindertageseinrichtung erhalten bleiben und gegebenenfalls ausgeweitet werden.

        – Geplant sind außerdem noch bis zu drei weitere Einrichtungen, darunter auch die Verlagerung der städtischen Kindertageseinrichtung Römerstraße (am Haus der Jugend).

        Wie in den vergangenen Jahren soll auch im Kindergartenjahr 2018/2019 gelten, dass im Bereich der Altersgruppe von Kindern bis zu drei Jahren Plätze vorrangig an Heidelberger Kinder vergeben werden. Die Träger erhalten die Möglichkeit, ein Kontingent von maximal zehn Prozent aller angebotenen Plätze im Bedarfsfall an auswärtige Kinder zu vergeben.

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