Heidelberg – Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner empfing japanischen Generalkonsul – Heidelberger Delegation besucht vom 17. bis 21. Februar die Partnerstadt Kumamoto

        Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner (rechts) traf den japanischen Generalkonsul Tetsuya Kimura zum Gespräch im Rathaus. Foto: Stadt Heidelberg

        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat am 2. Februar 2018 den japanischen Generalkonsul Tetsuya Kimura zu dessen Antrittsbesuch im Heidelberger Rathaus empfangen. Bei dem Gespräch ging es unter anderem um Perspektiven der zukünftigen Zusammenarbeit und die seit 1992 bestehende Partnerschaft Heidelbergs mit der japanischen Stadt Kumamoto. „Die Beziehungen zu Japan und insbesondere zu Kumamoto sind für Heidelberg eine Herzensangelegenheit. Wir möchten diese Freundschaft weiterhin über Austauschangebote für Jugendliche, im Sport und in anderen Bereichen mit viel Leben füllen“, sagte Oberbürgermeister Prof. Würzner. Tetsuya Kimura hat im Oktober 2017 seine Tätigkeit im japanischen Generalkonsulat in München begonnen. Er ist zuständig für Bayern und Baden-Württemberg. In den beiden Bundesländern leben insgesamt rund 14.000 japanische Staatsbürger.

        Freundschaft seit einem Vierteljahrhundert

        Im vergangenen Herbst hatte die Stadt Heidelberg zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft eine 15-köpfige Delegation aus Kumamoto um Oberbürgermeister Kazufumi Onishi empfangen. Vom 17. bis 21. Februar 2018 findet nun der Gegenbesuch in Japan zur weiteren Stärkung der Freundschaft statt. Der Delegation um Oberbürgermeister Prof. Würzner werden unter anderem auch mehrere Heidelberger Stadträte, der Vorstand des Heidelberger Freundeskreises Kumamoto Hans-Jürgen Howoldt, Gerhard Schäfer, Vorsitzender des Sportkreises Heidelberg, sowie Steffen Wörner, Geschäftsführer des Stadtjugendrings Heidelberg, angehören.

        Trotz der großen Entfernung von rund 9.000 Kilometern gibt es zwischen beiden Städten einen regen Bürgeraustausch – unter anderem im Bereich der Medizin durch das Universitätsklinikum Heidelberg, über den Heidelberger Freundeskreis Kumamoto, den Stadtjugendring und den Sportkreis. Der Freundeskreis sammelte nach dem schweren Erdbeben in Kumamoto im Jahr 2016 insgesamt 10.000 Euro für die Menschen in der Partnerstadt. Außerdem sind jährlich bis zu drei Schülerinnen und Schüler aus Kumamoto bei der International Summer Science School Heidelberg (ISH) zu Gast, einem internationalen Austausch-Programm der Stadt zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

        Kumamoto ist die Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur und mit rund 740.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt der südlichsten japanischen Hauptinsel Kyûshû. Die Stadt zeichnet sich wie Heidelberg durch sein berühmtes Schloss sowie exzellente Bildungs- und Technologieeinrichtungen aus. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Partnerschaft ist daher der inhaltliche Austausch über wichtige Zukunftsfragen, etwa zur Weiterentwicklung als „Städte der Zukunft“. Die freundschaftlichen Beziehungen beider Städte gehen auf Kontakte in den frühen 60er Jahren zurück. Bis zum Abschluss des Freundschaftsvertrages 1992 fanden bereits viele Austausche statt.

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