Landau/Metropolregion Rhein-Neckar. Zum vierten Mal rief die Integrierte Gesamtschule (IGS) Landau ihre Schülerinnen und Schüler der 8. und 10. Klassenstufe auf, sich selbst herauszufordern und neue Erfahrungen zu sammeln. Ihre Projekte hatten die Schülerinnen und Schüler zu Beginn des neuen Schuljahres absolviert. Jetzt präsentierten die rund 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Erfahrungen und Projektinhalte im Rahmen einer feierlichen Abschlussveranstaltung auf dem Schulgelände, genannt: Herausforderungsfest. Innerhalb der Projektphase war es die Aufgabe der Jugendlichen, größtenteils in einer Gruppe, außerhalb der Schule eines der 30 herausfordernden Projekte selbst zu planen und durchzuführen. Für einige Schülerinnen und Schüler ging es ins Ausland, einige nahmen an Workcamps teil, andere erkundeten mit dem Fahrrad fremde Länder oder auch heimische Gebiete. Wieder andere lernten den verantwortungsbewussten Umgang mit einem Baby kennen, schnupperten in verschiedene Berufsfelder hinein oder machten die Erfahrung, als Rollstuhlfahrer unterwegs zu sein.
„Dieses Projekt ist für die Schülerinnen und Schüler ein nachhaltiger Gewinn“, so Schuldezernent Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron bei der Eröffnung des Festes. „Eigenständig Projekte zu organisieren, teilweise andere Länder und Kulturen kennen zu lernen und 14 Tage das gewohnte Umfeld zu verlassen, ist überaus lehrreich und charakterbildend. Nicht nur, aber insbesondere für junge Menschen. Ich bin dankbar, dass unsere IGS ein solches Angebot für ihre Schülerinnen und Schüler bereithält“, so Ingenthron weiter, der die verschiedenen Herausforderungen als eine „großartige Gemeinschaftsleistung, unterstützt von Lehrern und Eltern“ bezeichnete. Es stehe sinnbildlich für die Kreativität und die Kraft, die in der Schulgemeinschaft stecke. Ralf Haug, Schulleiter der IGS, schätzte ebenfalls die Chancen des Projektes: „Mit den Herausforderungs-Projekten können wir die Entwicklungsphase der Pubertät nutzen, um die Persönlichkeits- und Charakterentwicklung zu fördern. Die positiven Erfahrungen aus den letzten drei Jahren haben gezeigt, dass die Kinder mit gestärktem Selbstbewusstsein und einem anderen Blick auf Schule, Klassengemeinschaft und Alltag zurückkommen.“
Quelle: Stadt Landau in der Pfalz.
Zuletzt aktualisiert am 10. Oktober 2016, 14:29



































