Mannheim – Nach Testphase – KOD reduziert Überwachung der Innenstadt

Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar – Vom Parken und Fahren in der Fußgängerzone über Müllsünder bis hin zu ungenehmigten Sondernutzungen oder aufdringlichen Bettlern: Durchschnittlich deutlich über 1.000 Verstöße pro Monat musste die KOD-Citystreife in ihrer halbjährigen Testphase in der Mannheimer Innenstadt ahnden. Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht zog nun Bilanz des Versuchs. „Die KOD-Citystreife hat zu einem schnellen und deutlichen Rückgang der Beeinträchtigungen in der Innenstadt geführt: Waren im Dezember noch über 1.400 Maßnahmen wie Verwarnungen, Anzeigen oder Platzverweise nötig, musste im April nur noch 672 mal eingegriffen werden“, berichtete Specht. „Damit haben wir durch die verstärkte Präsenz des KOD in der City die Verstöße in kürzester Zeit um mehr als die Hälfte reduziert.“ Diese Zahlen bestätigen die Wahrnehmung der Gewerbetreibenden und Händler in der Innenstadt: „Die KOD-Citystreife hat bei Sicherheit und Sauberkeit zu einer deutlich spürbaren Verbesserung geführt“, sagte Lutz Pauels, erster Vorsitzender der Werbegemeinschaft Mannheim-City e.V., und betonte: „Beides ist sehr wichtig für die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt. Daher wünschen wir uns auch weiterhin eine verstärkte Präsenz der städtischen Ordnungshüter in der City.“ „Das ist mit dem vorhandenen Personal leider auf Dauer nicht zu leisten, ohne ständig KOD-Mitarbeiter aus anderen Stadtteilen abzuziehen“, so die Einschätzung des Fachbereichsleiters Sicherheit und Ordnung, Klaus Eberle. „Wir haben für die KOD City-Streife rechnerisch 10,6 unserer 30 Vollzeitstellen einsetzen müssen – das entspricht einem guten Drittel unserer Kapazitäten. Vor Einführung der Citystreife waren für Aufgaben in der Innenstadt nur rund zwei Stellen gebunden.“ Der Unterschied im Personalbedarf zwischen der früheren Regelüberwachung und der Intensiv-Bestreifung liegt bei 8,6 Vollzeit-Stellen. „Weil wir auch aus Bezirken wie der Neckarstadt-West zahlreiche Bürger-Beschwerden erhalten, müssen wir dort ebenfalls einen nachhaltigen Schwerpunkt setzen“, berichtete Specht. „Daher können wir die erfolgreiche Intensivüberwachung der Innenstadt mit dem aktuellen Personalbestand nicht aufrechterhalten. Um die jetzt erreichten Verbesserungen aber möglichst nachhaltig zu sichern, werden wir die frühere Regelüberwachung verstärken: Statt wie im vergangenen halben Jahr an jedem Tag wird der KOD nun ab sofort an jedem zweiten Tag mit vier Mitarbeitern zwischen 9 und 20 Uhr dort präsent sein.“ Damit soll sichergestellt werden, dass die Sicherheitskräfte weiterhin gut wahrgenommen werden und mit ihrer Präsenz jederzeit gerechnet werden muss. „Der Mehrbedarf für diese verstärkte Regelüberwachung beträgt 3,3 Stellen. Diese müssen wir aus der Regelüberwachung der anderen Stadtteile herausnehmen, bis über einen möglichen Ausbau des KOD entschieden ist“, so Specht abschließend. Von 15. November 2014 bis Mitte Mai 2015 war der KOD versuchsweise während der Ladenöffnungszeiten montags bis samstags von 9 bis 20 Uhr mit vier Sicherheitskräften in zwei Streifenteams in der Innenstadt präsent. Die Streifen waren überwiegend zu Fuß unterwegs und haben insbesondere die beiden Fußgängerzonen mit ihren Stichstraßen, den Wasserturm sowie Kunststraße und Freßgasse abgedeckt. So waren sie jederzeit ansprechbar und konnten auf Verstöße und Ordnungswidrigkeiten unmittelbar reagieren.

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