Mannheim – 40-Jähriger wegen Verdachts des schweren Raubes in Untersuchungshaft

        bundespolizei1-620x465Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar – Am frühen Samstag gegen 02:10 Uhr betrat ein mittels Kapuze und hochgezogenem Kragen Maskierter das Foyer eines Hotels in der Keplerstraße. Hier soll er einem Angestellten damit gedroht haben, eine Waffe hervorzuholen und Geld gefordert haben. Als der Bedrohte sich in einen Nebenraum zurückzog, soll der Verdächtige eine Geldschublade geöffnet und mehrere Hundert Euro an sich genommen haben. Zwischenzeitlich kam ein vom Geschädigten informierter 34-Jähriger hinzu. Ihm gelang es mit einiger Mühe, den Verdächtigen an der Flucht zu hindern und bis zum Eintreffen der Polizei am Boden zu fixieren. Der 34-Jährige wurde bei den Kampfhandlungen im Foyer leicht an der Hand verletzt. Bei einer Durchsuchung des 40-jährigen Verdächtigen wurde keine Waffe aufgefunden, er wurde vorläufig festgenommen. Bei einer Überprüfung auf der Polizeiwache stellte sich heraus, dass er mit mehr als 1, 3 Promille deutlich alkoholisiert war.

        Er wurde am Sonntag dem Bereitschaftsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des schweren Raubes. Anschließend wurde der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

        Die weiteren Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Mannheim und dem Raubdezernat des Kriminalkommissariats Mannheim geführt.

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