Landau – „Wir sind mobil“ – Rollator-Training des Seniorenbüros

LandauRollator

Landau / Metropolregion Rhein-Neckar (pm Stadt Landau) -Der Rollator ist gerade für ältere Menschen eine große Unterstützung und mittlerweile als „modernes Fahrzeug“ nicht mehr aus dem Straßenverkehr wegzudenken. Polizeioberkommissar Steffen Neu, Verkehrssicherheitsberater bei der Polizeiinspektion Landau, ist neben der Verkehrserziehung in der Jugendverkehrsschule auch für die Sicherheitsberatung weiterer Zielgruppen wie etwa Senioren zuständig. Er hält einen sicheren Umgang mit dem Rollator für notwendig und hat aus diesem Grund ein Konzept für ein sogenanntes Rollator-Training erstellt.

So fand jetzt beim Seniorenbüro in Landau bereits das dritte Rollator-Training statt. Nach zwei Veranstaltungen in Senioreneinrichtungen richtete sich das Training dieses Mal an Senioren, die mit ihrem Rollator häufig unterwegs sind. Ziel war es, den Teilnehmern wichtige Tipps zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr zu geben. Das Seniorenbüro, die Polizei Landau und die Seniorenbeauftragte der Stadtverwaltung Landau, Ulrike Sprengling, hatten gemeinsam zu der Veranstaltung eingeladen.

Laut Polizeioberkommissar Neu gab es in den vergangenen drei Jahren im Dienstbezirk der Landauer Polizei 143 Unfälle, bei denen Fußgänger beteiligt waren. Die Zahl älterer Menschen, die an Verkehrsunfällen beteiligt sind, sei dabei steigend. Hauptursache für die Fußgängerunfälle sei das Überqueren der Fahrbahn. Senioren sollten beachten, dass neben einer verminderten Seh- und Hörfähigkeit auch die Beweglichkeit zunehmend eingeschränkt sei und die Reaktionsfähigkeit abnehme, so Steffen Neu. Wenn möglich, sollten beim Überqueren der Straße Zebrastreifen, Fußgängerampeln und Überquerungshilfen genutzt werden. Ganz wichtig sei helle Kleidung. Reflektoren können zur besseren Erkennbarkeit beitragen. Außerdem sollte die Fahrbahn auf keinen Fall zwischen geparkten Fahrzeugen betreten werden.

Ausgestattet mit Reflektorbändern ging es nach dem theoretischen Teil zum Messplatz. Auf dem Weg dorthin gab Oberkommissar Neu praktische Hinweise beim Überqueren des Zebrastreifens und der Fußgängerampel am Nordring. „Die Straße nur bei Grün betreten und auf keinen Fall auf der Fahrbahn umdrehen, wenn die Ampel von Grün auf Rot umspringt“, so Steffen Neu.

Angekommen am Messplatz hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, das richtige Einsteigen in einen Bus zu üben. Die Palatina Bus GmbH stellte hierfür kostenlos einen Linienbus zur Verfügung. Alle Linienbusse der Palatina Bus GmbH verfügen über Niederflureinstiege, die vor allem mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Zugang zum ÖPNV erleichtern. Zusätzlich seien alle Busse mit einer ausklappbaren Rampe ausgestattet und können seitlich abgesenkt werden. Wichtig sei vor allem, dass Senioren sich keinesfalls im Bus auf den Rollator setzen sollen. Sofern kein Sitzplatz frei sei, sollten die Senioren andere Fahrgäste bitten, einen Platz für sie frei zu machen.

Nach vielen interessanten Informationen ging es zurück zum Seniorenbüro. Dort wurden die Teilnehmer mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen bewirtet und erhielten eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am Rollator-Training.

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