Heidelberg – Mädchen als Zahntechnikerin, Jungen als Krankenpfleger beim „Girls’ und Boys’ Day“: Jugendliche probten in Heidelberg den Rollenwechsel

Malte (12) befasste sich bei der Akademie für Gesundheitsberufe mit den Organen des menschlichen Körpers. Foto: Stadt Heidelberg

Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – So viel Auswahl gab es noch nie: Beim zwölften städtischen „Girls’ und Boys’ Day“ am Donnerstag, 26. April 2018, waren 253 Jugendliche bei der Stadt Heidelberg und ihren Kooperationspartnerinnen und -partnern zum Berufeschnuppern eingeladen. Mädchen konnten traditionell männerdominierte Arbeitsbereiche kennenlernen, während für Jungen Berufe in den Bereichen Pflege, Erziehung und Gesundheit im Vordergrund standen. Insgesamt bot sich für 180 Mädchen und 73 Jungen die Gelegenheit, den Rollenwechsel zu proben. Rund ein Drittel der Plätze stellten die Ämter der Stadt Heidelberg selbst zur Verfügung. Organisiert wird der „Girls‘ und Boys‘ Day“ der Stadt Heidelberg vom Amt für Chancengleichheit.

Vielfalt an Berufsmöglichkeiten präsentiert

Um den Schülerinnen und Schülern die Vielfalt an Berufsmöglichkeiten zu präsentieren, holt die Stadt immer wieder Kooperationspartnerinnen und -partner ins Boot. 2018 haben unter anderem das Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL), das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) und das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung den Girls‘ Day mit interessanten Halbtages-Praktika bereichert. Außerdem boten Kitas, Seniorenheime, Arzt- und Physiotherapiepraxen, Apotheken sowie die Akademie für Gesundheitsberufe, die F+U Fachschulen und die SRH Jungen die Möglichkeit, vielfältige soziale Berufe kennenzulernen. Zahlreiche mittelständische Betriebe aus Heidelberg und der Region rundeten das Angebot ab.

Bei der Dental Care GmbH testete die zehnjährige Lisa den Beruf der Zahntechnikerin: „Das macht voll viel Spaß! Vielleicht wird das mal mein Beruf.“ Roger Happes, Geschäftsführer von Dental Care, ist immer offen für Praktikanten: „Heute wollen viele lieber studieren. Beim Praktikum sehen die Mädchen dann, dass es auch andere interessante Berufe gibt. Einige Mädchen sind wirklich sehr geschickt.“ Malte (12) war bei der Akademie für Gesundheitsberufe, die Gesundheits- und Krankenpfleger ausbildet.

Berufe-Quiz mit Theaterpädagoginnen des „Jungen Theaters“

Zur Abschlussveranstaltung trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Stadtbücherei auf einen Imbiss und ein Berufe-Quiz mit Theaterpädagoginnen des „Jungen Theaters“. Dörthe Domzig, Leiterin des Amtes für Chancengleichheit, begrüßte die junge Gäste. Marion Zink vom Personal- und Organisationsamt der Stadt Heidelberg skizzierte die Ausbildungsangebote bei der Stadt. Manja Welzer von der Agentur für Arbeit stellte das Berufsinformationszentrum (BIZ) vor, das bei Fragen zur Berufs- und Studienwahl mit Rat und Tat zur Seite steht.

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