Heidelberg – Mehr Raum für den Mittagstisch Neue Mensa der Kurpfalzschule eingeweiht

Heidelberg / Metroplregion Rhein-Neckar – Die Kinder an der Kurpfalzschule in Kirchheim können ihr Mittagessen künftig in einem neuen Speisesaal einnehmen: Die Stadt Heidelberg hat von April bis Dezember 2014 im Innenhof der Schule eine Mensa mit 130 Sitzplätzen neu errichtet. Am Dienstag, 3. Februar 2015, wurde die Mensa im Beisein von Bürgermeister Dr. Joachim Gerner, Rektor Werner Mechler und Architekt Patrick Lubs feierlich eingeweiht. Die Kosten für den Anbau betrugen rund 900.000 Euro.

Bürgermeister Dr. Joachim Gerner: „Als Stadt wollen wir die baulichen und organisatorischen Voraussetzungen dafür schaffen, dass unsere Schulen für den Mittagstisch und die Betreuungsangebote optimal gerüstet sind. An der Kurpfalzschule ist uns das sehr gut gelungen: Die neue Mensa wird die Essensversorgung für die Schülerinnen und Schüler deutlich verbessern.“

An der Kurpfalzschule gibt es seit der Einführung der „verlässlichen Grundschule“ im Schuljahr 2000/2001 ein Betreuungsangebot bis 15 Uhr mit Mittagstisch und Hausaufgabenbetreuung. Die Nachfrage nach diesem Angebot ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, und damit auch die Zahl der zum Mittagstisch angemeldeten Kinder: Im Schuljahr 2007/08 nahmen 65 Kinder am Mittagstisch der Kurpfalzschule teil, im Schuljahr 2011/12 waren es bereits 94 Kinder. Aktuell nehmen 111 der insgesamt 251 Schülerinnen und Schüler am Mittagstisch teil. Bislang musste die Essensversorgung improvisiert in den Betreuungsräumen und Klassenzimmern erfolgen. „Mit der neuen Mensa haben die Kinder endlich einen hellen und freundlichen Raum für ihren Mittagstisch. Darüber freuen wir und der Verein päd-aktiv uns wirklich sehr“, sagt Rektor Wolfgang Mechler: „Auch für Schulveranstaltungen oder Elternbeiratssitzung ist die neue Mensa ein idealer Begegnungsraum.“

„Um den steigenden Teilnehmerzahlen und den hygienischen und organisatorischen Anforderungen gerecht werden zu können, haben wir verschiedene Lösungsansätze untersucht. Der eingeschossige Anbau im Innenhof der Schule erwies sich dabei als die wirtschaftlichste Variante“, sagt Bürgermeister Dr. Joachim Gerner.

Was wurde gemacht?

Insgesamt sind 168 Quadratmeter Nutzfläche neu entstanden, davon entfallen auf den Speisesaal 137 Quadratmeter, auf Küche und Spülküche zusammen 31 Quadratmeter. Die Küche ist als Ausgabeküche konzipiert, in der warm angelieferte Speisen portioniert und auf die Tischgruppen verteilt werden; das anfallende Geschirr wird in der Spülküche mit einer Hauben-Spülmaschine gereinigt.

Zeitgleich mit der neuen Mensa entstand ein zweiter Rettungsweg über das Nordtreppenhaus. Die Mensa selbst wurde – den energetischen Vorgaben entsprechend – im Passivhausstandard errichtet.

 

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