Landau – Für die besten wissenschaftlichen Arbeiten – Freundeskreis der Universität Koblenz-Landau verleiht Uni-Preise am Dienstag, 15. Mai, im Landauer Rathaus

        Landau/Metropolregion Rhein-Neckar. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr findet die Preisverleihung der Universitätspreise der Universität Koblenz-Landau auch in diesem Jahr im Landauer Rathaus statt. Fünf junge Akademikerinnen und Akademiker werden am Dienstag, 15. Mai, ab 16 Uhr im Rahmen einer kleinen Feierstunde im historischen Empfangssaal geehrt. Die Universitätspreise verleiht der Freundeskreis der Hochschule jedes Jahr für die besten wissenschaftlichen Arbeiten in den Kategorien „Beste Dissertation“, „Beste wissenschaftliche Prüfungsarbeit“ und „Beste Dissertation oder wissenschaftliche Prüfungsarbeit mit regionalem Bezug“.

        Oberbürgermeister Thomas Hirsch, zugleich stellvertretender Vorsitzender des Uni-Freundeskreises, und Freundeskreisvorsitzender Prof. Dr. Ulrich Sarcinelli werden die Preisträgerinnen und Preisträger bei der Feierstunde im Rathaus begrüßen. Beide betonen die gute Zusammenarbeit von Uni, Freundeskreis und Stadt. „Dass die Universitätspreise nun zum zweiten Mal im Rathaus und damit im Herzen der Stadt Landau verliehen werden, zeigt, dass sich die Universität nicht in einem Elfenbeinturm verschließt, sondern mit ihren Studierenden und deren akademischen Leistungen die Nähe zur Stadt sucht. Stadt und Uni sind untrennbar miteinander verbunden“, sind Hirsch und Prof. Dr. Sarcinelli überzeugt. Beide Freundeskreisvorsitzenden gratulieren den Preisträgerinnen und Preisträgern zu den besonderen akademischen Leistungen, die diese bei ihren Dissertationen bzw. Abschlussarbeiten erbracht haben.

        In der Kategorie „Beste Dissertation“ gibt es zwei Preisträger. Sie dürfen sich über ein Preisgeld in Höhe von je 750 Euro, gestiftet von der Sparkasse Südliche Weinstraße, freuen. Dr. Matthias Voigt. Seine Dissertation hat das Anliegen, einen empirisch fundierten Beitrag zur Erklärung von Bildungsarmut zu leisten. Die Arbeit mit dem Titel „Bildungsarmut – Eine Erklärung mit zeitvergleichender Perspektive“ schließt eine Forschungslücke, da sich die bisherige Bildungsforschung überwiegend mit ungleichen Zugangschancen zu Gymnasien befasst. Dr. Voigts Dissertation bildet eine erste empirische Grundlage für eingeforderte bildungspolitische Reformen zur Reduktion von Bildungsarmut.

        Dr. Charlotte Ottenstein. In ihrer Dissertation mit dem Titel „The Precise Representation of Emotional Experience in Daily Life: The Importance of Using Indirect Measures of Emotion Differentiation and Emotional Clarity” hat sie ein neues Maß zur Differenzierung von Emotionen entwickelt, das besser zur Definition des Konstrukts passt als bisherige. Dr. Ottenstein hat untersucht, ob Menschen, die negative Gefühle gut unterscheiden und benennen können, am Ende des Tages zufriedener und besser gestimmt sind als Menschen, die Probleme bei der Unterscheidung von Gefühlen haben. Auch in der Kategorie „Beste Abschlussarbeit“ werden zwei Preisträger geehrt. Sie erhalten je 500 Euro, gestiftet von der EnergieSüdwest AG.

        Fabian Thomas. Seine Master-Arbeit wurde im Studiengang Sozial- und Kommunikationswissenschaften verfasst. Sie trägt den Titel „Reinforcing Spirals: Political Cynicism and Media Use – Analyzing Every Day Dynamics in Political Cynicism” und beschäftigt sich mit politischem Zynismus, also einem starken Misstrauen von Menschen gegenüber Politikerinnen und Politikern. In der Arbeit geht es zum einen um die Frage, ob Medienkonsum dieses Misstrauen bestärkt oder abschwächt, und zum anderen darum, ob Menschen, die Politikerinnen und Politikern nicht vertrauen, bestimmte Medienangebote nutzen. Die zu Grunde gelegten Befragungsdaten wurden mit Hilfe einer innovativen Smartphone-Studie gesammelt.

        Robert Rensen. Hauptaspekt seiner Masterarbeit „Lernförderliches Feedback zu sprachlichen Kompetenzen im Mathematikunterricht der Grundschule – Konzeption eines Rückmeldeformats für Drittklässler“ war es, ein Rückmeldeformat zu entwickeln, das Grundschülerinnen und Grundschülern Feedback zu deren sprachlichen Kompetenzen im Mathematikunterricht geben kann. Rensen entwickelte dazu die Figur des „Geometrix“, die den Schülerinnen und Schülern individuelle Briefe schrieb, in denen Ergebnisse, Verbesserungsvorschläge und Ideen kindgerecht formuliert waren. Zudem wird auch in diesem Jahr die beste Abschlussarbeit mit regionalem Bezug ausgezeichnet. Der Preisträger erhält 500 Euro, gestiftet von der VR Bank Südpfalz.

        Michael Sturm. Im Zuge des vielfach ausgezeichneten Projekts „Wasser 3.0“ hat er seine Masterarbeit zum Thema „Microplastics in the Aquatic Environment: Development of a Sustainable Fixation Method“ verfasst. Darin werden Teilaspekte einer kostengünstigen, effizienten und technisch umsetzbaren Lösung zur Entfernung von Mikroplastik aus Wasser und Abwasser erarbeitet. Das Haupteinsatzgebiet der Methode ist die kommunale und industrielle Abwasserbehandlung. Sturms Erkenntnisse lieferten die Grundlage für den erfolgreichen Transfer in den Technikumsmaßstab, der in der Landauer Kläranlage durchgeführt wurde. Im Rahmen der Feierstunde im Rathaus werden die Preisträgerinnen und Preisträger ihre Arbeiten dem anwesenden Publikum noch einmal kurz vorstellen.

        Quelle: Stadt Landau in der Pfalz.

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