Mannheim/ Metropolregion Rhein-Neckar- Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Montagabend auf der Bundesstraße 36, im Bereich der Brückenauffahrt zur Konrad-Adenauer Brücke.
Gegen 22:10 Uhr befuhr ein 30-jähriger Motorradfahrer aus Richtung Neckarau kommend die Südtangente Richtung Ludwigshafen. An der Einmündung zur Rheinvorlandstraße musste der Ludwigshafener anhalten, weil die dortige Ampel rot war. Nachdem die Anlage auf Grün umschaltete, fuhr der Pfälzer nach derzeitigem Stand der Ermittlungen so zügig los, dass er wenige Meter weiter aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Herrschaft über seinen fahrbaren Untersatz verlor, seitlich gegen die Mittelleitplanke stieß und nach links von seinem Motorrad katapultiert wurde. Das Krad, eine weiße Kawasaki mit Ludwigshafener Zulassung, fuhr noch etwa 40 Meter führerlos weiter, bevor es schließlich auf die Fahrbahn fiel und liegen blieb. Sein Fahrer kam auf dem Asphalt der Gegenspur zum Liegen.
Noch vor Eintreffen der Rettungskräfte kümmerten sich Ersthelfer um den jungen Mann. Nach notärztlicher Versorgung vor Ort kam er mit einem Rettungswagen in eine Ludwigshafener Spezialklinik. Bei dem Sturz wurde er schwer verletzt. Er erlitt zahlreiche Brüche. Seine Maschine musste abgeschleppt werden.
Zeugenaussagen zufolge soll der Motorradfahrer bereits im Vorfeld des Unfalls durch seine rasante Fahrweise, beispielsweise in der Neckarauer Straße, aufgefallen sein. Die Polizei sucht daher nach weiteren Hinweisgebern, die Auskunft zum Fahrstil des 30-Jährigen am Unfallabend geben können.
Hinweise erbitten die Ermittler der Verkehrsunfallaufnahme des Polizeipräsidiums Mannheim unter 0621/174-0 oder 0621/174-4045.
Zuletzt aktualisiert am 27. Mai 2014, 13:24

































