Heidelberg – „Es ist nicht nachvollziehbar, dass sich die USA aus diesem wichtigen Abkommen verabschieden“ – Prof. Dr. Eckart Würzner, Präsident von „Energy Cities“, zum Ausstieg der USA aus dem Klimaabkommen

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        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar (red/ak) – Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, das Pariser Klimaschutzabkommen aufzukündigen, hat bei Prof. Dr. Eckart Würzner, Heidelberger Oberbürgermeister und Präsident des europäischen Städtenetzwerks „Energy Cities“, großes Unverständnis ausgelöst: „Es ist maßlos enttäuschend und nicht nachvollziehbar, dass sich die USA aus diesem wichtigen und dringend notwendigen Abkommen verabschieden möchten. Ich halte es für wichtig, dass die Vereinigten Staaten als einer der weltweit größten Produzenten von klimaschädlichen Gasen Verantwortung im Klimaschutz übernehmen. Als Präsident des Klimaschutz-Netzwerks ,Energy Cities` appelliere ich an alle Verantwortlichen in Städten und Ländern, den Kampf gegen den Klimawandel weiter fortzuführen.“ Prof. Dr. Würzner betonte außerdem: „Trumps Wende wird – wie 1997 die Weigerung von US-Präsident Bush, das Kyoto-Protokoll zu unterzeichnen – die Klimaschutzbemühungen international zurückwerfen. Es ist wichtig, dass sich die Nationen und gerade auch die USA für Energieeffizienz, erneuerbare Energien, sparsame und CO2-arme Autotechnologien einsetzen, wenn wir weltweite Dürren, Überflutungen, Massenmigrationen, zunehmende Stürme und den Klimawandel stoppen wollen.“

          „Energy Cities“: 1.000 europäische Städte engagieren sich im Klimaschutz

          Prof. Würzner ist seit 2006 Präsident des europäischen Städtenetzwerks „Energy Cities“. In dieser Funktion hatte er beim Weltklimagipfel im Dezember 2015 in Paris die Forderungen der Kommunen eingebracht. Das Netzwerk vertritt mehr als 1.000 europäische Städte und Gemeinden mit rund 56 Millionen Einwohnern in 30 Ländern. Die Mitglieder von „Energy Cities“ entwickeln gemeinsam Handlungsstrategien und Projekte für den Klimaschutz und nehmen gezielt Einfluss auf die Politik der Europäischen Union in den Bereichen Energie-, Umwelt- und Stadtpolitik.

          Heidelberg gehört außerdem dem C40-Städtenetzwerk an. Zu dem Netzwerk zählen die 40 größten Städten der Welt, darunter New York, Buenos Aires, Bangkok und Berlin. Ihr Ziel: die Verringerung des Treibhauseffekts. Dem Netzwerk gehören auch 19 kleinere Städte an, die Vorreiter im Klimaschutz sind. Hierzu zählt auch Heidelberg.

          Die Stadt Heidelberg tritt bereits seit Jahrzehnten für Umwelt- und Klimaschutz ein und wurde bereits zweimal mit dem European Sustainable City Award ausgezeichnet. Im Jahr 2015 erhielt die Stadt im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York den Global Green City Award.

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