Ludwigshafen – TSG Friesenheim verliert erstmals Heimspiel in dieser Runde – Carsten Hoffmann: „Es hat nicht viel gefehlt“

        philipp_grimmLudwigshafen / Friesenheim / Metropolregion Rhein-Neckar – (gek) – Die TSG Ludwigshafen-Friesenheim hat erstmals in dieser Runde ein Heimspiel verloren. In einer umkämpften, dennoch fairen Partie setzte sich der Aufstiegsanwärter HC Erlangen vor 1729 Zuschauern nach einer 3-Tore-Führung zur Halbzeit letztlich mit 31:29 durch und kehrte wieder an die Tabellenspitze zurück. Das Team von Robert Andersson spielte abgeklärt, brachte im Rückraum mit Nikolai Link, Martin Stranovsky und Nicolai Theilinger eine hohe individuelle Qualität auf die Platte und ließ sich in keiner Phase aus der Ruhe bringen. Die Eulen, die aus ihrem Überzahlspiel kein Kapital schlagen konnten, warfen in diesem Spitzenspiel alles in die Waagschale, zeigten auch nach einem zwischenzeitlichen 5-Tore-Rückstand eine bestechende Moral und schafften in den letzten drei Minuten zwei Mal den Anschluss. Doch die Franken, von rund 100 Fans frenetisch angefeuert, blieben Herr der Lage und machten mit einem Doppelschlag alles klar.
        Mit dem 21. Saisonsieg hat der HCE nach Minuspunkten bereits elf Zähler Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz, den die Mannschaft von Ben Matschke mit nun 34:16 Punkten weiterhin einnimmt. “Es hat nicht viel gefehlt“, konstatierte Co-Trainer Carsten Hoffmann, der den Auftritt gegen den Favoriten mit den Worten „Wir können stolz sein auf die Leistung“ zusammenfasste.
        In der gut gefüllten, stimmungsvollen Friedrich-Ebert-Halle hatte der Gast Anwurf und ging durch seinen Regisseur Martin Stranovsky in Führung. Die glich Philipp Grimm mit einem verwandelten Siebenmeter aus, als er Jan Stochl mit einem frechen Heber bezwang. Und nachdem Kevin Klier einen Wurf von Nikolai Link parierte hatte, brachte der nächste Angriff der TSG das 2:1 durch Gunnar Dietrich. Aber die Andersson-Auswahl antwortete und lag 75 Sekunden später mit 3:2 vorne. Das erste Gegenstoßtor markierte Philipp Grimm, nachdem Martin Slaninka einen Link-Wurf geblockt und Stefan Lex einen präzisen Pass zu seinem Kapitän gespielt hatte. Dann war Stefan Lex als Nächster erfolgreich und traf zum 7:6. Zeitstrafen für Gunnar Dietrich und David Schmidt nutzte Erlangen aus und der HCE führte in der 21. Minute mit 10:8. Die Pfälzer taten sich in der Folge gegen die kompakte Deckung schwer. „Wir hätten im Angriffsspiel mehr Tempo entwickeln müssen“, sagte Carsten Hoffmann. Erlangen, das sich in der Offensive sehr geduldig zeigte, baute bis zur Halbzeit seinen Vorsprung auf drei Tore aus.
        Keine drei Minuten waren im zweiten Durchgang absolviert, da jubelten die Rothemden nach Treffern von Martin Slaninka und Patrick Weber (2) über das 14:14 – was für ein Start. Dann musste freilich Nico Büdel für zwei Minuten vom Feld und der Gast kam blitzschnell zurück. Martin Stranovsky netzte zwei Mal ein, und kaum waren die Eulen wieder komplett, traf Nikolai Link zum 14:17. Dem nicht genug, setzte sich dieser Lauf fort, 14:19 lautete der Zwischenstand in der 39. Minute. War das schon eine Vorentscheidung? David Schmidt und seine Kollegen fighteten und zeigten keinerlei Resignation, sondern gaben Vollgas. Schritt für Schritt wurde der Rückstand nach dem 18:23 verringert, weil die Chancen effektiver verwertet wurden und Philipp Grimm die Strafwürfe nervenstark verwandelte. Mehrfach kamen die Rothemden zwischen der 47. und 56. Minute auf zwei Tore heran, ehe Stefan Lex knapp drei Minuten vor dem Ende das 27:28 gelang. Die Stimmung in der Halle erreichte ihren Höhepunkt und stehend verfolgten die Zuschauer die Restspielzeit, in der Erlangen routiniert und abgezockt den Sack zumachte.
        „Das hat riesig Spaß gemacht“, bekannte Stefan Lex. „Und von der Stimmung her hätte das Spiel auch noch 3,4 Stunden länger gehen können. Wir haben alles gegeben und vieles war positiv.“ Nico Büdel machte die Über- und Unterzahlsituationen als eine Ursache für die knappe Niederlage aus. „In Überzahl waren wir nicht ganz so konsequent.“ Und ergänzte seine Analyse: „Unsere Einstellung hat gepasst und Erlangen, das den einen Tick mehr Glück hatte, war nicht viel besser als wir.“

          Die Statistik:
          TSG Ludwigshafen-Friesenheim: Klier, Peribonio; Grimm (11/7), Dietrich (1), Lex (5), Kupijai, Hauk, Durak (2), Büdel (3), Weber (3), Dippe (1), Slaninka (1), Schmidt (2), Kastening; Trainer: Ben Matschke
          HC Erlangen: Stochl, Huhnstock; Theilinger (5), J. Link (3), Preiß, Herbst (2), Nienhaus, Hess, Djozic Rahmel (2), Stranovsky (9/5), Rivesjoe (3), N. Link (5), Thümmler (2); Trainer: Robert Andersson
          SR: Peter Behrens (Düsseldorf) & Hanspeter Brodbeck (Metzingen) ◊ Zuschauer: 1729 ◊ Zeitstrafen (in Min.): 10:12, Dietrich (16.), Schmidt (18.), Kupijai (30.), Büdel (33.), Dippe (48.) – Rivesjoe (23.), Nienhaus (23.), J. Link (27.), Thümmler (39.), Theilinger (50.), Rahmel (51.) ◊ Siebenmeter: 7/7 – 5/5 ◊ Team-Time-out: 20:43, 53:53 – 27:32, 52:15, 59:30
          Spielfilm: 3:3 (7.), 7:6 (14.), 8:10 (19.), 10:12 (23.), 11:14 (HZ) – 14:14 (33.), 14:19 (39.), 18:21 (44.), 23:26 (51.), 29:31 (Ende)

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