Heidelberg – MLP Academics – OrangeAcademy (87:71)

        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar.
        Mit 87:71-Sieg in die Geschichtsbücher

        Die MLP Academics Heidelberg haben am 29. Spieltag den 19. Saisonsieg gefeiert. Der Tabellendritte war ab der siebten Spielminute den Gästen aus Ulm überlegen – und sicherte sich letztlich ungefährdet den Playoff-Heimvorteil.

        Die MLP Academics gingen mit dem Wissen, dass ein Sieg für den Playoff-Heimvorteil und das Erreichen des dritten Tabellenplatzes reichen würde, ins Spiel. Da die Ulmer Gäste ebenfalls zum Siegen verdammt waren, entwickelte sich ab der ersten Spielminute eine intensive Partie. Vorteile hatten dabei die Jungs von Danny Jansson, die temporeich agierten und sich treffsicher zeigten (11:13, 5. Spielminute). Heidelberg ging großzügig mit seinen Chancen um und ließ diverse Gelegenheiten ungenutzt. Erst ab Spielminute sieben fanden die Hausherren zu ihrem Spiel. Sie verlangsamten das Spieltempo und übernahmen damit die Kontrolle – und führten auch nach dem ersten Viertel. 19:17.
        Während zum Start in Viertel eins vor allem der Ulmer Einsatz ertragreich war, setzten die Heidelberger in den zweiten zehn Minuten weiterhin ihre Erfahrung ein, um das Spielgeschehen zu kontrollieren. Weiterhin klappte zwar nicht alles, aber die Treffer von Eric Palm und Co. sorgten dafür, dass die OrangeAcademy abreißen lassen musste (32:23, 15.). Jansson sah sich zur Auszeit gezwungen. Seine Mannschaft kam in den anschließenden Angriffen zwar zu einigen Korberfolgen, doch spätestens mit einem Distanztreffer von Albert Kuppe – er wurde zudem gefoult – war die Ulmer Aufholjagd beendet. Der Kapitän der MLP Academics stellte auf 40:29 (18.). Als dann auch noch Evan McGaughey einen Poster-Dunk und Shy Ely einen Dreier folgen ließen, setzte sich Heidelberg endgültig wieder ab. Als emotionales Highlight machte David Aichele zudem seinen ersten ProA-Punkt und trug dazu bei, dass es zur Pause gut aussah (46:31, 20.).

        Fünf Dreier in Folge entscheiden das Spiel

        Die schwäbischen Gäste hatten sich in der Kabine viel vorgenommen, denn sie hatten viel zu verlieren. Entsprechend engagiert und leidenschaftlich kamen sie aufs Parkett zurück und drückten das Punktedefizit alsbald unter die Zehn-Punkte-Marke. Da Marcell Pongo sich jedoch ein Offensiv-Foul und ein technisches Foul leistete, versandete die Ulmer Bemühungen, dem drohenden Abstieg von der Schippe zu springen immer mehr im Sand. Heidelberg traf dagegen mustergültig von Downtown und stellte mit fünf verwandelten Dreipunktwürfen auf +29 (70:41, 27.). Die Vorentscheidung.
        Die Wege von Niklas Würzner und David Krämer kreuzten sich während dem Spiel mehrfach. Während Ulms #44 mehrfach auf eigene Faust agierte, überzeugte Heidelbergs Point Guard im Teamverbund. Foto: Alfred Gerold.
        Mit dem Start des vierten Spielabschnitts rotierte Frenki Ignjatovic mehr und mehr durch und verschaffte seinem ganzen Kader zunehmend mehr Spielzeit. Jansson nahm ebenfalls seine Leistungsträger nach und nach vom Feld und sah ebenfalls, dass der Abstieg unumgänglich war. Die abschließenden zehn Spielminuten waren nun weitaus tempoärmer, sodass das Spiel seinem Ende entgegenplätscherte. Unter anderem Jakob Schöpe betrieb dabei noch Werbung in eigener Sache. Spielentscheidend war davon aber nichts mehr.
        Durch den 87:71-Sieg sichern sich die MLP Academics bereits eine Woche vor Abschluss der Hauptrunde den dritten Tabellenplatz. Damit einhergehend ist der Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde. Das abschließende Hauptrunden-Spiel in Hamburg (31.03.) hat für Heidelberg keine Auswirkungen mehr auf die Tabelle.

        Statements und Stats

        Danny Jansson: „Wir sind nach der ProB-Meisterschaft mit dem Gefühl rangegangen, dass wir mal schauen, was kommt. Dennoch ist das natürlich mega frustrierend. Wir sind Wettkämpfer. Aber es war ein tolles Jahr, wir haben den jungen Kindern viel ermöglicht. Am Ende bleiben wir nicht in der Liga, haben diesen Jungs aber so viel Spielzeit auf diesem Niveau gegeben. Das ist super und macht uns stolz. Als Sportler bin ich natürlich enttäuscht, aber mit dem Blick auf das große Ganze bin ich nicht enttäuscht. Wir hatten ein solch großartiges Jahr.“

        Frenki Ignjatovic: „Wir haben vor dem Spiel gesagt, dass wir uns nicht auf einen Schlagabtausch mit einer jungen und offensivstarken Mannschaft einlässt. Da hat unter anderem Kirchheim vor zwei Wochen schlechte Erfahrungen gemacht. Doch ohne Fouls geht nichts, da waren wir im ersten Viertel nicht gut. Im zweiten und dritten Viertel war es dann etwas anderes. Das hat uns den Sieg gebracht. Schadenfreude für Ulm habe ich aber nicht. Auch wenn sie heute abgestiegen sind. Die Ulmer Verantwortlichen haben in den letzten zehn Jahren den besten Job im deutschen Basketball gemacht. Das sieht man nicht nur in der BBL, sondern auch im Unterbau.“

        Für Heidelberg spielten: Shy Ely 18 Punkte, Eric Palm 15, Albert Kuppe 15, Evan McGaughey 12, Niklas Ney 7, Jaleen Smith 6/7 Assists, Niklas Würzner 5/9, Jakob Schöpe 4, David Aichele 3, Lukas Rosenbohm 2 und Martin Seiferth.

        Für Ulm spielten: David Krämer 19 Punkte, Joschka Ferner 17, Till Pape 15, Nicolas Bretzel 10, Nils Mittmann 5, Marius Stoll 2, Christoph Philipps 2, Nicolas Möbus 1, Marcell Pongo und Jason George.
        Lukas Robert
        MLP Academics

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