Heidelberg – HdWM: Management-Hochschule Mannheim als Partner des Spitzensports – Kooperation mit Olympiastützpunkt Heidelberg

        Heidelberg / Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar. Die Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) geht eine zukunftsweisende Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar ein. Die Vereinbarkeit von Studium & Spitzensport als Markenzeichen der Hochschul- und Sportentwicklung in der Region wird mit der HdWM von einem weiteren wichtigen Partner ermöglicht. Mit dem Vertrag ist die Perspektive verbunden, dass sich die Metropolregion zur Hochschulregion des Spitzensports entwickelt und zu einem Anziehungspunkt für studierende Athleten wird. So soll die Vereinbarkeit von Studium & Spitzensport zu einem Markenzeichen der Hochschul- und Sportentwicklung in der Region werden.

        Dieser Tage konnte der Vertrag in Heidelberg unterzeichnet werden. Der Präsident der HdWM, Prof. Dr. Michael Nagy, erläutert: „Ziel der Kooperation ist es, konkrete Maßnahmen umzusetzen, die die spezifischen Lebenssituationen der studierenden Athleten berücksichtigen. Die Professorinnen und Professoren wie auch das Verwaltungsteam der HdWM werden alles tun, um diese Kooperation zum Erfolg zu führen. Partner des Spitzensports zu sein, spornt uns alle an und ist Freude und Herausforderung zugleich“.

        Trainings- und Wettkampfaufkommen mit Studium in Einklang bringen

        Prof. Michael Hölz, Präsident des Olympiastützpunktes, ist sich sicher, dass die Vereinbarung schon bald mit Leben erfüllt wird: „Die Optimierung der Rahmenbedingungen an den Hochschulen sowie die Verbesserung der Umfeldbedingungen für die Athleten stehen stets im Vordergrund. So werden die Studierenden in die Lage versetzt, ihr Trainings- Lehrgangs- und Wettkampfaufkommen mit einem geregelten Studium in Einklang zu bringen“.

        „Werkstattgespräche“ stellen intensive Betreuung der Athleten sicher

        Während des sehr interessanten Rundganges durch die diversen Sportabteilungen wie Schwimmen, Basketball, Boxen und Kraftsport, um nur diese zu nennen, erläuterte der Geschäftsführer des OSP, Daniel Strigel, die Verwaltungsstrukturen und das Zusammenwirken mit den nationalen Sportverbänden. Dabei ging er auch auf die diversen Förderprogramme ein. Strigel: „Im Vorfeld findet eine individuelle Beratung des Athleten statt, die auch die Studienplatzbewerbung beinhaltet. Das jeweilige Förderprogramm beginnt mit dem Beitritt des Athleten zu dieser Vereinbarung und endet mit dem Abschluss des Studiums oder der Leistungssportkarriere“.

        Sogenannte Werkstattgespräche stellen die intensive Betreuung der Athleten während der gesamten Begleitdauer sicher. Die Athleten verpflichten sich ihrerseits, eine sorgfältige Planung des Studiums und der Prüfung sicherzustellen und für den nationalen Sportverband zum Start von Hochschulmeisterschaften und Universiaden zur Verfügung zu stehen. Auch sollten sie ihre sportlichen Leistungen regelmäßig an ihre begleitende Hochschule kommunizieren und für den einen oder anderen repräsentativen Auftritt für die Hochschule zur Verfügung stehen.

        Dittmann: Junge Menschen aus allen sozialen Schichten teilhaben lassen

        Die HdWM ist in privater Trägerschaft, Mehrheitsgesellschafter der Internationale Bund (IB), einer der großen freien Bildungsträger in Deutschland. HdWM-Geschäftsführer Wolfgang Dittmann sagt: „Wir unterstützen die Kooperation der HdWM mit dem Olympiastützpunkt MRN ausdrücklich und sind uns sicher, dass Kooperationen von Spitzensport und Hochschulen einen wichtigen Platz im deutschen Bildungssystem einnehmen. Gleichzeitig wird so auch sichergestellt, dass junge Menschen aus allen sozialen Schichten die Teilhabe am Bildungssystem ermöglicht wird“.

        Welche Ziele setzt sich der Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar?

        Ziel des OSP Rhein-Neckar ist es, durch innovative wissenschaftliche Begleitung und interdisziplinäre Zusammenarbeit, olympische Spitzenleistungen verantwortungsvoll zu unterstützen und zu ermöglichen. Zur optimalen Leistungsentwicklung gehören jahrelanges Durchhaltevermögen, intensiver Leistungswille, Risikobereitschaft und hohe Selbstdisziplin sowie ein optimales leistungsförderndes Umfeld, das eine schulisch/berufliche und soziale Zukunftsperspektive mit einschließt. Der Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar unterstützt diesen Leistungswillen, Fair-Play, Freude und Menschlichkeit durch ganzheitliche orientierte Förderung.
        Auf dem Foto (v.li.): Prof. Dr. Dolores Sanchez Bengoa, Christoph Steinbach, Dr. Mareike Martini, Daniel Strigel.
        Unterzeichner: Prof. Dr. Michael Nagy (li.), Prof. Michael Hölz.
        Text: Franz Motzko

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