Landau – Stadt Landau richtet Beirat für ältere Menschen ein – Bewerbungen bis Ende September möglich

        Landau/ Metropolregion Rhein-Neckar.Ein Sprachrohr für Seniorinnen und Senioren: Stadt Landau richtet Beirat für ältere Menschen ein – Bewerbungen bis Ende September möglich

        Ein Beirat für ältere Menschen soll künftig die Interessen der Seniorinnen und Senioren in Landau vertreten. Die Wahlen für das neue Gremium finden am 9. November dieses Jahres statt; Oberbürgermeister Thomas Hirsch ruft interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich zu bewerben.

        „Aktuell werden die Interessen der Seniorinnen und Senioren in Landau noch durch das «Seniorenforum» vertreten“, erläutert der Sozialdezernent. „Diese Organisationsstruktur hat sich über die Jahre zwar bewährt, ist aber nicht mehr zeitgemäß“, betont Hirsch. „Ich begrüße daher ausdrücklich, dass die Seniorenarbeit in Landau durch ein eigenes städtisches Gremium auf neue Füße gestellt wird.“ Der OB hatte sich bereits für die Gründung eines Beirat für ältere Menschen ausgesprochen; die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat brachte im vergangenen Jahr einen entsprechenden Antrag ein.

        Dem Beirat für ältere Menschen sollen 13 stimmberechtigte und bis zu vier beratende Mitglieder angehören. Da sich der Beirat mit den Belangen von Seniorinnen und Senioren befasst, sollen in das Gremium ausschließlich Menschen gewählt werden, die das 60. Lebensjahr vollendet haben. Wahlberechtigt sind ebenfalls nur Seniorinnen und Senioren. Als beratendes Mitglied können etwa die städtische Seniorenbeauftragte, eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter des städtischen Sozialamts sowie eine Vertreterin bzw. ein Vertreter des Beirats für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und des Beirats für Migration und Integration berufen werden.

        Die ersten Wahlen zum Beirat für ältere Menschen sollen am 9. November dieses Jahres stattfinden. Geplant ist eine öffentliche Wahlveranstaltung ab 18 Uhr im Alten Kaufhaus unter Leitung von OB Hirsch, in deren Rahmen die Kandidatinnen und Kandidaten vorgestellt und anschließend die Mitglieder des Gremiums in geheimer Wahl durch die anwesenden Wahlberechtigten gewählt werden. Nach einer verkürzten ersten Wahlperiode sollen die Wahlen ab dem Jahr 2019 dann zeitgleich mit denen für den Beirat für Migration und Integration stattfinden.

        Die Satzung des neuen Gremiums sowie das Wahlverfahren wurden von einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern der im Stadtrat vertretenen Fraktionen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung, des Seniorenforums, des Seniorenbüros, des Bethesda und der Kirchen, erarbeitet. Zu den Aufgaben des ersten gewählten Beirat für ältere Menschen wird es gehören, einen Vorschlag zu erarbeiten, wie das Gremium ab 2019 zu wählen ist.

        Der Beirat für ältere Menschen ist die Interessenvertretung der Seniorinnen und Senioren in Landau. Er kann über alle Angelegenheiten, die die Belange älterer Menschen betreffen, beraten und Anregungen und Empfehlungen an den Stadtrat, aber auch an Verbände, Organisationen und Einrichtungen geben. Er fördert den Erfahrungsaustausch, die Meinungsbildung und die Koordination von Maßnahmen, die Seniorinnen und Senioren betreffen. Jeweils zur Mitte und zum Ende der jeweiligen Wahlperiode legt der Seniorenbeirat dem Stadtrat einen Tätigkeitsbericht vor.

        Wer für das neue Gremium kandidieren möchte, muss mindestens 60 Jahre alt sein bzw. im Jahr der Wahl 60 Jahre alt werden und seinen Hauptwohnsitz seit mindestens drei Monaten in Landau haben. Bewerbungen sind bis spätestens 27. September formlos an das städtische Sozialamt zu richten:

        Stadtverwaltung
        – Sozialamt –
        Friedrich-Ebert-Straße 5
        76829 Landau in der Pfalz
        Informationen erteilen der Leiter des Sozialamts, Jan Marco Scherer, unter 0 63 41/13 50 00 bzw. jan-marco.scherer@landau.de sowie die städtische Seniorenbeauftragte Ulrike Sprengling unter 0 63 41/13 50 16 bzw. ulrike.sprengling@landau.de.

        Allen Interessenten wird ein „Steckbrief“ zugesandt, mit dem die Bewerberinnen und Bewerber ihre Kandidatur bestätigen und sich kurz vorstellen können.

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